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Christentum In Deutschland und den meisten Staaten Westeuropas noch immer der "Klassiker" unter den Religionen. Was haltet ihr von den christlichen Kirchen, der katholischen und der evangelischen Konfession? Gibt es große Unterschiede? Oder macht es für euch keinen Unterschied?

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  #11  
Alt 26.02.2010, 00:28
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Wow, blubbl, ich habs mir durchgelesen und es ist echt gut erklärt, danke Jetzt weiß ich nicht, was ich noch schreiben soll^^
__________________
Gute Miene zum bösen Spiel
erscheint mir wie das Alltagsziel,
sind die Tage trostlos leer,
ich will und kann und weiß nicht mehr.
-Unheilig-
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  #12  
Alt 26.02.2010, 15:50
blubbl
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Zitat:
Zitat von Staubfinger Beitrag anzeigen
Wow, blubbl, ich habs mir durchgelesen und es ist echt gut erklärt, danke Jetzt weiß ich nicht, was ich noch schreiben soll^^
Freut mich, ehrlich...
Also, ich hab ja nicht alles so genau ausgeführt. Wusste wirklich nicht, ob es trotzdem verständlich bleiben würde... Das ist ein Zusammenschnitt aus 3 bis 4x "Bibelgespräch", so Reliunterricht für Erwachsene, da musste ich hin, weil die eine Wochenstunde Reli nicht für den gesamten Maturastoff reicht ^^

Es gibt doch noch so viel zu schreiben, ich wollte niemanden abschrecken, sondern nur eine Grundlage geben oder so
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  #13  
Alt 01.03.2010, 16:58
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Ich möchte mal darauf hinweisen, dass ihr gerade eigentlich nur über die Evangelien und die Apostelgeschichte diskutiert. Dabei hat die Bibel deutlich mehr Bücher. Für das Christentum ist eigentlich eher das NT wichtig. Das AT ist ja nur sowas wie die Vorgeschichte (aus der man zwar auch viel lernen kann).
Also, was ist denn mit den Briefen (insbesondere denen von Paulus) hier werden doch persönliche Erlebnisse mit Gott erzählt und Ermahnungen und Wünsche an die Gemeinden ausgesprochen.
Ich glaube, dass man vielleicht nicht alles wörtlich nehmen muss (insbesonder im AT, z.B. Die Schöpfungsgeschichte, deren Inhalt ist ja eigentlich nur: Gott erschuf die Welt und ihre Lebewesen).
Das NT, denke ich kann man denke ich fast überall wörtlich nehmen.
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  #14  
Alt 01.03.2010, 20:13
blubbl
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Zitat:
ch möchte mal darauf hinweisen, dass ihr gerade eigentlich nur über die Evangelien und die Apostelgeschichte diskutiert. Dabei hat die Bibel deutlich mehr Bücher.
Damit hast du natürlich recht, ich dachte, das ist den Diskutierenden klar
Wie wichtig das AT für Christen ist, darüber kann man streiten. Ich für meinen Teil fand es sogar als ich noch "gläubig" war verdammt unschön und verunsichernd, in vielen Teilen.
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  #15  
Alt 01.03.2010, 22:37
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Nun ja, man muss einfach sehen, das NT ist eine Erneuerung des AT.
Dazu ein berühmtes Beispiel: Auge um Auge, Zahn um Zahn,war zur Zeit des alten Testamentes eine Mäßigung (damals hat man, wenn jemand einem ein Auge ausstach ihn mindestens umgebracht). Im NT heißt es dann: "Libet eure Feinde". Was nicht heißen soll, dass man nicht aus dem AT lernen kann.
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  #16  
Alt 02.03.2010, 15:55
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Hmm, nur hab ich mich oft mal gefragt, was genau ich denn lernen sollte, aus gewissen AT-Passagen...
Geht ja eigentlich gar nicht, dass man bei einer Glaubensgrundlage so extreme Selektion betreibt^^
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  #17  
Alt 02.03.2010, 17:39
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Natürlich kann man aus einem Stammbaum nichts lernen. Aber z.B. aus 2.Mose (Exodus) Kapitel 20.
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  #18  
Alt 02.03.2010, 20:50
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Hm, ja, gut... aber denen stimm ich ja auch nicht so ganz zu. Vater und Mutter ehren... das zu einem Gebot zu machen find ich verdammt gewagt.
Ich w&#252;sste auch nicht, was ich daraus lernen sollte, um ehrlich zu sein. Du wirst vielleicht sagen, dass ich erkennen k&#246;nnte, das es eben doch wichtig ist, seine Eltern zu ehren. Aber... das funktioniert f&#252;r mich einfach nicht, sorry. Es ist ja nicht so, dass ich mir ohne Bibellekt&#252;re keine Gedanken &#252;ber die Welt machen w&#252;rde. Nur, weil das Buch die Bibel ist, gesteh ich (<-ungl&#228;ubig) ihm auch nicht mehr Recht auf die Wahrheit zu als anderen.

Ich meinte ja eher: Es gibt nat&#252;rlich gute Stellen darin- aber darf ich deshalb die, die mir nicht passen, einfach ausblenden?
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  #19  
Alt 02.03.2010, 21:56
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Kommt auf deine persönliche Glaubenshaltung an. Du kannst dir doch für dich selbst aussuchen was du von dem was du liest du glaubst, umsetzen und leben willst. Ich meine, es gibt ja auch Leute, die haben so ne Mischung aus Christentum und Buddhismus. Aber ich denke das gilt dann nicht mehr als Christsein. Christsein bedeutet für mich probieren mir ein Vorbild an Jesus zu nehmen ( WWJD= what would Jesus do?). Wichtig: Wir können nicht "ohne Sünde" leben, aber wir sollten es probieren.
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  #20  
Alt 03.03.2010, 16:52
blubbl
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Mit meiner Glaubenshaltung ist in Richtung Christentum nicht so viel los, zur Zeit^^

Naja. Wenn man an etwas, das eben noch immer Glaubensgrundlage ist, Zensur betreiben muss- dann will ich so eine Glaubensgrundlage nicht haben.

Christsein bedeutet weit mehr als die WWJD-Frage. Das k&#246;nnen alle, komplett "Ungl&#228;ubige" ebenso wie Juden ebenso wie Buddhisten. Sich eine Person, in diesem Fall Jesus, zum Vorbild nehmen. Der Knackpunkt ist der Glaube an die Auferstehung und daran, dass Jesus unser Retter ist. My savior loves, my savior lives, my savior's always gaonna be... oder so, in der etwas populistischeren Interpretation^^
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