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Islam Viele Menschen im Westen haben Angst vor dem Islam. Und viele Moslems fühlen sich zu unrecht in eine Ecke mit den Extremisten gestellt. Hier könnt ihr über eure Erfahrungen sprechen!

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  #11  
Alt 17.06.2010, 21:36
blubbl
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Zitat:
und @blubbl: Warum bist du so felsenfest überzeugt, dass es in keinerlei Zusammenhang mit dem Islam steht, wenn man zB weiß, dass muslimische Jugendliche gewaltbereiter sind? Es gibt ja auch andere Einwanderer aus ärmeren Ländern (Polen, Russland), die halt aus christlichen Ländern stammen, die vielleicht in den gleichen sozialschwachen Gebieten wohnen etc., und die integrieren sich ja offrnsichtlich leichter.
Ich bin nicht felsenfest davon überzeugt. Ich hab lediglich gesagt, dass du keinerlei Beweise lieferst. Es würde wohl zur Klärung beitragen, wenn du einen Link zu der Studie finden und posten würdest. Wenn ich nicht weiß, was die Fragestellung war, wer befragt wurde und wie man vorgegangen ist um Antworten zu finden- wie soll ich das Ergebnis denn dann einordnen können? Ehrlich gesagt, das mit "selbst fragen" klingt ein bisschen nach Themenseite in irgendeiner Tageszeitung, und musikjunkie hat da auch Recht mit der Anmerkung zu Worten und Taten.
Könntest du mir beweisen, dass es einen Zusammenhang zwischen Islam und Gewaltbereitschaft gibt, würde das übrigens noch nicht bedeuten, dass "der Islam" eine gewalttätige Religion ist. Man müsste weiterfragen: Wer sind diese Menschen und woher haben sie ihre Einstellung? zB die teilweise stattfindende Radikalisierung der 2. und 3. Generation bisschen untersuchen... Herausfinden, warum das so ist, und dann Lösungen suchen. Das ist es, wofür man solche Studien braucht. Nicht, um eine Religion zu verdammen.
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  #12  
Alt 18.06.2010, 17:18
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musikjunkie musikjunkie ist offline
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kann blubbl nur zustimmen. gerade wir sollten uns immer klarmachen, dass wir es waren, die diese menschen mit (leeren?) versprechen hier hin geholt haben (weil wir im 2. weltkrieg all unsere männlichen bürger verheizt haben und dann nicht genug arbeitskräfte für unser von amerika finaniertes wirtschaftswunder hatten), sie dann aber oft nicht integrieren wollten. viele der heutigen probleme sind somit absolut von uns selbst verschuldet.
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  #13  
Alt 19.06.2010, 13:37
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Anne2000 Anne2000 ist offline
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Viele zeitungen haben über diese Studie berichtet, ich habe es eben in der Zeit gelesen, die auch ausdrücklich darauf hinwest, dass der Islam nur wegen der Studie noch lange keine "Gewaltreligion" sein muss. Links darf man ja leider nicht posten, oder?!

[mit bestimmten grenzen mittlerweile doch, lg admin]

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ndliche-gewalt

Ansonsten googelt mal "muslimische jugendliche = gewalttätige jugendliche zeit" (also Name des Artikels und Zeitung), der erste Artikel ist der, den ich meine.

Ich will auch nicht behaupten, dass man den Islam abschaffen soll, aber der Islam muss sich endlich einmal reformieren, also das tun, was wir Christen schon längst hinter uns haben.
und ich kann es nicht leiden, dass die Muslime immer nur mit dem Finger auf uns zeigen und viele im Westen hier dann auch tatsächlich meinen, sie seien an Attentaten etc. Schuld, anstatt dass die Muslime die Schuld auch mal bei sich selber suchen.
Ein Beispiel: In Anatolien wurden vor ein paar jahren drei christliche Priester in einem Geschäft von ein paar Türken umgebracht, mehrere Passanten beobachteten das verbrechen von draußen, die Täter konnten fliehen. Die Täter wurden nie gesucht und verurteilt, und das offizielle Statement war "Da haben nur ein paar von uns Türken den Christen eine Lehre erteilt". Aber als in Deutschland dann dieses haus abbrannte, wo zufälligerweise viele Türken wohnten, titelten türkische Zeitungen gleich, die bösen Nazideutschen wärens gewesen, obwohl es ja nur ein Unfall war. Die Türken wollten dann sogar türkische polizei nach deutschland schicken, weil sié meinten, wir würden da was vertuschen......lächerlich.
Oder auch das hier: Bei einer europäischen Islamkonferenz wrude auch der Völkermord an den kurden in der Türkei angesprochen. Die Türkei zog ihren teilnehmer beleidigt zurück und meinte, das sei ja Unsinn, und die europäer (Deutschen) sollten sich beim Thema Völkermord ja lieber an die eigene nase fassen. dabei kann man den Deutschen ja wohl echt nicht vorwerfen, dass sie sich mit dem 3. Reich nicht ausreichend auseinandergsetzt hätten, welches land hat denn schon in so einem maße Aufarbeitung betrieben wie wir?

Sowas regt mich auf, und was mich wirklich beeindrucken würde, wäre, wenn bei einem attentat von Islamisten hier im Westen die Muslime wirklich mal aufstehen würden und sagen, dass das echt Mist war und ihre meinung überhaupt nicht widerspiegelt und dass sie es bedauern. Aber das tun sie ja nie. Wir im Westen jedoch entschuldigen uns gleich für alles, scheuen uns, auch nur die leiseste kritik am Islam zu äußern (dabei ist kritik ja nicht gleich verurteilung!), um nicht als "Nazis" dazustehen, schieben uns sogar die Schuld an 9-11 in die Schuhe und lassen uns alles gefallen.
Das kann ja wohl nicht richtig sein.
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  #14  
Alt 20.06.2010, 12:11
blubbl
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Mit dem Artikel wäre dieser "Zusammenhang" dann wohl geklärt.

Zitat:
der Islam muss sich endlich einmal reformieren, also das tun, was wir Christen schon längst hinter uns haben.
eher "das Christentum", oder? Ich mein, wir als (Papier-)Christinnen und Christen haben ja nur recht wenig damit zu tun, wie sich diese Religion in den letzten fast 2000 Jahren entwickelt hat. Das "entwickeln" möcht ich auch noch einmal betonen: Soetwas geht sehr, sehr langsam. Daran ändert auch die Notwendigkeit nichts, leider. Eine Revolution bringt selten echten Erfolg, rückfallslos (bzw -arm) kann eine Veränderung nur passieren, wenn jeder Schritt gelebt wird. Auch, wenn das hart ist, es ist einfach nachhaltiger. Bedeutet natürlich nicht, dass eine religiöse Einstellung Verbrechen entschuldigen kann. Bedeutet aber schon, dass man diese Religion nicht aufgrund der Verbrechen, die in ihrem Namen begangen werden, allgemein als schlecht oder gewaltfördernd einstufen sollte.

Zitat:
und ich kann es nicht leiden, dass die Muslime immer nur mit dem Finger auf uns zeigen
hab ich noch nie erlebt. oder so selten, dass es mir nicht wirklich auffällt... Erzähl mal.

Zitat:
Ein Beispiel: In Anatolien wurden vor ein paar jahren drei christliche Priester in einem Geschäft von ein paar Türken umgebracht, mehrere Passanten beobachteten das verbrechen von draußen, die Täter konnten fliehen. Die Täter wurden nie gesucht und verurteilt, und das offizielle Statement war "Da haben nur ein paar von uns Türken den Christen eine Lehre erteilt". Aber als in Deutschland dann dieses haus abbrannte, wo zufälligerweise viele Türken wohnten, titelten türkische Zeitungen gleich, die bösen Nazideutschen wärens gewesen, obwohl es ja nur ein Unfall war. Die Türken wollten dann sogar türkische polizei nach deutschland schicken, weil sié meinten, wir würden da was vertuschen......lächerlich.
Das ist nicht lächerlich, das ist entsetzlich traurig. Einerseits dieses tiefe Misstrauen und die Abneigung (vielleicht Hass?) auf beiden Seiten, andererseits, dass diese Gefühle bewusst geschürt und zu politischer Stimmungsmache benutzt werden.

Zitat:
welches land hat denn schon in so einem maße Aufarbeitung betrieben wie wir?
Genozid zu leugnen kann nicht gut sein, ist klar. Bitte trotzdem nicht übersehen, dass diese paar Politiker nicht mit den laut Wikipedia mehr als 72 Millionen Einwohnern der Türkei gleichgesetzt werden können, auch nicht mit den Türken, die über die Welt verstreut leben.
Die Aufarbeitung ist sicher besser als bei anderen vergleichbaren Massenmorden, aber ebenso sicher noch stark verbesserungsbedürftig.

Zitat:
Sowas regt mich auf, und was mich wirklich beeindrucken würde, wäre, wenn bei einem attentat von Islamisten hier im Westen die Muslime wirklich mal aufstehen würden und sagen, dass das echt Mist war und ihre meinung überhaupt nicht widerspiegelt und dass sie es bedauern. Aber das tun sie ja nie.
Wie viele Deutsche und Österreicher stehen auf und sagen ihre Meinung, sagen, dass sie das ganz anders sehen, dass sie Einwanderern positiv gegenüber stehen, wenn mal wieder ein paar Nazis ein paar Senegalesen kaputtschlagen? Wichtig wär es immer und auf jeden Fall. Aber, Balken im eigenen Auge, und so.

Zitat:
Wir im Westen jedoch entschuldigen uns gleich für alles, scheuen uns, auch nur die leiseste kritik am Islam zu äußern (dabei ist kritik ja nicht gleich verurteilung!), um nicht als "Nazis" dazustehen, schieben uns sogar die Schuld an 9-11 in die Schuhe und lassen uns alles gefallen.
Das kann ja wohl nicht richtig sein.
Nein, das kann nicht richtig sein.
Aber konstruktive Kritik darf keine Verallgemeinerungen beinhalten und muss immer Ursachen betrachten und mit einbeziehen und so Lösungsvorschläge bringen. Und nicht konstruktive Kritik bringt nichts, sondern spannt nur die Lage noch weiter an.
Differenzieren muss man hier auch zwischen offiziellen Entschuldigungen und persönlicher, selbst geäußerter Betroffenheit. Offizielle Entschuldigungen sind Staatsakte, diplomatische Schachzüge, ganz unabhängig davon, was eigentlich so gedacht wird. Sie sind abgesehen davon, dass sie Konflikte vermeiden oder entschärfen können, ohnehin vollkommen wertlos. Man sollte sich nicht darüber definieren, sondern lieber selbst (reflektierte) Stellung beziehen.
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  #15  
Alt 20.06.2010, 18:13
lucasus3,141 lucasus3,141 ist offline
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Anne: Wenn es heißt, der Islam sei rückständig, dann sage ich meist folgendes: Mohammed lebte ca. 600 n.C., Jesus lebte etwa 0. Das Christentum ist also etwa 2.000 Jahre alt, der Islam hingegen <<nur>>1.400. Um 1.400 n.C. war im (christlichen) Abendland die Zeit der Inquisition. Furchtbare Greueltaten wurden im Namen Jesu und Gottes begangen. Jetzt ist es in der islamischen Zeitrechnung etwa das Jahr 1.400. Vielleicht macht der islam jetzt genau dieselbe Phase durch, eine Art Pubertät.
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und darum passen wir in keine schublade rein
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  #16  
Alt 23.06.2010, 20:04
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Anne2000 Anne2000 ist offline
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@blubbl: Dafür, dass die Muslime oft mit dem Finger auf uns zeigen, habe ich ja bereits ein Beispiel geliefert (das abgebrannte Haus). Andere Beispiele: Ahmadinedschad, Irans Präsident, der meint, die USA sei an allem Übel Schuld, "Death To America" schreit und die Flagge der Staaten verbrennt, mit ihm ein ganzer Saal, der ebenfalls brüllt. Natürlich spiegelt das nicht unbedingt die mmeinung aller Iraner wieder. gerade in der Stadt (teheran) orientieren sich viele junge Leute sogar am Westen, zumindest teilweise (da gabs letztens ne interessante Doku bei arte). Auch Studenten protestierten einmal gegen Ahmadinedschad und empfingen ihn mit Buh-Rufen.
Ein weiteres Beispiel: Türkeis Präsident erdogan, der die Türken dazu aufruft, sich nicht zu assimilieren, was dazu geführt hat, dass immer weniger Türken in Deutschland die Staatsbürgerschaft beantragen, also scheinen ihm ja imemrhin einige zu glauben. Aufgeregt hat mich übrigens auch, dass diese Rede erdogans, die in Deutschland stattfand, nahezu ausschließlich durch türkischsprachige Plakate beworben wurde und damit die Deutschen völlig ausschloss. Naja, zumindest findet erdogan findet die Türken irgendwie besser als die deutschen und sagt den Türken immer, dass sie sich ja nicht anpassen sollen. Aber EU-Mitglied will er werden. Haha.

Dann. Wieso sprichst du vom Hass auf beiden Seiten? Die Deutschen hatten ja gar nichts gegen die türken und haben sich mit allen Mitteln bemüht, den brand aufzuklären, nur die Türkei war ja der Meinung, alles wäre eine furchtbar böse rechtsradikale Aktion gewesen. Ees stört mich auch, dass, als einst der tatort mit dem Thema Ehrenmord ausgestrahlt wurde, wieder Massen von Türken auf die Straße gegangfen sind. Deutschland ist ein freies Land, hier werden Christentum, Islam, alle Religionne kritisiert, es gibt jesus-, aber eben auch >Mohammed-karrikaturen, und es kann für die >muslime nicht immer ne Extrawurst geben. Wenn man hier Jesus veraRschen darf, dann darf man eben auch Mohammed oder Buddha oder....verarschen.

Öhm....es stehen außerdem ziemlich oft deutsche Politiker auf, wenn ein Ausländer den Rechtsradikalen zum opfer gefallen ist. Auch viele Lokalpolitiker hier bei mir haben das getan, als mal ein marokkander von ein paar rechten Jugendlichen attackiert wurde und beinahe starb (!).

Und: Ich bin auch gar nicht gegen eine Abschaffung des Islam oder so. Aber eben für einen reformierten Islam. "Unreformierten" Islam finde ich nun mal furchtbar, genauso wie die Zeugen jehovas.....ich habe auch NICHTS gegen Muslime oder Ausländer aus arabischen Ländern. Mein Lieblingsspieler dieser WM ist Özil, der vor dem Spiel ja bekanntlich aus dem Koran betet.

Ich fordere nicht, dass Muslime in Deutschland benachteiligt werden, aber ich fordere, dass sie keine Sonderrechte gegenüber anderen Ausländern oder den deutschen hier haben.
Da gibt es natürlich auch knifflige Situationen: Die aus Somalia stammende, ehemals muslime Ayaan Hirsi Ali, die nun in Holland wohnt und politisch aktiv ist, fordert zB, dass Mädchen aus Ländern, wo beschneidung üblich ist, zu regelmäßigen Arztbesuchen verpflichtet werden, um sie vor der Beschneidung zu schützen. klar wünscht man diesen Mädchen alles Gute, auch angesichts der Tatsache, dass viele im westen lebende Mädchen, die zB aus Somalia stammen, sogar in Europa noch von Familienangehörigen beschnitten werden oder zur beschneidung ins Heimatland fliegen.....andererseits könnten sich Familien, die nicht vorhatten, ihre Tochter beschneiden zu lassen, diskriminiert fühlen.
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  #17  
Alt 24.06.2010, 18:05
blubbl
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Zitat:
Dafür, dass die Muslime oft mit dem Finger auf uns zeigen, habe ich ja bereits ein Beispiel geliefert (das abgebrannte Haus). Andere Beispiele: Ahmadinedschad, Irans Präsident, der meint, die USA sei an allem Übel Schuld, "Death To America" schreit und die Flagge der Staaten verbrennt, mit ihm ein ganzer Saal, der ebenfalls brüllt. Natürlich spiegelt das nicht unbedingt die mmeinung aller Iraner wieder. gerade in der Stadt (teheran) orientieren sich viele junge Leute sogar am Westen, zumindest teilweise (da gabs letztens ne interessante Doku bei arte). Auch Studenten protestierten einmal gegen Ahmadinedschad und empfingen ihn mit Buh-Rufen.
Ein weiteres Beispiel: Türkeis Präsident erdogan, der die Türken dazu aufruft, sich nicht zu assimilieren, was dazu geführt hat, dass immer weniger Türken in Deutschland die Staatsbürgerschaft beantragen, also scheinen ihm ja imemrhin einige zu glauben. Aufgeregt hat mich übrigens auch, dass diese Rede erdogans, die in Deutschland stattfand, nahezu ausschließlich durch türkischsprachige Plakate beworben wurde und damit die Deutschen völlig ausschloss. Naja, zumindest findet erdogan findet die Türken irgendwie besser als die deutschen und sagt den Türken immer, dass sie sich ja nicht anpassen sollen. Aber EU-Mitglied will er werden. Haha.
Ach, ich hab das so verstanden, dass Muslime auf dich mit Fingern zeigen. Naja, fühlst du dich von solchen Aktionen wirklich beleidigt? Ich mich nicht. Wenn was nicht in Ordnung ist, ist es nicht in Ordnung, aber das hat mit meinem Stolz oder meinem menschlichen Wert nichts zu tun.

Zitat:
Wieso sprichst du vom Hass auf beiden Seiten?
Die Art, wie solche Fälle verwendet werden, um Menschen pauschal zu etikettieren, ist sicher nicht objektiv, sondern von irgendwelchen schon vorher existierenden negativen Gefühlen beeinflusst. "Hass" steht mit Fragezeichen in Klammern.

Zitat:
Öhm....es stehen außerdem ziemlich oft deutsche Politiker auf, wenn ein Ausländer den Rechtsradikalen zum opfer gefallen ist. Auch viele Lokalpolitiker hier bei mir haben das getan, als mal ein marokkander von ein paar rechten Jugendlichen attackiert wurde und beinahe starb (!).
Ja, aber wen interessieren diese Politiker? Das sind doch nur Zeichen, Symbole. Von politischer und diplomatischer Bedeutung. Um jeden einzelnen geht es. Entsetzen, Betroffenheit, Anteilnahme und klare alltägliche Stellungnahmen gegen alles, was uns nicht passt, können wir uns nicht von irgendjemandem abnehmen lassen.
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  #18  
Alt 09.11.2013, 12:32
Pirx-Napoleon Pirx-Napoleon ist offline
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Ich finde es anmaßend zu sagen das dass assimilieren an die westliche kultur und wirtschaft umbedingt etwas gutes sein muss. Leben wirklich in einer besseren Welt als die Menschen in den nicht kapitalistischen Ländern? Oder besser ist den unser System dem der anderen Länder vorzuziehen? Aber gibt es denn noch andere Länder, welche nicht den kapitalismus als ihr System gewählt haben?
In einer Welt die nur auf höher, weiter schneller, aber dies nicht im Positiven Fall der Optimierung sonder negativ im Sinne der kostensenkung, also der verbilligung, wird in jedem Fall ein Rückschritt propagiert. Zwar kein wirklicher Rükschritt(welcher Vorraussetzt das es mal ein bessers System gab) doch aber wenigstens kein Fortschritt. Denn als Vortschritt bezeichnet man gewöhnlich etwas neues nicht von der Natur gegebenes, aber ist nicht der Kampf der einzelnen Individuen das oder der Länder um die Macht das natürlichste, einfachste, veralteste das es gibt?

Entschuldigung das mein Text etwas weitab vom Thema ist, und entsachuldigt bitte die Form un die Rechtschreibung: Deutsch war noch nie mein Lieblingsfach, und ich diskuiere am liebsten mündlich.
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Besser BLALA als BUMBUM (Churchill)

Was ist der Untergang einer Bank, gegen die Gründung einer Bank?! (Brecht)
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