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Die Erde im Wandel
Der blaue Planet ist wunderschön von oben, aber nicht mehr ganz heil. Durch starke Eingriffe des Menschen verändert sich die Erde allmählich. Die Wüsten werden bewässert und die letzten Tropenwälder abgeholzt. Hier könnt ihr drei Videos ansehen, die aus dem All den Raubbau deutlich zeigen
Die Wüste lebt
Seit 1972 wird die Wüste in Saudi-Arabien bewässert. Hier seht ihr eine zunehmende Kreisbewässerung im Abstand von 30 Jahren, von 1972 bis 2000. Eine Kreisbewässerung funktioniert wie eine Spülmaschine. Es dreht sich ein Propeller, an dessen Unterseite Löcher sind, aus denen Wasser auf das Geschirr spritzt. In der Wüste wird eine vergleichbare Bewässerungsart verwendet. Nur, dass der Propeller auf Rädern fährt und Wasser im Radius von 500 Meter versprüht.
So wird das vom Menschen angepflanzte Obst und Gemüse in den Ländern Arabiens und Nordafrikas bewässert. Für die Agrarplantagen wird dabei das Grundwasser aus den Wüsten hoch gepumpt und auf die Pflanzen gespritzt. Da jedoch die Niederschläge in den Wüsten ganzjährig gering sind, wird so das kostbare Grundwasser in den Wüsten verschwendet und zunehmend aufgebraucht.
Wenn der letzte Baum gefällt ist
1985 gab es in Paraguay noch eine dichte Waldfläche. Bis zum Jahr 2003 seht ihr, wie viele Lücken durch Rodungen entstanden sind. Es gibt keine große zusammenhängende Waldfläche mehr.
Die Regenwaldfläche wird kleiner
Im Amazonasgebiet sind die Rodungen inzwischen so fortgeschritten, so dass sie mit einer Fläche der Britischen Inseln vergleichbar sind.
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