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Sommerferien
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Spielend durch den Sommer

Nichts gegen "Blinde Kuh", aber "Blinder Indianer" macht viel mehr Spaß. Spannende und lustige Spiele für Strand, Wald und Wiesen haben wir für Euch ausgetüftelt. Ob "Heldenbrust", "Stechgiftfisch" oder "Das war doch ganz anders..." - damit kommt in den Ferien bestimmt keine Langeweile auf.


Heldenbrust

Spielort: Strand oder Wiese Material: ein Softball Spieleranzahl: ab sechs


 (Foto von: GEOlino)
© GEOlino

Bei diesem Spiel taucht Ihr ein in die Welt der Ritter und Landsknechte, der Burgfräuleins und Softbälle. Äh, hat's die damals schon gegeben? Zuerst müßt Ihr einen Helden bestimmen und eine Prinzessin, die es zu verteidigen gilt. Falls sich kein Mädchen in Eurer Clique findet, übernimmt halt ein Junge diese Rolle. Die restlichen Mitspieler umkreisen nun als ziemlich üble Landsknechte die Prinzessin, um sie mit einem Softball (in der Ultra-Version: ein Medizinball) zu treffen - während der Held schützend vor ihr steht. Wird die Königstochter trotz seiner Abwehrbemühungen getroffen, wird sie zum Landsknecht, der Held zur Prinzessin, der glückliche Werfer zum Helden. Nur der Softball bleibt, was er ist...


Stechgiftfisch

Spielort: Freibad / Nichtschwimmerbecken Material: zwei schwimmfähige Plastik-Fußbälle, ein aufblasbarer Wasserball Spieleranzahl: ab vier


 (Foto von: GEOlino)
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Stellt Euch vor, Ihr seid im Freibad. Der Zehn-Meter-Turm ist wegen Beseitigung von Angstschweiß geschlossen und die Wasserscheuen Eurer Clique haben sich zum Gummi-Twist verabschiedet. Was tun? Klaro, jetzt wird "Stechgiftfisch" gespielt. Ein Wasserball stellt das Monster dar. Ihr könnt natürlich auch den Piranha aus dem Aquarium Eurer Eltern mitbringen, sofern vorhanden. Das würde dem Spiel eine dramatische Wende geben - Euch aber bei dem einen oder anderen Badegast unbeliebt machen. Zwei Teams stehen sich gegenüber. Ein Team treibt den Stechgiftfisch durch Wellenmachen Richtung Beckenrand. Das andere Team versucht, dies durch gezieltes Werfen der Fußbälle zu verhindern, denn niemand darf das Untier berühren. Wem es nicht gelingt, seine Aufgabe zu erfüllen, der hat verloren und muß zur Strafe etwas ganz Schwieriges tun. Zum Beispiel den Bademeister zum Lachen bringen oder selber Gummi-Twist spielen...


Das war doch ganz anders

Spielort: Wald, Wiese und Strand Material: verschiedene Gegenstände Spieleranzahl: ab vier


 (Foto von: GEOlino)
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Ein wahrhaft unvergeßliches Erlebnis - dieses Spiel ist nämlich eine Art "Memory" in der Natur. Zuerst müßt Ihr zwei Teams bilden und ausbaldowern, wer mit wem am liebsten spielen möchte. Stunden später... Jetzt steckt jedes Team ein zehn mal zehn Meter großes Spielfeld ab, auf dem es etwa ein Dutzend charakteristische Natur- und andere Gegenstände verteilt. Eine Mannschaft verschwindet kurz. In der Zwischenzeit werden die Objekte je nach Spielort verändert: eine Muschel gegen einen Kieselstein, ein Tannen- gegen einen Fichtenzweig getauscht und so weiter. Bitte keine Bäume verpflanzen, Flüsse begradigen oder Felsen sprengen - wir sind schließlich im Urlaub! Sieger ist das Team, das im Feld des anderen die meisten Veränderungen erkennt. Zur Belohnung darf es ab sofort immer als erstes GEOlino lesen...




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