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Weltwassertag (22. März)
Einen Tag später, am 22. März, erinnert der Weltwassertag an die Bedeutung des Wassers. Der Gedenktag wurde 1992 von den Vereinten Nationen eingeführt. Wasser ist das wichtigste Lebensmittel; alles Leben hängt von ihm ab. Unser Körper besteht zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser, Pflanzen wie beispielsweise Tomaten oder Gurken haben sogar einen Wasseranteil von über 90 Prozent. Wir können mehrere Wochen überleben, ohne etwas zu essen, aber nur drei bis vier Tage ohne Wasser.
Zwar sind 71 Prozent der Erde mit Wasser bedeckt, aber weniger als 3 Prozent des Wassers auf der Welt ist Süßwasser. Dazu kommt, dass ein großer Teil davon als Eis an den Polen und in Form von Gletschern gebunden ist. Deshalb ist das Trinkwasser auf der Erde so knapp, und deshalb haben etwa 1,2 Milliarden Menschen auf der Welt keinen Zugang zu sauberem Wasser. In vielen Ländern – vor allem in der Dritten Welt – wird aus der Not heraus verschmutztes Wasser genutzt, was zusammen mit mangelnder medizinischer Versorgung zu Krankheiten und sogar zum Tod führen kann. Die Länder, in denen das Wasser (noch) nicht knapp ist, gehen umso gedankenloser damit um: In den USA verbraucht ein Mensch pro Jahr etwa 3000 Kubikmeter Wasser, weltweit liegt der Wasserverbrauch dagegen bei durchschnittlich 1000 Kubikmeter pro Kopf und Jahr.
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