Hauptspalte:
Weddellrobben: Leben unter Eis
Ganz schön pfiffig: Die Weddelrobbe lebt so weit im Süden wie kein anderes Säugetier. Um unter dem dicken Eis der Antarktis nicht zu ersticken, knabbert sie emsig daran- und hält sich so ihre Atemlöcher frei. Mit Video!
Sie sind bemerkenswerte Tiere: Weddellrobben. Kein Säugetier hält es so weit im Süden der Erdkugel aus wie diese gemütlichen Antarktisbewohner. Sie sind die häufigste Robbenart der Antarktis und verdanken ihren Namen ihrem Entdecker, dem englischen Seefahrer James Weddell. Die grauen, gefleckten Robben sind an Land schwerfällig und behäbig, unter Wasser jedoch flink und ausdauernd. Dort verbringen sie auch die meiste Zeit: Weddellrobben können bis zu 600 Meter tief tauchen und 70 Minuten am Stück unter Wasser bleiben. Die Robben ernähren sich hauptsächlich von Fischen und Krebstieren.
Selbst im Winter bleiben die meisten Weddellrobben ihrer kalten Heimat treu und leben größtenteils unter dem Eis. Dazu halten sie sich - selbst im zwei Meter dicken Eis - ein kreisrundes Loch zum Atmen offen, indem sie ständig mit ihren spitzen Eckzähnen am Eis nagen.
Im Video könnt ihr hier eine Weddellrobbe mit ihrem drei bis fünf Tage alten Baby sehen. Das Baby wird sechs Wochen lang gesäugt. Die Jungtiere sind noch nicht gefleckt, erst später bilden sich die charakteristischen Flecken auf dem stahlgrauen Fell. Wissenschaftler haben übrigens gerade herausgefunden, dass Weddellrobben-Babys leicht frieren. Deshalb kuschelt sich auch diese kleine Robbe schön nah an ihre Mutter um sich aufzuwärmen.
Servicelinks:
Druckansicht
Artikel versenden
Deine Meinung
Kontakt
Sitemap



