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Fotoshow: Wenn Schneeaffen baden gehen

Fast jeden Tag des Winters erklären die in Japan lebenden Schneeaffen zum Badetag. Genüsslich verbringen die Tiere Stunden damit, sich in heißen Quellen aufzuwärmen. Einige Affen haben dabei sogar das Tauchen gelernt.


Viele Schneeaffen lieben die heißen Quellen: Die "natürlichen Whirlpools" im Jigokudani Yaen-Koen Nationalpark werden regelmäßig von drei verschiedenen Gruppen aufgesucht (Foto von: Ruedi Abbühl)
© Ruedi Abbühl
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Viele Schneeaffen lieben die heißen Quellen: Die "natürlichen Whirlpools" im Jigokudani Yaen-Koen Nationalpark werden regelmäßig von drei verschiedenen Gruppen aufgesucht

Bestimmt kennen viele von euch die kreisrunden, mit warmem Wasser gefüllten Whirlpools, die es in den meisten Schwimmbädern gibt. So ähnliche "Whirlpools" findet man auch in der Natur: In Japan gibt es heiße Quellen vulkanischen Ursprungs, die "Onsen" genannt werden. Allerdings genießen hier nicht nur Menschen die angenehme Wassertemperatur. Schneeaffen, die auch Rotgesichtsmakaken genannt werden, verbringen einen Großteil der kalten Wintertage in den Quellen. Die Fotoshow zeigt euch, wie diese Affen im Jigokudani Yaen-Koen Nationalpark leben.


Keine andere Affenart lebt in kälteren Regionen. In ganz Japan (mit Ausnahme der Inseln Hokkaido und Ryukyu) sind die Rotgesichtsmakaken verbreitet. In der Nähe der Stadt Nagano hat eine Gruppe von rund 200 Tieren eine Möglichkeit gefunden, den langen Winter erträglich zu machen: Von Dezember bis April halten sie sich während des Tages stundenlang im 35°C bis 40°C heißen Wasser auf. Hier entspannen sie, beschäftigen sich mit der sozialen Fellpflege oder tauchen, um Nüsse oder andere Leckerbissen heraufzuholen.



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