GEOlino Nr. 11/09 - Impalas Seite 1 von 1


Omas Tricks aus der Naturapotheke

Sicher, bei einer richtigen Grippe muss der Arzt Medikamente verschreiben. Wen jedoch ein einfacher Husten oder Schnupfen plagt, der kann seine Beschwerden auch mit ein paar alten Hausmitteln kurieren. Wie, zeigen wir euch hier


Nasendampfbad

Bei Schnupfen macht dieser Sud die Atemwege frei


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Ihr braucht:

  • 4 gehäufte Esslöffel getrocknete Kamillenblüten (gibt es in der Apotheke oder im Reformhaus)
  • ein großes Handtuch
  • eine große Plastikschüssel
  • 1,5 l Wasser


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Zubereitung

Bringt 1,5 Liter Wasser in einem Topf zum Sieden. In der Zwischenzeit gebt ihr die getrockneten Kamillenblütten in die Plastikschüssel. Sobald das Wasser kocht, gießt ihr es vorsichtig dazu.

Setzt euch nun vor die Schüssel und beugt euren Kopf darüber. Legt das Handtuch über euer Haupt und die Schüssel. Auf diese Weise sammelt sich der aufsteigende Dampf unter dem Handtuch. Und es wird so richtig schön warm.

Atmet jetzt den Kamillendampf zehn bis 15 Minuten lang tief ein. Achtung! Der aufsteigende Wasserdampf kann sehr heiß sein. Beugt deshalb euren Kopf nur so tief über die Schüssel, dass die Hitze auszuhalten ist.


Salbeibonbons

Bei Heiserkeit ist die süße Waffe gegen Halskratzen der Hit


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Ihr braucht:

  • eine Handvoll Salbeiblätter (frisch oder getrocknet)
  • 200 g Zucker
  • Backpapier


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Zubereitung

Schneidet die frischen Salbeiblätter in sehr kleine Stücke. Wer getrockneten Salbei benutzt, braucht nur die halbe Menge und zerreibt ihn in einem Mörser zu Pulver.

Bedeckt ein Backblech mit dem Backpapier. Füllt dann den Zucker in einen kleinen Topf und lasst die weißen Kristalle bei mittlerer Hitze schmelzen. Sowie der Zucker flüssig wird, gut rühren, damit er sich vollständig auflöst.


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Jetzt muss es schnell gehen: Rührt den Salbei in den flüssigen Zucker und nehmt anschließend den Topf vom Herd.

Setzt nun mit einem Esslöffel kleine Zucker-Salbei-Kleckse auf das Backpapier. Eine Löffelladung soll später ein Bonbon ergeben. Achtung: Die Zuckermasse ist sehr, sehr heiß!


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Lasst die Kleckse fünf Minuten lang erkalten. Die Zuckermasse wird dabei zähflüssig. Testet vorsichtig mit der Fingerspitze, wie heiß die Kleckse noch sind. Rollt dann jeden einzelnen zwischen euren Handflächen zu einer Kugel.

Verbrennt euch dabei nicht die Finger! Sollten die Kleckse noch zu heiß sein, wartet etwas länger.


Erkältungstrunk

Bei Erschöpfung bringen euch Ingwer und Zitrone in Schwung


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Ihr braucht:

  • eine unbehandelte Zitrone
  • ein etwa 3 cm langes Stück Ingwer
  • 1 bis 2 EL Honig
  • eine Tasse Wasser


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Zubereitung

Schält zuerst den Ingwer. Schneidet ihn dann in dünne Scheiben und gebt diese in eine Tasse.

Halbiert die Zitrone. Presst den Saft einer Hälfte aus und schüttet ihn zum Ingwer. Schneidet dann die andere Hälfte in dünne Scheiben, viertelt diese und und gebt sie ebenfalls dazu.


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Bringt nun das Wasser zum Sieden und gießt es in die Tasse. Deckt den Sud mit einem kleinen Teller ab.

Lasst den Aufguss etwa zehn Minuten lang ziehen. Gebt dann je nach Geschmack ein bis zwei Esslöffel Honig dazu.

Und jetzt: Mit einem Löffel gut umrühren und in kleinen Schlücken genießen!


Kartoffelwickel

Bei Halsschmerzen wirkt eine Hitzepackung Wunder


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Ihr braucht:

  • 5 bis 6 mehlig kochende Kartoffeln
  • 2 bis 4 Blatt Küchenpapier
  • ein Küchenhandtuch
  • ein großes Tuch oder einen Schal


Zubereitung

Kocht die ungeschälten Kartoffeln so lange, bis sie richtig weich sind.

Breitet währenddessen das Küchenhandtuch aus und legt zwei bis vier Blatt Küchenpapier darüber. Sind die Kartoffeln fertig, legt ihr sie auf das Papier, schlagt sie damit ein und wickelt beides in das Handtuch.


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Drückt nun mit dem Handballen so lange auf die Handtuchrolle, bis alle Kartoffeln zerquetscht sind. Haltet den Wickel kurz an euren HALS, um seine Temperatur zu testen. Ist er zu heiß, lasst ihr ihn etwas abkühlen. Dann wickelt die Handtuchrolle in euren Schal, bindet euch diesen um den Hals und tragt den Wärmflaschenersatz eine halbe Stunde lang. Gute Besserung!


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