GEOlino.de - Aliens: Science-Fiction oder Reality Report? Seite 2 von 4

"Stargate" (Roland Emmerich, 1994)

In dem Science-Fiction-Streifen "Stargate" entwickelt der Ägyptologe Dr. Daniel Jackson die Theorie, dass die ägyptischen Pyramiden nicht von Pharaonen erbaut wurden, sondern schon viele Jahre früher von Außerirdischen. Zunächst trägt ihm diese Meinung eine Menge Ärger ein, aber eines Tages wendet sich das US-Militär an den verpönten Ägyptologen: Er soll für sie die Inschriften eines alten Artefakts entschlüsseln. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um ein von Außerirdischen erbautes Portal zu einem Wurmloch, das Reisen zu einem Lichtjahre entfernten Planeten ermöglicht. Dort angekommen, finden Jackson und sein Team die Bewohner in einer miserablen Lage vor: Sie werden von einem Außerirdischen unterjocht, der ihrem Volk vor vielen Jahren das Wissen um den Bau von Pyramiden gebracht und sich zu ihrem Herrscher erhoben hat.


Ankunft der Menschen in einer neuen Welt (Foto von: CORBIS SYGMA)
© CORBIS SYGMA
Foto vergrößern
Ankunft der Menschen in einer neuen Welt

These: Aliens waren schon hier und sind wieder verschwunden

Immer wieder behaupten Forscher, auf Artefakte von Aliens gestoßen zu sein. Dazu zählen sie zum Beispiel die ägyptischen Pyramiden, alte Statuen auf der Osterinsel oder Sandspuren in der peruanischen Nasca-Ebene. Wie in dem Fall der ägyptischen Pyramiden ist es für uns heute schwer nachvollziehbar, wie frühe Kulturen ohne moderne technische Hilfsmittel in der Lage waren, diese beeindruckenden Bauwerke zu errichten. In anderen Fällen sind die kulturellen Fundstücke zwar keine architektonischen Meisterleistungen, dafür aber so alt, dass sie keiner bekannten Volksgruppe mit Gewissheit zugeordnet werden können. Das erlaubt zwar den Gedanken an Aliens, aber ebenso möglich - wenn nicht wahrscheinlicher - ist die These, dass diese Erzeugnisse auf sehr frühe Kulturen zurückgehen, die keine weiteren Spuren auf der Erde hinterlassen haben.


Auf den Spuren der Aliens

  • › Nasca - rätselhafte Spuren im Sand
    Die Atacama-Wüste im Südwesten von Peru ist ein trockener, heißer und lebensfeindlicher Ort. Und trotzdem gibt es dort eine Hochebene, die von zahlreichen Tieren und Menschen bevölkert ist
  • › Fotoshow: Kornkreise
    Wir zeigen euch tolle Bilder von Kornkreisen in Deutschland und England, die Frank Laumen fotografiert hat
  • › Das Rätsel um die Kornkreise
    Das Phänomen Kornkreise gibt den Wissenschaftlern bislang noch Rätsel auf. Hier findet ihr Informationen, Bilder und Linktipps zum Thema

These: Aliens haben ihr überlegenes Wissen an die Menschen weitergegeben

Französische Wissenschaftler sind in den 1930er Jahren darauf gestoßen, dass Priester des afrikanischen Volks der Dogon ein für damalige Verhältnisse überlegenes astronomisches Wissen besaßen. Auf die Frage, woher diese Erkenntnisse stammen, sollen die Priester versichert haben, dass sie bereits seit Urzeiten in ihrem Volk überliefert worden sein. Das veranlasste den amerikanischen Orientalisten Robert Temple fünfzig Jahre später zu der These, dass das Volk der Dogon in ihrer frühen Vergangenheit von Aliens unterrichtet worden sein müsse. Allerdings ist auch von vielen anderen indigenen Völkern - wie zum Beispiel den Inka - überliefert worden, dass sie bereits vor der Kolonialzeit immense astronomische Kenntnisse besaßen. Es ist also durchaus denkbar, dass diese Erkenntnisse aus der Beobachtung der Himmelkörper von einfachen Sternwarten aus gewonnen wurden.


Fazit: Der Film "Stargate" baut auf der These auf, dass Aliens vor Urzeiten einmal die Erde besucht haben und ihr überlegenes Wissen an uns Menschen weitergegeben haben. Zum Beweis dieser Behauptung führen Wissenschaftler verschiedene "mysteriöse Funde" an. Für jedes dieser Fundstücke gibt es jedoch auch eine mögliche natürliche Erklärung. Archäologen halten diese These nicht für besonders glaubwürdig.



Seite 2 von 4


Druckansicht Artikel versenden Deine Meinung Kontakt Sitemap