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Klimawandel: Der Nordpol schmilzt (13.12.2006)
Das Eis um den Nordpol wird dünn. Mit Hilfe einer Computersimulation errechneten Forscher, dass die Eisdecke der Arktis schon in 34 Jahren geschmolzen sein könnte, wenn der Mensch weiter so viele Treibhausgase in die Luft entlässt wie bisher. Dazu kommt, dass das Eis immer schneller schmilzt. Das liegt daran, dass das umgebende offene Wasser die Sonnenstrahlen - im Gegensatz zum hellen Eis - aufnimmt und sich erwärmt.
Treibhausgase wie Kohlendioxid verhindern, dass die Wärmestrahlen der Sonne wieder in den Weltraum entweichen können. Dadurch erhöht sich die Temperatur auf der Erde. Kohlendioxid entsteht vor allem beim Verbrennen von Öl, Kohle und Erdgas. Aber noch können wir etwas dagegen tun. Wenn alle Länder am Klimaschutz mitarbeiten und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren, ist es noch nicht zu spät, das schnelle Abschmelzen des Eises zu verhindern.
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