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Russin verklagt örtlichen Wetterdienst (10.08.2006)


Eine Frau aus der zentralrussischen Stadt Uljanowsk verklagt die örtlichen Meteorologen. Die hatten für ein Wochenende 28 Grad ohne Niederschläge versprochen. Bei den Aussichten entschied sich die Dame für einen Wochenendurlaub. Doch statt Sonne gab es nur heftigen Regen. Die Urlauberin ist, nach eigenen Angaben, bis auf die Knochen nass geworden und hat sich eine Erkältung zugezogen. Bei einer entsprechenden Vorhersage hätte sie ihren Urlaub nie angetreten, sagte die Touristin. Nun will sie, dass der Wetterdienst ihr die Reisekosten zurückerstattet.
Ungenaue Wettervorhersagen ärgern nicht nur Urlauber, auch die Landwirte sind auf möglichst genaue Prognosen angewiesen. Das Problem besteht darin, dass der staatliche Wetterdienst in Russland kein Geld hat. Die Meteorologen arbeiteten in manchen Regionen wie noch vor 30 Jahren. Diese Wetterstationen können ihre Messdaten nur stündlich per Fernschreiber an die Zentrale übermitteln. Computer sind Mangelware. Kein Wunder also, dass die Vorhersage buchstäblich ins Wasser fiel.




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