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Irak: Kampf um Bagdad

4. April 2003 - Nun stehen die Truppen der USA und Großbritanniens dicht vor der irakischen Hauptstadt. Doch überall im Land toben unvermindert harte Kämpfe. Niemand weiß, wann der Krieg beendet sein wird



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Erst machten Sandstürme und Regenfälle den Alliierten einen Strich durch die Rechnung. Dann leisteten die irakischen Soldaten viel heftigeren Widerstand, als die US-Generäle erwartet hatten. Die Folge: Trotz des schnellen Durchmarschs Richtung Bagdad wird vermutlich noch viel Zeit vergehen, bis der Irak wirklich besiegt ist. Denn an vielen Orten geben die irakischen Männer nicht auf und liefern sich seit Tagen harte Gefechte mit den amerikanischen und britischen Soldaten.


Gefürchteter Häuserkampf

Die Truppen der Alliierten, also der Amerikaner und der Engländer, stehen vor Bagdad, der irakischen Hauptstadt. Sie wollen den Flughafen erobern, um auf dem Luftweg Nachschub heranzuschaffen. Im letzten Irak-Krieg (1991) verzichteten die Amerikaner darauf, die Stadt einzunehmen. Aber diesmal geht es den Alliierten darum, das Regime von Saddam Hussein endgültig zu stürzen. Dazu müssen sie in die Stadt eindringen und alle wichtigen Gebäude besetzen. Der Weg dahin wird vermutlich viele Tote fordern - auf beiden Seiten. Denn der Kampf zwischen den Häusern ist noch riskanter als in der offenen Wüste.


Die Helfer stehen in den Startlöchern

Mittlerweile wird auch die Versorgung der Zivilbevölkerung immer schwieriger. So gibt es zum Beispiel in der Stadt Basra im Süden des Irak schon seit über einer Woche fast kein frisches Wasser mehr. Hilfsorganisationen haben sich zwar auf den Krieg vorbereitet, aber sie können im Moment nicht viel tun. Denn wo gekämpft wird, sind auch die Helfer in Gefahr. UNICEF will mit 55 Tankwagen die Wasserversorgung in Basra sicherstellen - aber die LKWs stehen noch im Nachbarland Kuwait und warten.



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