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Text von Jens Rehländer

Irak: Warten auf den großen Knall

20. März 2003 - Mit Raketen und Bomben startete das amerikanische Militär im Morgengrauen den Angriff auf den Irak. Jene Regierungen, die stets gegen den Krieg waren, reagierten mit Sorge



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Am frühen Morgen heulten die Sirenen in der irakischen Hauptstadt Bagdad. Luftabwehrgeschütze feuerten in den dunklen Himmel. Mit Raketen und Bomben haben die amerikanischen Soldaten den Krieg gegen den Irak eröffnet.


Der Diktator weicht nicht

Nachts um zwei Uhr mitteleuropäischer Zeit endete das Ultimatum, das der amerikanische Präsident George Bush seinem Gegner Saddam Hussein gestellt hatte. Doch Diktator und seine Söhne verzichteten darauf, das Land binnen 48 Stunden freiwillig zu verlassen. Im Gegenteil: Sie drohten den Amerikanern und ihren Verbündeten mit furchtbarer Vergeltung, falls der Irak angegriffen würde.


Rede an das amerikanische Volk

In einer Fernsehansprache, zweieinhalb Stunden nach dem Ende des Ultimatums, bereitete der amerikanische Präsident sein Volk auf den bevorstehenden Kampf vor. Er deutete an, der Krieg könnte schwieriger und langwieriger werden als viele Menschen im Moment glauben. Bush hob hervor, dass man sich bei den Angriffen bemühe, unbeteiligte Familien im Irak zu verschonen. Sein einziges Ziel sei es, Saddam Hussein und dessen Regime zu vernichten. Nach Bushs Ansicht würden diese Männer den Frieden der ganzen Welt ernsthaft bedrohen.


Lebenszeichen im Fernsehen

Auch Saddam Hussein wandte sich am Morgen im irakischen Fernsehen an seine Bevölkerung. Die Ausstrahlung erfolgte nach den ersten Angriffen. Offenbar wollte man damit beweisen, dass der Diktator unversehrt und am Leben sei. Denn in den Wochen vor dem Angriff hatten die amerikanischen Generäle stets betont, sie wollten mit sehr präzisen Einzelschlägen die Bunker und Paläste Husseins treffen, um den Dikator zu töten. Große Verwüstungen sollten auf diese Weise verhindert werden.



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