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Sich aus dem Staub machen


Du konntest einfach nicht wiederstehen. Heimlich bist du über den Zaun geklettert und hast ein paar Kirschen aus Nachbars Garten stibitzt. Jetzt nur schnell weg hier, bevor dich jemand sieht – du willst dich sprichwörtlich aus dem Staub machen.

Diese Redewendung ist in früheren militärischen Schlachten entstanden. Im Schlachtgetümmel wirbelten die Soldaten nämlich so viel Staub auf, dass sich diejenigen, die an ihrem Leben hingen, unbemerkt verdrücken, oder eben aus dem Staub machen konnten. Das mussten sie heimlich tun, weil das Verweigern der Soldatenpflicht – die so genannte Fahnenflucht – natürlich verboten war.





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