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Etwas unter Dach und Fach bringen
"Dass wir ab nächstem Schuljahr ein breiteres und besseres Angebot an Schulessen haben werden, steht jetzt fest. Der Vertrag mit unserer Essensanlieferung ist unter Dach und Fach", verkündete der Schulleiter auf der Zusammenkunft der Klassensprecher froh.
Das ist erfreulich! Doch woher rührt eigentlich die Redewendung "etwas unter Dach und Fach bringen"? Schließlich haben Schulessen und Verträge wenig mit "Dächern und Fächern" zu tun.
Was mit dem "Dach" gemeint ist, versteht auch heute jeder. Und "Fach" steht für "Fachwerk", eine stabile Konstruktion aus Holzbalken, die man jahrhundertelang zum Hausbau verwendete. Die Zwischenräume wurden mit einem Gemisch aus Lehm und Stroh ausgefüllt – fertig war die Hauswand, die auch einfach "Fach" genannt wurde: Dach und Fach zusammen ergaben also das Haus. Und das war schon immer ein besonderer und sicherer Ort, vor allem, weil es Schutz vor Regen und Kälte bietet.
Wenn wir also heute sagen, dass etwas "unter Dach und Fach" sei", meinen wir, eine Sache sei zu einem glücklichen Ende gekommen. Eine Heu-Ernte zum Beispiel. Oder ein Vertrag.
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