GEOlino Nr. 04/12 - Skateboard - Wie ein Brett die Welt erobert

Parmila darf lernen

Seit vier Jahren arbeitet Parmila in einem Restaurant. Die Familie hat wenig Geld, deshalb müssen auch die Kinder mit anpacken. Weit weg von Zuhause. Das ist hart. Nicht nur die Familie fehlt Parmila, sie muss auch viel anderes entbehren, etwa ein eigenes Zimmer, ja nicht einmal ein Bett hat sie (Foto von: Kathrin Harms) Sie schläft auf dem Boden dieses Restaurants, das kaum mehr als eine Hütte ist. Tagsüber arbeitet sie. Für umgerechnet knapp fünf Euro – pro Monat (Foto von: Kathrin Harms) Dafür muss Parmila Gemüse waschen und schnippeln … (Foto von: Kathrin Harms) … schmutziges Geschirr abspülen … (Foto von: Kathrin Harms) … dann die Portionen auf den Tellern anrichten … (Foto von: Kathrin Harms)
… und schließlich alles mit einem Lächeln servieren (Foto von: Kathrin Harms) Die Gäste finden es nicht ungewöhnlich, von einem Kind bedient zu werden. Kinderarbeit ist in Nepal ziemlich normal. Das Land gehört zu den ärmsten der Welt, deshalb bleibt dort rund zwei Millionen Kindern nichts anderes übrig, als zu schuften (Foto von: Kathrin Harms) Nicht alle Kinder arbeiten wie Parmila im Restaurant. Viele ackern auch auf Feldern und in Steinbrüchen, andere in Teppichknüpfereien und fremden Haushalten (Foto von: Kathrin Harms) Aber für Parmila hat sich in den letzten Monaten trotzdem einiges gebessert. Dank UNICEF darf sie wenigstens für zwei Stunden am Tag in die Schule gehen (Foto von: Kathrin Harms) Dort lernt sie Lesen, Schreiben und Rechnen. Für das Mädchen gibt es nichts Schöneres (Foto von: Kathrin Harms)
Natürlich hat sie die Hausaufgaben immer perfekt erledigt. Auch wenn ihr dafür kaum Zeit bleibt. Immer früh morgens setzt sie sich daran, bevor sie in die Küche muss (Foto von: Kathrin Harms) Doch noch wichtiger ist für sie, dass sie hier bei UNICEF Kontakt zu anderen Kindern hat, denen es genauso geht wie ihr (Foto von: Kathrin Harms) Gemeinsam spielen sie nach dem Unterricht Spiele … (Foto von: Kathrin Harms) … und albern herum. Denn das Allerbeste ist, dass Parmila hier eine Freundin gefunden hat: Balkumari. Ihr kann sie alles anvertrauen. Außerdem ist das Mädchen  eine wahre Quatschexpertin (Foto von: Kathrin Harms) Mit Balkumari gemeinsam geht Parmila nach dem Unterricht auch zurück zur Arbeit. Abschied nehmen fällt jeden Tag schwer, aber beide wissen ja: Morgen sehen sie sich wieder in der Schule (Foto von: Kathrin Harms)

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