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Berufsbild: Entwickler für Computerspiele
Computerspiele findet ihr toll - und ihr könntet euch vorstellen, später mal mit eigenen Spielen Geld zu verdienen? GEOlino.de zeigt euch, welche Berufe es in der Computerspielbranche überhaupt gibt
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Spieleentwickler zu werden – das ist der Traum von vielen Computerspiel-Fans. Was viele nicht wissen: Bis ein Computer- oder Konsolenspiel fertig gestellt ist, haben eine Menge Menschen mit ganz unterschiedlichen Berufen aus vielen verschiedenen Abteilungen daran gearbeitet.
Ein großes Team
Zuerst beschäftigen sich die Game-Designer mit einem Spiel. Sie überlegen sich die Grundlagen und die Spielregeln. Wo soll das Spiel stattfinden? Was sind die unterschiedlichen Levels und Stationen, die der Spieler im Spiel durchlaufen muss? Und was ist das Ziel des Spiels?
Die Arbeit eines Game-Designers muss man sich in etwa so vorstellen, wie die Arbeit eines Regisseurs beim Film. Der Game-Designer entwickelt das Konzept, hat den Überblick über das Spiel und weiß genau, wie es umgesetzt werden muss. Nur, dass er damit nicht allein beschäftigt ist: Ihm steht ein ganzes Team aus Grafikern und Game-Developern zur Seite.
Die Grafiker etwa entwerfen das Aussehen des Spiels. Je nach Art des Spiels kann es sein, dass sehr viele Grafiker mit einzelnen Details beschäftigt sind. So werden beispielsweise Häuser, Menschen, Tiere oder Landschaften entworfen und bekommen ein ganz eigenes, an das Grunddesign des Spiels angepasstes Aussehen.
Sind die Grafiker mit ihrer Arbeit fertig und steht der Spielablauf, übernehmen die Game-Developer. Übersetzt heißt "Game-Developer" eigentlich "Spieleentwickler". Sie sind für die technische Umsetzung des Spieledesigns verantwortlich. Nach den Vorgaben der Game-Designer und den Vorlagen der Grafiker programmieren sie die virtuellen Welten und lassen so das Spiel entstehen.
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