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Berufsbild: Tierfotograf

Heidi und Hans-Jürgen Koch jagen mit der Kamera nach Pelikanen, Eisbären, Affen, Mäusen und vielen anderen Tieren. Und mit ihren kleinen und großen Stars haben die beiden Tierfotografen schon eine ganze Menge erlebt


Pelikane denken praktisch: Dieser hier nutzt die Kamera als Ausguck (Foto von: Heidi & Hans-Jürgen Koch)
© Heidi & Hans-Jürgen Koch
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Pelikane denken praktisch: Dieser hier nutzt die Kamera als Ausguck

Flatter, flatter ... hoppla, so war das nicht gedacht! Der Pelikan, den Heidi Koch vor dem Objektiv haben wollte, hat es sich nun auf der Kamera bequem gemacht. Offenbar weiß der schräge Vogel, dass er von den beiden Menschen nichts zu befürchten hat. Hans-Jürgen, Heidis Mann, hält die Szene als lustiges Erinnerungsfoto mit seiner eigenen Kamera fest.

"Bei jeder Geschichte erlebt man verrückte Dinge", sagt Heidi Koch. Und zwar genauso in der freien Wildnis wie im Studio. Denn das Fotografen-Ehepaar stiefelt nicht nur durch die Natur, zum Beispiel in den Sümpfen von Florida, auf der Suche nach wild lebenden Pelikanen. Sie richten sich auch schon mal zu Hause mit ihren tierischen Foto-Modellen "gemütlich" ein.



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Wie im Dschungelcamp

Für eine Bildgeschichte über Fliegen lebte das Fotografenehepaar ein paar Tage lang mit Tausenden von summenden Fliegen zusammen. Und auch mit Hunderten von Mäusen mussten es die beiden eine Zeit lang aushalten. Obendrein kann es auch noch passieren, dass die kleinen Viecher tagelang spurlos verschwinden. Dann müssen die Kochs für den Fototermin erst einmal nach ihren kleinen Stars suchen. Das Ehepaar hat bei sich zu Hause sogar schon ein ganzes Zimmer umgebaut, um die gefährlichsten Spinnen der Welt zu beherbergen.


Psst! Nicht so laut! Hans-Jürgen Koch robbt sich vorsichtig an zwei Elchkälber heran. Es sind Waisen, die in einer Schutzstation in den USA mit der Flasche aufgepäppelt werden (Foto von: Heidi & Hans-Jürgen Koch)
© Heidi & Hans-Jürgen Koch
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Psst! Nicht so laut! Hans-Jürgen Koch robbt sich vorsichtig an zwei Elchkälber heran. Es sind Waisen, die in einer Schutzstation in den USA mit der Flasche aufgepäppelt werden

"Wir nehmen Tiere ernst"

Die Kochs fotografieren nicht nur Pelikane, Insekten oder Frösche: Nichts, was kreucht und fleucht, ist vor ihrem Kamera-Objektiv sicher. Nur Unterwasser-Lebewesen haben die Kochs bisher noch nicht nachgejagt. Interessant finden sie jedenfalls alle Tiere. Ob es nun Flöhe oder Labormäuse sind. Den Labormäusen haben die Kochs sogar ein kleines "Denkmal" gesetzt. So nennt Heidi Koch eine Fotostrecke über die kleinen Nager, die im Versuchslabor ihr Leben lassen - für die medizinische Forschung. "Man sollte sich bewusst sein, wie viele von den kleinen Kerlchen für unsere Medikamente sterben", sagt Heidi Koch.



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