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Text von Barbara Duffner

Beruf: Astronom

Hättet ihr Lust, nach Außerirdischen zu suchen? Interessiert es euch, was sich alles im Zentrum unserer Milchstraße tummelt? Oder wie es auf dem Mars aussieht? Tja, ohne eine tüchtige Portion Neugier kommt kein Astronom aus - und Spaß an langen Rechenaufgaben muss ein Sternforscher auch haben.


Denn im Weltraum ist es so ähnlich wie bei einer Textaufgabe im Matheunterricht: Ein paar Informationen sind euch gegeben, den Rest müßt ihr ausrechnen. Weltallforschung ist eine verzwickte Sache - denn das Universum ist riesig! Nur aus der Ferne kann ein Astronom Himmelskörper erforschen. Und das ist schwierig.


Klare Sicht in den Weltraum

Denn der Blick ins All ist ausschließlich fernab von Städten noch ungetrübt: Nur dort ist die Luft klar genug und nicht von Abgasen verschmutzt. Deshalb brechen Astronomen in der Regel alle paar Monate in entlegene Gebiete der Erde auf. Hans-Jürgen Hagen beispielsweise, ein Wissenschaftler aus Hamburg, fliegt regelmäßig zu einer Sternwarte nach Südspanien. Sie liegt auf dem Berg Calar Alto, in rund 2150 Meter Höhe.


Riesiges Teleskop

Eine Woche lang blickt er dort mit einem Teleskop ins All - natürlich nachts. Ein Teleskop ist ein riesiges Fernrohr, mit dem man bis an den Rand des Universums sehen kann. In Calar Alto steht eines, das rund sechs Meter lang ist und einen Durchmesser von etwas mehr als zwei Metern hat.


Computer und Astronomie

Wenn die Sonne untergeht, öffnet Hagen die große Kuppel über dem Teleskop, richtet es auf einen interessanten Himmelsfleck - und betrachtet seinen Computerbildschirm. Die Rechner spielen in der Astronomie eine große Rolle. Sie steuern nicht nur das Teleskop und die daran angebrachten Kameras, sondern speichern auch Lage und Helligkeit der Sterne.



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