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Die Macht der Farben
Warum lässt uns ein blaues Zimmer frösteln und ein rotes nicht zur Ruhe kommen? Lest hier, welche Farben wie auf uns wirken.
Mit Farbtypberatung: Welche Farbe passt zu mir?
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Lisa fühlt sich in ihrem Zimmer neuerdings unwohl. Sie kann sich nicht auf die Hausaufgaben konzentrieren, ist immer "unter Strom" und fühlt sich eingeengt. Komisch - Probleme belasten sie nicht und bis vor kurzem war ihr Zimmer ein geliebter Rückzugsort für Lisa. Ihre Freundin Merle hat eine Idee: "Liegt es vielleicht an unserer Maleraktion vor zwei Wochen? Die neuen Wandfarben tun dir wohl nicht gut."
Merle könnte recht haben. Denn jede Farbe wirkt auf uns – und jede Farbe anders. Aber wie kommt das?
Sichtbares Licht besteht aus Lichtwellen unterschiedlicher Länge. Und einer Wellenlänge entspricht auch eine Farbe.
Trifft Licht mit einer bestimmten Wellenlänge auf unser Auge, werden dort bestimmte lichtempfindliche Zellen (Zapfen) gereizt, die das Licht der jeweiligen Spektralfarbe zuordnen.
Lisas Tapete reflektiert Licht, das eine Wellenlänge von ungefähr 600 bis 700 Nanometern hat – das heißt, jede einzelne "Lichtwelle" ist rund 0,0006 bis 0,0007 Millimeter lang. Für Lisas Auge ist ihre Tapete deswegen rot und orange.
Über die reine Sinneswahrnehmung der verschiedenen Wellenlängen hinaus verknüpfen wir mit Farben automatisch bestimmte Bedeutungen, die unsere Empfindungen bei der Farbwahrnehmung beeinflussen: Orangerot ist die Farbe des Feuers, bläulich schimmert das Eis der kalten Pole. Ein weiter, ruhiger Ozean ist blau und eine frische Wiese strahlt in hellem Grün. Solche Eindrücke schwingen mit, wenn Farben in Räumen unsere Stimmung beeinflussen.
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