GEOlino Nr. 01/05 - Kung-Fu Seite 1 von 2

Wir brauchen sauberes Wasser!

Schmutziges Wasser und mangelnde Sauberkeit sind Ursache vieler tödlicher Krankheiten. Die Kinder an der Jomo-Kenyatta-Schule in Kenia lernen deshalb nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch Waschen und Putzen


In vielen Ländern ist sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit (Foto von: Anna Lena Mutter)
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In vielen Ländern ist sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit

Endlich, die Schulklingel! Nichts wie raus in die Sonne, zum Mittagessen. Vorher aber müssen alle Kinder bei "Maji und Sabuni" antreten - und das dauert. Die Hauptrolle spielt heute Yussuf. Der 13-Jährige hilft seinen Mitschülern - beim Händewaschen. Denn "Maji" heißt Wasser in der kenianischen Landessprache Suaheli, und "Sabuni" bedeutet Seife. Yussuf gießt aus einem Becher frisches Wasser über die Hände seiner Mitschüler.


Zähneputzen muss sein (Foto von: Anna Lena Mutter)
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Zähneputzen muss sein

Lange gibt es diesen Brauch an der Jomo-Kenyatta-Grundschule in Msambweni an der Südküste Kenias noch nicht. Auch das Wasserrohr, das am Rande des Schulhofs aus dem Boden ragt, ist neu. Ebenso sind es die vielen bunten Bilder an den Wänden. Eines davon zeigt Schüler, die den Boden fegen, auf einem anderen sieht man einen kranken Jungen. Was das mit "Maji und Sabuni" zu tun hat? Eine Menge!


Auf dem Stundenplan stehen nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch Hygiene (Foto von: Anna Lena Mutter)
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Auf dem Stundenplan stehen nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch Hygiene

Jedes Jahr sterben nämlich rund zwei Millionen Kinder an Durchfallerkrankungen wie Cholera und Typhus, und das vor allem in armen Ländern wie Kenia. Der Grund? "Matope", sagt Yussuf, das heißt Schmutz. Das Problem: Schmutz ist überall, sauberes Wasser zum Trinken und Waschen dagegen ist knapp. Jeder sechste Mensch auf der Erde muss mit Wasser aus verschmutzten Brunnen oder Flüssen auskommen.



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