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Straßenkinder - die "Wegwerfbaren"

Schnellen Schrittes geht es auf Weihnachten zu, und ihr überlegt euch sicher schon, welche Überraschung wohl unter dem festlich geschmückten Baum liegen könnte. Unterdessen bricht für Straßenkinder die härteste Zeit des Jahres an: der Winter


Betteln, Schuhe oder Autoscheiben putzen, Müll sammeln - damit verdienen sich Straßenkinder ihr Geld. Viele werden aber kriminell: Sie stehlen, verkaufen Drogen, überfallen andere Menschen oder prostituieren sich.


Schuhe putzen - auch damit verdienen sich Straßenkinder in Südamerika etwas Kleingeld (Foto von: terre des hommes)
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Schuhe putzen - auch damit verdienen sich Straßenkinder in Südamerika etwas Kleingeld

Weltweit 100 Millionen Straßenkinder

In Deutschland sind es um die 9000 Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben. Weltweit schätzt die Weltgesundheitsorganisation die Anzahl auf 100 Millionen. Allerdings verbringen nur knapp ein Viertel dieser jungen Menschen ihre Zeit wirklich komplett auf der Straße. Die meisten haben noch Kontakt zu ihren Familien. Sie sind zwischenzeitlich zuhause, verschwinden dann wieder tage- oder wochenlang.

Es begann vor über 100 Jahren Die "desechables" ("Wegwerfbaren"), so ruft man die Straßenkinder in Kolumbien verächtlich, gibt es schon seit über 100 Jahren. Als die Menschen mit der beginnenden Industrialisierung verstärkt die Städte bevölkerten, wuchs auch die Zahl der obdachlosen Kinder. Sie waren Waisen, wurden von ihren Eltern ausgesetzt oder rissen aus, weil sie von den Eltern misshandelt wurden.



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