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Jetzt geht's rund! Spaß mit dem Jo-Jo

Es ist kaum größer als eine Mandarine, hat eine Schnur, zwei Scheiben und eine Achse - mehr ist an einem Jo-Jo eigentlich nicht dran. GEOlino-Online zeigt Dir sieben tolle Tricks, die Du mit Deinem Jo-Jo machen kannst.


Woran erkennt man einen guten Jo-Jo-Spieler? Logisch: an seinem ausgestreckten Mittelfinger. Nein, nicht was Ihr jetzt denkt (Stefan Effenberg und so...)! Tatsache ist: Wer einen perfekten Jo-Jo-Trick hinlegen will, muß ein paar Stündchen üben - und dabei bildet sich langsam eine dicke Hornhaut am Mittelfinger: genau dort, wo die Schlaufe des Laufbands sitzt! So war das gemeint...

Habt Ihr übrigens gewußt, daß das Jo-Jo zu den ältesten Spielzeugen der Welt gehört? Wahrscheinlich wurde es vor Urzeiten in China erfunden; sicher ist, daß schon vor rund 2500 Jahren Kinder im alten Griechenland das runde Ding auf- und abrollen ließen.

Diese Ur-Jo-Jos wurden aus Holz, Metall oder Terrakotta, also gebranntem Ton, gemacht.

Ob mit den Scheiben aber immer nur gespielt worden ist, weiß man nicht. Angeblich gab es im 16. Jahrhundert auf den Philippinen (in Südostasien) eine Waffe, die nach dem Jo-Jo-Prinzip funktionierte:

Der Jäger band ein Seil um einen dicken Stein, kletterte auf einen Baum und wartete, bis unten etwa ein Wildschwein auftauchte. Dann warf er den Stein herunter, und - zack! - war das Schwein k.o. Falls der Jäger sein Ziel verfehlte, konnte er seine Waffe wieder raufziehen.

Im 18. Jahrhundert wurde in Frankreich und England sogar am Königshof Jo-Jo gespielt! Die Scheiben der Königskinder und Adligen waren meist aus Glas oder Elfenbein.


 (Foto von: Ulf Keyenburg)
© Ulf Keyenburg

Trick 1: Der Sleeper

Diese Figur mußt Du richtig gut üben - denn ohne diesen "Schläfer" gelingt Dir fast keiner der folgenden Tricks! Und: Du mußt ein Jo-Jo mit Freilauf haben! Nimm das Jo-Jo wie abgebildet in die Hand, streife die Schlaufe über den Mittelfinger. Wichtig: Die Schnur muß über die Achse laufen!


 (Foto von: Ulf Keyenburg)
© Ulf Keyenburg

Handgelenk anwinkeln, und dann das Jo-Jo mit Schwung nach unten werfen. Es kommt auf die schnelle Schleuderbewegung aus dem Handgelenk an! Jetzt sollte das Jo-Jo an der abgerollten Schnur hängen und sich um sich selbst drehen. Und nun drehst Du Deine Hand mit der Innenfläche nach unten. Durch einen leichten Ruck mit dem Mittelfinger "weckst" Du den Schläfer - und das Jo-Jo kommt die Schnur hinaufgerollt. Sollte es jedenfalls!



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