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Preisgekrönte Naturfilmer

Es ist so weit: Die Gewinner des Jugendfilmpreises "CAMäleon" der Heinz Sielmann Stiftung stehen fest. Hier erfahrt ihr, welche Filme die Jury in diesem Jahr am meisten überzeugt haben


Der Wettbewerb

Ameisenstaat, Amphibien und Artenvielfalt - Um diese Themen drehen sich die drei Filme, die dieses Jahr das Rennen gemacht haben. Mehr als 70 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren nahmen mit ihren Naturfilmen am Wettbewerb der Heinz Sielmann Stiftung teil.

Eine Jury aus erfahrenen Filmprofis, Medien- und Umweltpädagogen hat die besten Filme aus den drei Kategorien "Naturdokumentation 12 bis 15 Jahre", "Naturdokumentation 16 bis 18 Jahre" und "Sonderpreis Naturfilm unter fachlicher Anleitung" ausgewählt. Die drei Gewinner stellen wir euch hier vor.


Stimmt die Einstellung? Videos zu drehen, ist eine spannende Herausforderung (Foto von: Heinz Sielmann Stiftung)
© Heinz Sielmann Stiftung
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Stimmt die Einstellung? Videos zu drehen, ist eine spannende Herausforderung

Die Gewinner

Über den ersten Preis in der Kategorie "Naturdokumentation 12 bis 15 Jahre" durften sich Olivia Salm und Lucy Strauch, beide zwölf Jahre alt, freuen. Ihr Film "Die Ameise und ihr Staat" hat die Jury vor allem dadurch überzeugt, dass sie das anspruchsvolle Thema verständlich darstellten. Zudem seien Ameisen gar nicht so einfach zu filmen, da sie sich sehr schnell bewegen. Dieses Problem hätten die beiden Naturfilmerinnen toll gemeistert. Auch filmtechnisch haben sie überzeugt: Bildeinstellungen, Schnitt und Ton wurden ausdrücklich gelobt.





Den ersten Preis in der Kategorie "Naturdokumentation 16 bis 18 Jahre" ergatterte der sechzehnjährige Philipp Gerhardt mit seiner Dokumentation "Leben in zwei Elementen". Im Mittelpunkt seines Films stehen Amphibien - insbesondere der Salamander. Die Jury fand das Ergebnis der Dreharbeiten sehr anschaulich und Philipp habe es als einer der wenigen Teilnehmer geschafft, eine Atmosphäre zu schaffen.





In der dritten Kategorie "Sonderpreis Naturfilm unter fachlicher Anleitung" überzeugte schließlich ein vierköpfiges Filmteam: Marcel Cremer-Dürr (14), Jon-Vincent Drewes (15), Joris Max Lassen (11) und Finja Lück (15). Ihr Film "Artenvielfalt durch Biotopverbund" bewege sich handwerklich und technisch auf sehr hohem Niveau, so die Jury. Außerdem habe das Filmteam gekonnt Hintergrundwissen, Interviews, Archivmaterial und Naturbeobachtungen verknüpft und die Zuschauer so auf eine wichtige Umweltproblematik aufmerksam gemacht.





Die Ergebnisse des Naturfilmwettbewerbs können sich also sehen lassen und machen Lust auf noch mehr spannende Reportagen. Vielleicht habt ihr auch eine gute Idee für einen Naturfilm? Dann könnt ihr ja selbst mal eine Kamera in die Hand nehmen und nächstes Jahr am Wettbewerb teilnehmen! Tipps und Tricks für angehende Naturfilmer gibt es hier: www.camäleon-jugendfilmpreis.de




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