GEOlino Nr. 01/02 - Pinguine im Grünen Seite 1 von 2

Text von Martin Verg

Pinguinbasteln

Pinguine sind ja sooo süß! Schade, dass man die nicht zu Hause haben kann. Kann man nicht? Kann man doch! Keine echten, zugegeben. Aber mit ein paar Zutaten aus dem Bastelladen lassen sich schon ganz ansehnliche Vögel bauen. Die können nicht nur lustig über den Boden robben wie ihre lebenden Verwandten. Im Gegensatz zu diesen sind unsere Pinguine auch absolut stubenrein!


Wir haben uns zwei verschiedene Vogelarten für euch ausgedacht: eine zum Aufziehen am Boden und eine mit "Reißleine". Für beide Varianten gelten die Arbeitsschritte 1 bis 5. Wer den einfachen Aufziehpinguin bauen will, macht danach bei 6 weiter. Etwas raffinierter ist sein Kollege mit der Schnur. Wie ihr den bastelt, wird ab 8 beschrieben.

Die Verbindung zwischen dem Vogel und seinem Antrieb besteht aus einem Drahtbügel. Den biegt ihr aus dem langen Stück. Nehmt hierfür zunächst in der "Bauchhöhle" Maß und dreht das Metall dann zu einem passenden Bogen mit zwei Ösen zurecht (siehe a und b). Den befestigt ihr mit den beiden kurzen Drahtstücken im Inneren des Vogels.


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk
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1.

Am besten beginnt ihr damit, die Antriebsrolle zu modellieren. Die braucht nämlich am längsten, bis sie trocken und einsatzfähig ist! Formt aus der Modelliermasse eine Kugel und steckt im Abstand von einem knappen Zentimeter die beiden Schaschlikspieße hindurch. Dann rollt ihr das Ganze in eine Walzenform, deren Mittelteil ihr mithilfe des Bleistiftes verschlankt. Der Antrieb soll etwa drei Zentimeter lang sein und an den Enden ebenso viel Durchmesser haben. Wichtig ist natürlich auch, dass er sich problemlos rollen lässt.


2.

Je nachdem, welches Material ihr benutzt habt, lasst ihr die Rolle nun aushärten: Modelliermasse für einige Stunden auf der Heizung, Fimo im Backofen. Damit der Antrieb eine bessere Bodenhaftung bekommt, umklebt ihr beide Rollenenden mit einem Streifen des breiten Gummibandes.


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk
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3.

Während die Antriebsrolle aushärtet, könnt ihr bereits beginnen, den eigentlichen Vogel zu basteln. Zeichnet hierfür die Umrisse für Körper und Flügel auf das Moosgummi und schneidet sie aus. Nun bemalt ihr den Vogel: Die schwarze Farbe ist für den Rücken, die beiden Flügel und die Augen. Der Schnabel dagegen wird rot.



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