GEOlino Nr. 06/12 - Robben - Warum die Meeressäuger unseren Schutz brauchen Seite 1 von 1


Urban Gardening

Der Trend kommt aus den USA und wird auch bei uns immer beliebter. Zahlreiche Menschen legen in der Stadt und in ihren Wohnungen kleine Beete an. Wir verraten euch einige ihrer Tricks, damit es auch bei euch zuhause grüner wird


Ringelblumen im Eimer


Die werden garantiert was! Ringelblumen sind leicht auszusäen und wachsen schnell heran. Sogar im alten Putzeimer machen die quietschgelben, essbaren Blüten eine gute Figur.


 (Foto von: Sandra Waege)
© Sandra Waege

Vorbereitung: Bohrt vorsichtig ein paar Löcher in den Boden des Eimers und füllt ihn mit Kieselsteinen und guter Blumenerde.
Aussaat: 5 bis 6 kleine Löcher in die Erde piksen, je einen Samen hineinlegen und zudecken. Anschließend vorsichtig gießen.
Pflege: Ringelblumen stehen gern in der Sonne oder im Halbschatten. Üppig blühen sie, wenn ihr sie einmal die Woche mit etwas Universaldünger (im Gießwasser) düngt - aber erst, wenn sie etwa 10 cm groß sind. 2 bis 3 Pflanzen haben im Eimer Platz, sind mehr aufgekeimt, überzählige bitte herauszupfen.
Ernte: Bis Oktober könnt ihr die Blüten ernten. Sie schmecken würzig und sehen toll aus z.B. als Deko auf Salat oder Frischkäse.

Text: Sandra Waege


Achtung
Ringelblumen, Karotten und Kapuzinerkresse müssen bis spätestens Ende Juni gesät werden. Viele Sorten von Salat und Radieschen könnt ihr noch den ganzen Sommer hindurch aussäen. Achtet beim Einkaufen auf die Angaben auf der Saatgut-Tüte.


Karotten in der Kiste


Auch Möhren brauchen nicht unbedingt ein Gartenbeet zum Glücklichsein. Eine Holz- oder Plastikkiste auf dem Balkon tut‘s auch. Nur: Löcher sollte sie haben!


 (Foto von: Sandra Waege)
© Sandra Waege

Vorbereitung: Wählt eine kleine Sorte, die man auch im Juni noch aussäen kann, z. B. "Pariser Markt". Ihre Wurzeln brauchen in der Kiste nur wenig Platz nach unten, 10 cm sollten es aber sein. Kiste mit einer Folie auslegen, in die ihr zuvor Löcher geschnitten habt. Erst eine dünne Lage Steine, dann frische Blumenerde daraufgeben.
Aussaat: Saatkörnchen auf die Erde streuen, mit 1 cm Erde bedecken und anfeuchten. Nach der Keimung überzählige Pflanzen herauszupfen, nur alle 4 bis 5 cm sollte eine stehen.
Pflege: Möhren brauchen Sonne und damit sie nicht aufplatzen: regelmäßig Wasser.
Ernte: Hier ist Geduld gefragt: Die ersten Keimlinge zeigen sich erst nach ca. drei Wochen. Von der Aussaat bis zur Ernte der Möhren rechnet man 10 bis 16 Wochen.

Text: Sandra Waege


Kapuzinerkresse im Gummistiefel


Als Blumentopf kommen die alten Gummistiefel zu neuen Ehren - zum Beispiel für Kapuzinerkresse. Deren Blüten könnt ihr sogar essen und damit Salat oder Nachspeisen dekorieren.


 (Foto von: Michael Schindel/GEOlino)
© Michael Schindel/GEOlino
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Vorbereitung: Ablauflöcher in die Sohle zu bohren ist schwierig. Darum so weit unten wie möglich seitlich ins Gummi schneiden - lasst euch von einem Erwachsenen helfen! Bis zur Hälfte Kieselsteine in die Stiefel geben, mit Erde auffüllen.
Aussaat: Bohrt mit dem Finger ein kleines Loch in die Erde, legt einen Samen hinein, deckt ihn zu. Er sollte ungefähr doppelt so tief im Boden liegen, wie er groß ist. Mit drei bis vier Samen wiederholen.
Pflege: Ein sonniger Platz und regelmäßiges Gießen sind Pflicht. Die wenige Erde im Gummistiefel kann nämlich nicht viel Wasser speichern. Ab Ende Juli solltet ihr sie einmal pro Woche mit etwas Flüssigdünger (kommt ins Gießwasser) düngen.
Ernte: Nach etwa fünf bis sechs Wochen könnt ihr Blüten und Blätter ernten.


Pflücksalat aus der Einkaufstasche


Kommt nicht in die Tüte? Von wegen! Pflücksalat fühlt sich auch in einer Plastiktasche wohl. Nur stabil sollte sie sein.


 (Foto von: Michael Schindel/GEOlino)
© Michael Schindel/GEOlino
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Vorbereitung: Löcher in den Boden schneiden, erst Kieselsteine, dann Blumenerde einfüllen.
Aussaat: Nur Samen von Pflücksalaten nehmen! Am besten ein Saatband nutzen: Dabei liegen in einem Papierstreifen die Samen schon im richtigen Abstand nebeneinander. Das Band etwa 1 cm tief in der Erde auslegen, gießen, Erde darauf verteilen - fertig!
Pflege: Salat gedeiht in der Sonne und im Halbschatten. Regelmäßig gießen, die Tasche aber nicht fluten.
Ernte: Nach vier bis fünf Wochen; immer die äußeren Blätter vom Salat schneiden - dann wachsen den ganzen Sommer über neue nach.


Radieschen aus dem Küchensieb


Radieschen sind der Renner! Kaum sind die Samenkörner in der Erde, geben sie auch schon Gas: Nach etwa einer Woche zeigen sich die ersten Keime. Mit Glück sind sie schon drei Wochen später erntereif.


 (Foto von: Michael Schindel/GEOlino)
© Michael Schindel/GEOlino
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Vorbereitung: Durchlöchert ein Stück schwarze Plastikfolie, legt damit das Sieb aus, bevor ihr es mit Kieselsteinen und Erde befüllt.
Aussaat: Saatkörnchen auf die Blumenerde streuen, etwa 1 cm hoch mit Erde bedecken.
Pflege: Stehen die Pflanzen nach der Keimung zu eng, müssen einige herausgezupft werden. Jede braucht 3 bis 4 cm Platz um sich. Schön in die Sonne stellen und gießen!
Ernte: Nach etwa drei bis vier Wochen könnt ihr die Radieschen ernten.


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  •  (Foto von: GEOlino )

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