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Halskette
Der letzte Schrei in der Steinzeit? Vielleicht ein Anhänger aus Hirschgeweih, ein Fischgräten-Armband. Oder eine Halskette aus Muscheln und Schneckenhäusern. Welche Art von Geschmeide der hippe Steinzeit-Mensch trug, hing von den Materialien ab, die die Natur lieferte. Menschen haben sich wohl schon immer gern hübsch gemacht. Der älteste Schmuck, der bislang gefunden wurde, ist mehr als 80 000 Jahre alt: Muscheln, die einst zu einer Kette aufgereiht waren. Entdeckt wurden sie im heutigen Marokko. Luxusgüter, gewiss! Denn die Leute hatten nur Zeit zum Schmuckmachen, wenn sie genug Wild erlegt, Beeren gepflückt und Pilze gesammelt hatten. Sprich: Wenn sie satt und zufrieden waren. Besonders beliebte Anhänger waren übrigens Tierknochen und -zähne. Kein Wunder, denn die Steinzeit-Leute wirtschafteten klug und ließen nichts verkommen. Und was blieb übrig, wenn das Wildschwein vertilgt war? Richtig, die Beißerchen und eben die Knochen. Falls ihr gerade keine Überreste einer Sau zur Hand habt, nehmt - wie wir - Muscheln und Schneckenhäuser.
Ihr braucht:
- Paketschnur, Wolle oder Ähnliches (pro Kette 60 bis 70 Zentimeter)
- Fundstücke aus der Natur: etwa Schneckenhäuser, Muscheln, Zweigchen von Himbeersträuchern oder Bambus
- Stopfnadel
- Hammer
- dicke Nadel
- Messer oder Schere
So wird's gemacht:
1. Bohrt mit der Nadel vorsichtig kleine Löcher in die Schneckenhäuser und Muscheln.
2. Schneidet die Zweigchen eines Himbeerstrauches bzw. die Bambusröhrchen mit einer Schere in zwei Zentimeter lange Stücke.
3. Zieht die Schnur durch das Nadelöhr und fädelt eure Naturmaterialien auf. Etwa so: immer abwechselnd ein Stück Holz, eine Muschel, Holz, Schnecke...
4. Verknotet die Halskette an den beiden Enden.
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