GEOlino Nr. 04/04 - Frisch aus der Hexenküche Seite 2 von 3

Handfestes zum Hexentreffen - Das Versammlungsbrot

21 Festtage hat der Hexenkalender: 13-mal im Jahr ist Vollmond, achtmal werden jeweils Beginn und Höhepunkt jeder Jahreszeit gefeiert. Zum Beispiel das Frühlingsfest Beltaine, das bei uns als Walpurgisnacht bekannt ist - der Abend vor dem 1. Mai. Wenn sich Hexen zu solchen Anlässen treffen, passt so ein würziges Brot gut dazu


Ihr braucht:

  • 1/2 Tasse flüssigen Honig
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 2 1/2 Tassen Mehl
  • geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Esslöffel gemahlenen Anis
  • 1 Teelöffel geriebene Muskatnuss
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel gemahlenen Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Salz


1. Schritt

Bringt in einem Topf eine halbe Tasse Wasser zum Kochen, nehmt ihn vom Herd. Rührt dann Zucker, Honig, Zitronenschale und Anis hinein und lasst das Ganze ein wenig abkühlen.


2. Schritt

Vermengt derweil in einer Schüssel alle übrigen Zutaten. Kippt die flüssige Mischung aus dem Topf dazu und knetet daraus einen Teig. Den formt ihr zu einem runden Brotlaib und legt ihn auf ein Backblech mit Backpapier.


3. Schritt

Damit das Brot nicht nur hexenmäßig mundet, sondern auch ein bisschen nach Zauberei aussieht, könnt ihr mit einem Messer einen fünfstrahligen Stern, ein so genanntes Pentagramm, in den Teig ritzen. Das gilt schon seit Urzeiten als magisches Symbol: Die fünf Spitzen stehen für Feuer, Wasser, Erde, Luft und Geist. Schiebt das Blech dann für 45 Minuten bei rund 175 Grad in den Ofen. Das frisch gebackene Brot wickelt ihr in ein sauberes Geschirrtuch und lasst es darin abkühlen.



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