GEOlino Nr. 7/08 - Orcas Seite 1 von 2

Text von Alice Düwel

Aus Sand gebaut - Sandburgen für Profis

Jeder kann Sandburgen bauen. Doch mit ein paar Experten-Tricks geht's noch einfacher und euer Sandkunstwerk hält länger. Wir haben sie für euch getestet. Unsere Empfehlung: unbedingt selbst ausprobieren!


Ihr braucht:

  • einen Mörteleimer und eine Maurerwanne (etwa 60 mal 30 mal 40 Zentimeter groß), aus denen ihr die Böden heraustrennt
  • ein Kunststoffrohr (etwa 10 Zentimeter Durchmesser)
  • einen Spaten
  • zwei weitere Eimer
  • ein Tapetenmesser
  • eine Sprühflasche (siehe Kasten)
  • einen Trichter
  • ein Messer
  • einen Spachtel
  • und ein paar helfende Hände


So vermeidet ihr Anfängerfehler:

In der prallen Sonne trocknet der Sand schnell aus – euer Bauwerk bröckelt und bricht. Eine wassergefüllte Sprühflasche wirkt da Wunder! Zu viel Wasser ist aber auch nicht gut: Unsere Burg stand sehr nah am Elbufer. Sie wäre ein paar Mal beinahe von den Bugwellen vorbeifahrender Containerschiffe weggespült worden. Später hat sie dann die Flut geholt ...


Schritt 1: Fundament


Wie jedes Bauwerk braucht auch eure Burg ein ebenes Fundament: Schichtet einen kleinen Sandhügel auf und übergießt diesen mit Wasser. Klopft mit dem Spaten und euren Händen nun so lange und fest darauf herum, dass sich ein ebenes, vielleicht zehn Zentimeter hohes Podest formt, auf dem ihr die Burg bauen könnt.


 (Foto von: Karolina Doleviczenyi)
© Karolina Doleviczenyi
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Schritt 2: Grundmauern


Nun geht es an die Grundmauern: Stellt die bodenlose Wanne verkehrt herum auf das Fundament. Holt mit den Eimern Sand und Wasser heran und füllt beides abwechselnd in die Form. Zwischendurch klopft und stampft ihr so lange auf dem feuchten Sand herum, bis dieser sich betonhart anfühlt. Wiederholt diese Schritte – einfüllen, wässern, klopfen –, bis die Wanne voll ist.


 (Foto von: Karolina Doleviczenyi)
© Karolina Doleviczenyi
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Schritt 3: Stockwerke


Die nächsten Stockwerke baut ihr auf gleiche Weise: Platziert den Mörteleimer "kopfüber" mittig auf dem Sandsockel – füllt Sand ein, wässert und klopft. Mit dem Rohr baut ihr nun den Turm. Füllt aber höchstens eine 15 Zentimeter hohe Sandschicht ins Rohr, sonst stürzt der Turm schon beim Lösen der Form ein. Überhaupt solltet ihr mit dem Lösen zehn Minuten warten, so kann das überschüssige Wasser nach unten absickern. Zieht dann die Plastikformen vorsichtig nach oben ab und begradigt die Oberseiten der Ebenen mit dem Spachtel.



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