GEOlino Nr. 06/02 - Gut gebrüllt! Das wilde Leben der Löwen Seite 1 von 1

Text von Gunnar Steudel

So baut ihr einen Katapult-Hubschrauber

Geht ab wie 'ne Rakete und landet sanft und elegant wie ein Helikopter. Ist es ein Pfeil oder ein Fallschirm? Nein, es ist der GEOlino-Katapult-Hubschrauber: Wir zeigen euch, wie ihr mit wenig Aufwand aus einem Strohhalm und ein paar alten Bügeln ein Fluggerät der Extraklasse baut.


Ihr braucht:

2 Kleiderbügel aus Holz, 1 bis 2 Gummiringe, Bindfaden, 1 Strohhalm (0,5 cm Durchmesser), 1 kleinen Nagel, 1 Stück Rundholz (etwa 4 cm lang; 0,5 cm Durchmesser), Klebeband, 1 feste Klarsichthülle, Schere und Lineal, 1 wasserfesten Stift, Hammer


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk

1. Der Name deutet es an: Ein Katapulthubschrauber besteht aus zwei Teilen; einem Hubschrauber und - genau! - einem KATAPULT als Abschussvorrichtung. Das baut ihr aus den beiden Kleiderbügeln. Zuerst müsst ihr deren Metallhaken herausdrehen. Die stören nur. Dann legt ihr die beiden Holzteile so aufeinander, dass ihre Form ein geschwungenes Y ergibt. Um dessen unteren Balken wickelt ihr den Faden. Zwischen die beiden Arme am anderen Ende spannt ihr ein bis zwei Gummiringe (wie viel Spannung optimal ist, wird sich bei den ersten Flugversuchen zeigen) - und schon seid ihr fertig.


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk

2. Auch der HUBSCHRAUBER selber ist nicht viel schwieriger zu bauen. Nehmt euch den Strohhalm. Falls das einer mit Gelenk ist, schneidet ihn unterhalb davon ab. Dann schiebt ihr das Rundholz in ein Ende hinein. Das ist zwar recht mühsam, hält dafür perfekt. Es reicht übrigens, wenn das Holz nur zur Hälfte in dem Plastikrohr steckt. Durch diese Hälfte schlagt ihr den Nagel.


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk

3. Jetzt sind die beiden FLÜGEL an der Reihe: Auf die Folie zeichnet ihr deren Umrisse und schneidet sie aus. Achtung: Entlang der gestrichelten Linien werden die »Rotorblätter« später geknickt. Mit je einem Streifen Klebeband befestigt ihr sie so am Strohhalm, wie auf der Zeichnung zu sehen ist. Dann knickt ihr die Flügel entlang der gestrichelten Linien nach außen.


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk

4. Jetzt kann der ERSTE TEST beginnen. Dafür sucht ihr euch draußen eine freie Fläche, hakt dann das Gummi des Katapults hinter den Nagel, haltet den Hubschrauber zwischen zwei Fingern an den Flügelenden, zielt senkrecht nach oben, spannt - und schießt! Im Idealfall saust der Hubschrauber wie ein Pfeil schnurgerade gen Himmel. Doch statt genauso schnell herabzustürzen, geht er den Rückflug gemächlich an und dreht sich in eleganten Schwüngen zurück auf den Boden - so langsam, dass ihr ihn problemlos auffangen könnt.


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk

5. Wahrscheinlich klappt das beim ersten Mal noch nicht besonders gut: Sind die Flügel zu stark geknickt, lässt sich der Hubschrauber nicht vernünftig wegschießen; liegen sie zu eng an, fällt er so schnell herunter, wie er raufgekommen ist. Nach ein paar Versuchen werdet ihr aber raushaben, wie man die Flügel knicken muss, wie man das Gerät am besten hält und wie stark ihr das Katapult spannen könnt. Also: GUTEN FLUG!




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