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Dampfschiff - In 11 Schritten zum Stapellauf

Vor rund 100 Jahren tauchten sie in England zum ersten Mal auf: die so genannten »Piff-Paff-Bötchen« oder »Tock-Tock-Schiffe« - kleine Metalldampfer, die Badewannen und Feuerlöschteiche eroberten. Doch irgendwann gerieten die Mini-Motorboote wieder in Vergessenheit. Zu Unrecht, wie wir finden. Deshalb zeigt euch GEOlino, wie ihr mit einfachen Mitteln Dampfschiffe bauen könnt, die richtig Gas geben.


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Ihr braucht: - etwa 20 mal 30 Zentimeter Aluminiumblech (0,2 Millimeter dick) - etwa 25 Zentimeter Messingrohr (4 Millimeter Durchmesser) - 2 Blechhüllen von Teelichtern - etwas Watte und Brennspiritus - 1 Korken - Sekundenkleber - feines Sandpapier - Cutter oder Schere - Lineal und Bleistift - Papier und Papierkleber - 4 Millimeter Metallbohrer (oder einen entsprechend dicken Nagel) - Metallsäge


Tipp! Aluminiumblech und Messingrohr erhaltet ihr zum Beispiel in Modellbauläden. Wer kein Blech bekommt, kann auch - Vorsicht! - eine leere Getränkedose aufschneiden. Achtet darauf, dass der Sekundenkleber für Metall geeignet und hitzebeständig ist.


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Das Schnittmuster für den Rumpf bekommt ihr, wenn ihr auf diese Schere klickt!


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Zeichnet das Schnittmuster für den Rumpf, das "Kesselhaus" und das Steuerruder eures Bootes auf ein Blatt Papier. Dann klebt ihr das Blatt auf das Alublech. Dazu nehmt ihr am besten einen Papierkleber, der sich später leicht wieder ablösen lässt. Für euer erstes Schiff solltet ihr unsere Maßangaben übernehmen. Wenn ihr genügend Erfahrung gesammelt habt als Werftarbeiter, könnt ihr natürlich auch mit eigenen Rumpfformen und Aufbauten experimentieren.


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Nun geht es ans Blech: Ritzt mit der Scherenspitze einen Falz entlang der gestrichelten Linien. Dort wird das Metall später geknickt. Die durchgezogenen Linien zeigen euch, wie ihr die Teile ausschneiden müsst. Mit dem Bohrer oder dem dicken Nagel arbeitet ihr am Heck die zwei Löcher für die Auspuffrohre des Antriebs ins Blech. Danach löst ihr das Papier wieder vom Metall ab.



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