Hauptspalte:
Nach dem Schlachten eines Schweins, gab es stets mehr Fleisch als Hunger. Die Reste wurden eingefroren, um sie haltbar zu machen. Stand später wieder Schweinshaxe auf dem Speiseplan, holte man einfach das Fleisch aus dem Eis und nannte es deshalb "Eisbein".
Als Eisbein bezeichnet man beim Schwein den Teil des Schienbeins. Dieser Knochen wurde früher auch zur Herstellung von Schlittschuhen verwendet, mit denen man hervorragend über das Eis kurven konnte. So bekam das Gericht seinen Namen.
Wenn im Winter hoher Schnee lag, standen die Schweine draußen bis zum Bauch in der weißen Pracht. "Die müssen ja Eisbeine haben", dachten die Menschen dann und nannten entsprechend die Scheinshaxe so, die als Gericht meist im Winter auf den Tisch kommt.