Die italienische Stadt beherbergt rund 60.000 Einwohner und pro Jahr kommen 30 Millionen Besucher. Fotograf Maximilian Meisse schafft es trotzdem, Venedig menschenleer zu zeigen
Diesmal mit einer Reportage von Jens Rehländer. Er besuchte die Lagunenstadt mit seinen Kindern. Außerdem: Hörbuchtipp "Alexander von Humboldt - Abenteuerliche Reise am Orinoko" (Länge: 21:46 Min.; 19,9 MB)
Über lange Zeiten hinweg ist Venedig, die "Allerdurchlauchteste Republik von San Marco", eine der mächtigsten und reichsten Städte der Welt. Im 19. Jahrhundert befindet sich die einstige Lagunenmetropole im Niedergang. Zahlreiche Bewohner verlassen ihre Heimat. Doch der marode Charme lockt nun andere an, Reisende aus aller Herren Länder. Und die Touristen gelüstet es nach Andenken. Am besten: modern, romantisch, bunt. Wie die Souvenirbilder von "Photochrom Zürich"
An keinem Ort im Abendland lagern um 1430 mehr Schätze aus Orient und Okzident als auf dem Rialto. Händler wie Andrea Barbarigo können mit einer einzigen Galeerenladung ein Vermögen machen – oder alles verlieren
Gemeinsam sind der Maler und der Dichter berühmt geworden, gemeinsam haben Tizian und Aretino die Großen und Mächtigen der italienischen Renaissance mit Geschenken umworben. Einmal rettet ein unverlangtes Gemälde dem Literaten sogar das Leben
An den Ufern des Canal Grande wetteifern die Patrizier der Händlerrepublik Venedig seit dem 11. Jahrhundert darum, wer den prächtigsten Palast errichtet. Für eine Geschichte über einen solchen Zweikampf aus dem 16. Jahrhundert hat GEO-Fotograf Heiner Müller-Elsner die schönsten Palazzi der Lagunenstadt porträtiert – auf eine ganz besondere Art
Am Sonntag, dem 7. Oktober 1571, treffen im Golf von Patras, westlich der türkischen Festung Lepanto, zwei gigantische Kriegsflotten aufeinander. Über 200 Galeeren des Osmanischen Reiches kämpfen gegen fast ebenso viele Schiffe der „Heiligen Liga“, in der sich Venedig, der Papst und Spanien zusammengefunden haben. Die größte Galeerenschlacht aller Zeiten endet mit einem legendären Triumph der Christen über die Muslime. Doch wäre ein aus Italien stammender Seeräuber nur ein paar Minuten früher im Zentrum der Schlacht erschienen, so wäre alles vielleicht ganz anders gekommen
Geheimnisse umwehen den "Rat der Zehn", der in Venedig seit dem 14. Jahrhundert für die innere Sicherheit zuständig war. Seine Spione überwachten die Stadt, seine Auftragsmörder vollzogen im Verborgenen gefällte Urteile. Auch manch ein Unschuldiger fand so den Tod – anonym angezeigt, durch einen der zahllosen venezianischen Denunzianten
Am 14. und 15. Juni 2001 organisierte CORILA (Koordinierungsstelle für die Forschung in der Lagune der Universitäten Venedig und Padova) den ersten Tag der Artenvielfalt in der Lagune von Venedig
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