Tsunamis, Wirbelstürme und verheerende Dürren – das weltweite Klima verändert sich und wetterabhängige Katastrophen scheinen immer häufiger aufzutreten. Der Klimawandel beschäftigt die ganze Welt und allerorts wird debattiert, wie er sich verlangsamen oder gar stoppen lässt. Welche Ursachen dem Klimawandel zugrunde liegen und welche Auswirkungen er hat, erfahren Sie hier!
Mehr Hitzetage, Stürme, Regenfälle: Wie gut ist Deutschland auf die Folgen der Erderwärmung vorbereitet? Und wie können wir den Klimawandel noch abmildern? Ein Interview mit dem Sozialpsychologen Harald Welzer, Mitherausgeber des Buches "Zwei Grad mehr in Deutschland"
Während sich das Klima weiter erwärmt, stocken die Verhandlungen in Doha. Dennoch ist das 2-Grad-Ziel unverzichtbar, schreibt Klimaforscher Reimund Schwarze in seinem Gastkommentar
Städte sind für einen Großteil der Treibhausgase verantwortlich. Und bekommen die Folgen der Erderwärmung schon heute zu spüren. Wie Metropolen reagieren können, zeigt die Internationale Bauausstellung in Hamburg-Wilhelmsburg
Bücher über den Klimawandel gibt es zuhauf. Weit weniger Beachtung finden moderne Klimaretter, die mit Hilfe von sozialen Netzwerken in Windeseile Allianzen schmieden. Daniel Boese traf solche Menschen in aller Welt. Und schrieb ein Buch über eine neue, mächtige Umweltbewegung: "Wir sind jung und brauchen die Welt"
Inselleben: Die indische Flussinsel Majuli im Brahmaputra mit ihren zahlreichen hinduistischen Klöstern läuft Gefahr, vom steigenden Wasserspiegel überflutet zu werden. Die "360° - GEO Reportage" am Samstag (25. Februar) um 19.30 Uhr und Sonntag (26. Februar) um 13 Uhr
Im Großen Moor bei Gifhorn untersuchen Braunschweiger Forscher den "Atem" einer ehemaligen Sumpflandschaft. Schon heute steht fest: Trockengelegte Moore verursachen in Deutschland ebenso viele Treibhausgas-Emissionen wie der Flugverkehr
Der Klimagipfel in Durban hat vieles unklar gelassen. Aber doch erreicht, dass weiter unter dem UN-Dach verhandelt wird. Das ist der eigentliche Erfolg der Verhandlungen
Schon heute bekommen kleine Inselstaaten die Folgen des Klimawandels zu spüren. Einige von ihnen könnten in den kommenden Jahrzehnten unbewohnbar werden
Guy Brasseur ist Klimaforscher und Direktor des Hamburger Climate Service Center. Am 4. Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) arbeitete er als einer der Hauptautoren mit. Im GEO.de-Interview mahnt er vor der Klimakonferenz in Südafrika zu Entschlossenheit im Kampf gegen den Klimawandel. Dass wir die Erderwärmung auf zwei Grad begrenzen können, glaubt er nicht
In manchen Gegenden der Welt sind Menschen schon heute von den Folgen der Erderwärmung existenziell betroffen. Die Fotografen Monika Fischer und Mathias Braschler porträtierten einige von ihnen
Weil sich das Klima in Europa erwärmt, überwintern immer mehr Mönchsgrasmücken in England. Wie dieses Verhalten zur Entstehung einer neuen Vogel-Spezies führen kann, zeigte der Biologe Martin Schaefer - und erhielt dafür den Hans-Löhrl-Preis der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft
Welche Techniken zur gezielten Klimabeeinflussung werden diskutiert? Welche Rolle spielen Meeresalgen im Klimageschehen? Was ist CCS? Testen Sie Ihr Wissen!
Wie viele Gletscher gibt es in Deutschland? Welches Land wächst durch die Gletscherschmelze? Wie heißt Tirols höchster Gletscher? Testen Sie Ihr Wissen über die größten Süßwasserspeicher der Welt!
Das Geschäft mit CO2-Verschmutzungrechten ist ein Ablasshandel, der auf die Logik des Marktes vertraut. Und dessen Praxis in einen kaum zu durchdringenden Dschungel führt.
Der unerwartete Erfolg von Cancún hat den Multilateralismus gerettet und das weltweite Vertrauen in UN-Verhandlungen gestärkt. Der Klimaschutz selbst ist jedoch nur ein kleines Stück vorangekommen. Die Hauptarbeit steht noch aus. Die kann nur die Europäische Union verrichten - wenn sie wieder zu sich selbst findet
Was bringt die UN-Klimakonferenz in Cancún? Wie geht es weiter? Wir sprachen mit dem belgischen Klimaforscher Guy Brasseur, der in Hamburg das Climate Service Center leitet
Der Klimawandel ist in den vergangenen Jahren zu einem der ganz großen internationalen Medienthemen geworden - und hat damit auch die Aufmerksamkeit von Kommunikationswissenschaftlern geweckt. Wie wird das Thema in verschiedenen Ländern dargestellt? Wo gibt es Verkürzungen und Übertreibungen? Derlei Fragen stellen sich Forscher wie die Hamburger Journalistik-Professorin Irene Neverla. Sie hat herausgefunden, dass Katastrophenszenarien typisch deutsch sind, Schweden als Vorbild taugt - und erklärt, was die Erderwärmung mit Unschuld zu tun hat
Der Klimawandel schreitet voran, wie das Extremwetter-Jahr 2010 zeigt. Die Klimapolitik aber macht Rückschritte - und steht deshalb vor einer historischen Weichenstellung. Ein kritischer Zwischenruf
Ein Mix aus Wissenschaft und Werbung kann helfen, öfter aufs Auto zu verzichten. Das beweist die Kampagne "Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken" des Bundesumweltministeriums
Die Betreiber von Kohlekraftwerken wollen CO2 aus dem Kraftwerksqualm abscheiden und unter der Erde lagern. "CCS" ist das Kürzel für diese Technologie - die Klimaschützer für einen Irrweg halten
Mit Sonnenenergie aus der Wüste Nordafrikas sollen bald 15 Prozent des europäischen Strombedarfs gedeckt werden. Das ist zu wenig, sagt Gregor Czisch, der Grundlagen für das Großprojekt "Desertec" erarbeitet hat
Kürzlich wurde vom Forschungsschiff "Polarstern" tonnenweise Dünger ins Meer gekippt; im All sollen Sonnenschirme segeln und im Ozean zig Millionen Reflektoren dümpeln. - Wie "Geoengineers" die Welt vor den Folgen des Klimawandels retten wollen
Auf dem Extremwetterkongress in Hamburg diskutieren rund 700 Experten über den aktuellen Forschungsstand. GEO.de sprach mit dem Veranstalter Frank Böttcher
Der Kinofilm der britischen Regisseure Mark Linfield und Alastair Fothergill ist ein Projekt der Superlative, eine Liebeserklärung an unseren Planeten - und ein Appell an die Vernunft der Menschen
Umweltverbände und Politiker fordern einen Verzicht auf Flugreisen - dem Klima zuliebe. Und wer dennoch auf das Fliegen nicht verzichten kann oder will, kann in ökologische Ausgleichskassen einzahlen. Zum Beispiel bei Atmosfair. Eine vernünftige Lösung? Oder ist das nur moderner Ablasshandel?
Seine Kollegen nahmen ihn nicht ernst, als er ausgerechnet auf tropischen Gletschern Aufschlüsse über den Klimawandel gewinnen wollte; seine Ärzte sorgen sich um seinen Körper. Beides hat Lonnie Thompson nie gebremst. Asthmakrank und unter einer Herzschwäche leidend, klettert der Amerikaner seit 32 Jahren auf eisige Gipfel. Längst hat er die Zweifler besiegt - aber unermüdlich vergrößert er seine "Eis-Bibliothek"
Immer deutlicher zeigt sich: Dem "ewigen Eis" der Alpen bleiben nur noch wenige Jahrzehnte. Steigende Temperaturen bringen die Eismassive in den Hochgebirgen zum Abtauen - mit schwer wiegenden Folgen