Der lothringische Zeichner und Kupferstecher Jacques Callot kennt den Krieg aus eigener Anschauung. 1633 veröffentlicht er in Paris 18 Radierungen unter dem Titel "Les Miseres Et Les Mal-Heurs De La Guerre". Kein Zeitgenosse hat wohl das Leid und die Auswüchse des Dreißigjährigen Krieges packender in Szene gesetzt
Auf GEOEPOCHE.de Sachbücher und Quellentexte in Auszügen lesen: Jeweils passend zur aktuellen Ausgabe stellt Ihnen die GEOEPOCHE-Redaktion an dieser Stelle ein neues Werk vor. Zurzeit: "Der Dreißigjährige Krieg"
Während des Dreißigjährigen Krieges erreichen die Hexenprozesse in ganz Europa einen blutigen Höhepunkt. Doch seltsam: Einen konkreten Zusammenhang zwischen Kriegsgeschehen und Verfolgung gibt es offenbar nicht. Anderes scheint die Menschen in Schrecken und Angst zu versetzen
Tausende Menschen sterben 1631 in Magdeburg, als kaiserlich-katholische Truppen die Stadt stürmen. Verlegern und Druckern beschert das Massaker gute Umsätze: Die Bevölkerung liest darüber in Flugblättern, Flugschriften – und in den gerade aufgekommenen Zeitungen. Mathias Unger spricht eine Reportage von Philipp Berens