GEO Magazin Nr. 03/10 - In der Welt der ersten Menschen Seite 1 von 1

Technik: Wie entsorgt man Windkraftflügel?

Rotorblätter von Windkraftanlagen bestehen aus speziellen Kunststoffen, deren Entsorgung problematisch ist. Forscher arbeiten an Lösungen, wie sich die Verbundstoffe sinnvoll wiederverwerten lassen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Im Freilager der Vestas Blades Deutschland GmbH warten Rotorblaetter versandfertig auf die Auslieferung durch Schwerlasttransporter (Foto von: Paul Langrock/Zenit/laif )
© Paul Langrock/Zenit/laif
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Im Freilager der Vestas Blades Deutschland GmbH warten Rotorblaetter versandfertig auf die Auslieferung durch Schwerlasttransporter

Über 20 000 Windturbinen drehen sich zwischen Nordsee und Alpen. In den nächsten Jahren erreichen nur wenige der Rotoren ihre Altersgrenze. Ab 2020 aber wird es ernst: Dann müssen jährlich mehr als 15 000 Tonnen Flügelmaterial entsorgt werden. Die Konzepte dafür sind die Hersteller größtenteils noch schuldig. Während die Beton- und Metallteile wie Turm und Generator sich recht einfach verwerten lassen, sind die aus Kunststoffen gefertigten Rotorblätter eine echte Herausforderung: Sie enthalten Gifte.

Die Windfänger bestehen unter anderem aus sogenannten glasfaserverstärkten Kunststoffen, einem Verbund aus einer Glasfaser, die das Stützgerüst bildet und einem Harz. Die Deponierung dieser Mischstoffe ist verboten, und bei der konventionellen Müllverbrennung entwickelt das Harz toxische Gase, die aufwendig gefiltert werden müssen. Zudem verstopfen die schmelzenden Glasfasern die Anlagen. Auch das sogenannte Downcycling ist keine sinnvolle Option. Dabei werden die Faserwerkstoffe zu Schnipseln geschreddert, um in minderwertigen Produkten, etwa Parkbänken oder Verkleidungsteilen, wieder verarbeitet zu werden. "Brauchen wir so viele Parkbänke?", fragt Ralf Schledjewski vom Institut für Verbundswerkstoffe an der Universität Kaiserslautern.

Einen neuen Ansatz hat der Schweizer Zementhersteller Holcim im schleswig-holsteinischen Lägerdorf erfolgreich getestet. Die zerkleinerten Flügel dienen als Brennmaterial bei der Zementproduktion. Dabei werden 2000 grad Celsius erreicht – genug, um die Stoffe rückstandslos zu verwerten. Positiver Nebeneffekt: Die Glasfaserschnipsel enthalten Silizium und ersetzen damit Teile des Sands, der dem Prozess bisher zugeführt werden musste.


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Kommentare zu "Technik: Wie entsorgt man Windkraftflügel?"


Hazet | 25.12.2010 13:03

@Dominik.. Hallo Miteinander, Ich kann ja verstehen,daß so mancher Kommentar zu oberflächlich erscheint !(1000 Zeichen sind auch nicht viel ) Wer selbst schon Polyester verarbeitet hat, wird bei den riesigen Mengen Gift, welche bei der Herstellung anfallen, nicht mehr sagen können, daß Growians umweltfreundlich sind ! Form-Polyester besteht aus Glasfaser, Polyester, Styrol-giftig, Kobalt und andere Beschleuniger- sehr giftig !! Wobei die sehr giftigen Bestandteile im Rotorblatt verbleiben und das Styrol verdunstet.. wohin wohl ??. Der nerventötende, niederfrequente Lärm wird von den Mitmenschen beanstandet, die in der Nähe solcher Anlagen wohnen und darunter zu leiden haben, wenn der Wind den Schall zuträgt !! Es ist also keine Erfindung von mir, sondern gelesene Erfahrung ! frohe Festtage wünscht Hazet Beitrag melden!

Dominik | 21.12.2010 18:00

@Hazet: Ihren eigenen Eingangssatz sollten Sie sich selbst als erstes zu Herzen nehmen, Ihre Kommentare zeigen leider dass Sie über die erneuerbaren Energien nicht sonderlich viel Wissen besitzen. Das gilt sowohl für den Vergleich zwischen Wind und Solar, als auch für den Teil mit der Energiespeicherung - hier vergleichen sie Erdnüsse mit Melonen, und setzen Mais mit Reis gleich. Ausserdem sollten Sie öfter mal "meiner Meinung nach" verwenden, diese konservative Einstellung den Windrädern gegenüber ist nämlich glücklicherweise eine nicht mehr so weit verbreitete. Ich persönlich finde Windräder schön, wesentlich schöner als das was die letzten Generationen in die Landschaft gebaut haben. Und der Lärm - wissen Sie wieviel so ein Windrad an Strom produziert? Vergleichen Sie den Lärm mal mit anderen technischen Anlagen - es steht in keinem Verhältnis. Wobei wir wieder bei Ihrem Eingangssatz wären - nichts für ungut! Beitrag melden!

Hazet | 16.10.2010 16:02

Nicht wissen was Sache ist, aber auf der ÖKO-Welle schwimmen ! Wann, liebe Leute merkt Ihr endlich, daß die Dinger (Growians) nicht nur die Landschaft verschandeln,sondern auch nerventötenden Schall erzeugen ?? SOLAR-Strom erzeugen machen VIELE- weil es Subventioniert wird- aber nur wenige speichern auch für den Eigenbedarf ! Genau HIER ist das Problem der Zukunft schon hausgemacht, wenn Jedermann den Solarstrom speichern müsste, würde der Rohstoff für die Accus knapp und teuer ! Bei den hochgelobten E-CARS sind die Accus schon der größte Kostenanteil !! Wenn es noch einen Lichtblick gibt, sind es die neuen Anlagen zur Wasserstoff-Gewinnung ( siehe auch den GEO-Beitrag ) ATOM geht ohne WAA nicht, nur Endlagern löst das Problem nicht ! Die Sonne macht es uns vor, nur OHNE Forschung wird es auch keine Fusions-Technik geben ! Da kann ich nur sagen, heizt schön weiter mit Holz usw. ,die Bäume dafür sind für den Zweck schon vor 100 Jahren gepflanzt worden, oder etwa nicht ??? Beitrag melden!

ehes | 16.09.2010 17:39

Diese Teile könnten doch wieder im Bau als mindertragende Teile verbaut werden. Die lange Nutzungszeit ist eigentlich der umweltfreundlichste Standart! Beitrag melden!

zner | 14.09.2010 20:01

Sicher kann man vieles in einem Drehrohrofen verbrennen. Wenn jetzt bei der Zementproduktion nur kein CO2 entstehen würde war es wirklich schön. Leider ist aber diese der größte CO2 emittierende Baustoff. Beitrag melden!

Nutze den Tag | 02.08.2010 06:33

Wertloses Plastikmoney, etc. gibts mehr als alte Windkraftflügel, macht sich da jemand Sorgen? Das mit WK Flügel als "Problem" darzustellen ist einfach lächerlich. Trotzdem ein Vorschlag: Könnte man WK Flügel künftig galvanisch verchromen, dann sollten sie schier ewig halten, denn dann kann das Sonnenlicht - UV den Kunststoff nicht zerstören? Oder als fein gemalener Füllstoff in Panzerungen: Die Schmelzwärme ist so hoch, dass praktisch kein Geschoß durchschlagen kann. Aber das wäre Pflugscharen zu Schwerter! Macht einen Schülerwettbewerb. Beitrag melden!

Nachhelfer | 09.04.2010 10:25

- - und im nächsten Leben in Physik besser aufpassen. Beitrag melden!

R. Miller | 20.03.2010 12:33

Die Zementindustrie kann alles gebrauchen, was brennt. Und da sie das auch verbrennen dürfen, sehe ich kein Problem mit der Entsorgung. Auch Altreifen werden so entsorgt und dienen noch als Ersatzbrennstoff.Es gibt sicherlich noch mehr, außer Windflügel, das bei der Entsorgung für Kopfzerbrechen sorgt. Was machen wir eigentlich mit unserem Atommüll? Bislang wird der nur zwischen- oder endgelagert. Verbrennen lässt sich der nicht so einfach. Hat da jemand eine Antwort? Beitrag melden!

Wayne | 10.03.2010 12:56

Erinnert mich irgendwie an den Toyota Prius. Auch hoch gelobte Technologie Sauber und Umweltfreundlich. Pustekuchen ein test ergab das ein Toyota Prius Umweltschädlicher ist als ein Hummer mit 20 liter Verbrauch auf 100 km. Wen es interessiert kann da mal lesen =) http://www.shortnews.de/id/660201/Hummer-umweltfreundlicher-als-der-Toyota-Prius Beitrag melden!

Engelbert Huber | 26.02.2010 08:40

Vernünftige Lösung! Viele Glasfaserteile sind im Mobilsektor, Auto, Flugzeuge, Kabinen, Sanitärbereich, Spielzeug verbaut. Die haben bis dato nicht an Entsorgung gedacht, oder sich dazu organisiert. Da ist die Elektrobranche Spitze im Entsorgungsbereich! bis auf die Atomkraft, da spielt nur der Gewinn die erste Geige, die Entsorgung überlassen sie der Zeit..............nach uns die Wüste. Beitrag melden!

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