GEO Magazin Nr. 07/09 - Motoren des Lebens Seite 1 von 4

Text von Jürgen Bischoff

Kybernetik: Roboter lernen Teamarbeit

Viele Tierarten sind erfolgreich, weil sie sich in Schwärmen organisieren. Jetzt haben Forscher das Prinzip auf Maschinen übertragen. Und bauen Roboter, die im Team arbeiten können


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Es ist, als sei ein Trupp Glühwürmchen dabei, ein Tischfußballfeld zu erkunden: ein paar blaue Lichtchen, die in einer etwa anderthalb Quadratmeter großen Arena ziellos durch die Dunkelheit zu irren scheinen. Doch nur für wenige Minuten – dann beginnen sich die Bewegungen zu ordnen. Die kleinen Leuchtdinger sind Roboter. Miniroboter.



Ihre Arena befindet sich im Untergeschoss der Fakultät für Informatik auf dem Campus der Universität Stuttgart, einem riesigen Quader aus Metall und Glas, in dessen Innerem spiegelnde Metallflächen für irritierende Effekte sorgen. Im Keller jedoch herrscht Beton, und eben hier, im Labor des Instituts für Parallele und Verteilte Systeme (IPVS), ist das Spielfeld für die Roboter aufgebaut.


Stuttgart hat den größten Roboter-Schwarm der Welt

Ein jeder der etwa zehn Roboter, die zweirädrig darauf herumgeistern, ist nur wenig größer als vier Stücke Würfelzucker: 20 Millimeter hoch mit einer Grundfläche von 26 mal 28 Millimetern. In einem gepolsterten Aluminiumkoffer lagern noch viele Dutzend weitere dieser elektronischen Wuselwesen, mit genau 300 Stück existiert in Stuttgart der bei Weitem größte Roboterschwarm der Welt.
Dessen Schöpfer – Informatiker, Physiker und Kybernetiker des IPVS – nennen die Baureihe "Jasmin". Rund 20 Sensoren lassen die Maschinchen Lichter erkennen und Farben unterscheiden, liefern Informationen über Hindernisse, über Geschwindigkeit und Energiezustand. Infrarot und Mikro- Funkchips ermöglichen ihnen außerdem die Kommunikation untereinander. Denn die 300 Jasmins sind bei ihren Bewegungen vollständig autonom. Niemand steuert sie fern, keine Programmierung bestimmt, welche Route sie zu nehmen haben.
"Nur die Aufgaben, die die Roboter lösen sollen, geben wir ihnen vor", sagt Paul Levi. Der 65-jährige Physiker, seit 1992 Professor am IPVS, ist Leiter der Abteilung, in der die Winzlinge entstehen. Sie sollen in der Arena den kürzesten Weg zwischen zwei leuchtenden Flächen finden – die eine gleichermaßen Start und Ziel, die andere der Wendepunkt.
Anfangs fahren die Minis auf rein zufälligen Wegen durch den Raum. Dabei geschieht es immer wieder, dass ein Roboter den Wendepunkt berührt. Dadurch werden während seines Rückwegs unter dem Spielfeld befindliche Leuchtdioden aktiviert – eine Lichtspur entsteht.
Je länger die gewählte Strecke, umso eher verlöscht die Lichtspur wieder. Vorher aber kreuzt sie ein anderer Rückkehrer und folgt der Spur von dort an. Je mehr Jasmins denselben Weg wählen, umso dauerhafter leuchtet die Spur – was wiederum die Chance erhöht, dass sie anderen die Richtung weist. Keine Viertelstunde, und fast alle Roboter sind auf der kürzesten Strecke zwischen Start- und Wendepunkt unterwegs.


Quallenförmige Tauchroboter beim Schwarm-Experiment. Die Maschinen bewegen sich autonom, Energie liefert ein Akku (Foto von: Heiner Müller-Elsner/Agentur Focus)
© Heiner Müller-Elsner/Agentur Focus
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Quallenförmige Tauchroboter beim Schwarm-Experiment. Die Maschinen bewegen sich autonom, Energie liefert ein Akku

Ein Bild aus der Natur drängt sich auf: das Treiben auf einer Ameisenstraße. Und tatsächlich haben sich die Wissenschaftler um Paul Levi bei den Krabbeltieren ihre Vorbilder gesucht. Denn auch viele Ameisenarten hinterlassen, wenn sie etwa eine Futterquelle gefunden haben, auf ihrem Weg für die Nachfolgenden duftende, aber flüchtige Marker, sogenannte Pheromone. Auf diese Weise findet schnell eine ganze Ameisenkolonie den optimalen Weg zum gedeckten Tisch.


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