GEO Magazin Nr. 11/08 - Das Rätsel des Charles Darwin Seite 1 von 1

"Masdar City": Die Null-Emissions-Stadt in der Wüste

Das Emirat Abu Dhabi, Nachbarreich des verschwenderischen Dubai, setzt auf ein Energiesparprojekt der Superlative, um Geld zu verdienen - Masdar City


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Ein Glaspalast mit perfekter Ökobilanz. Aufsteigende Luft in den Türmen des Verwaltungszentrums von Masdar City soll Kühlung bieten (Foto von: Adrian Smith + Gordon Gill Architecture )
© Adrian Smith + Gordon Gill Architecture
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Ein Glaspalast mit perfekter Ökobilanz. Aufsteigende Luft in den Türmen des Verwaltungszentrums von Masdar City soll Kühlung bieten

Überraschend ist nicht nur das Vorhaben, ungewöhnlich ist auch der Bauplatz: In der Wüste des ölreichen Emirates Abu Dhabi am Persischen Golf entsteht "Masdar City", die erste Öko-Stadt der Welt. Baubeginn ist 2009, sieben Jahre darauf schon soll die Siedlung bezugsfertig sein.

Die CO2- und Müllbilanz der Stadt wird lauten: null. An dem Wohn- und Arbeitsort für fast 50 000 Menschen auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern haben Autos mit Verbrennungsmotor Fahrverbot, erlaubt sind nur Fußgänger und Fahrräder. Abfälle sollen recycelt, die Häuser energiesparend gebaut werden, der Strom aus Solar- und Windkraftwerken kommen.

Masdar City - das arabische Wort Masdar bedeutet "Quelle" oder "Ursprung" - ist gleichzeitig Großversuch und Vorzeigeprojekt. Wie alle Herrscher der Öl-Scheichtümer am Golf wissen auch die Führer von Abu Dhabi seit Langem um die Endlichkeit ihres Hauptexportgutes - und setzen daher einen Teil ihrer Petrodollars gezielt für die Suche nach wirtschaftlichen Alternativen ein.



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Das benachbarte Dubai etwa bezieht schon jetzt rund ein Viertel seiner Einnahmen aus dem Tourismus und baut die Stadt zielstrebig zum internationalen Finanzplatz aus.

Abu Dhabi hingegen will bei der Entwicklung von Technologien für erneuerbare Energien und Klimaschutz eine ähnliche Vorreiterrolle spielen wie vor 40 Jahren das kalifornische Silicon Valley für die Halbleiterindustrie. Masdars Solarkraftwerk wird das größte der Welt sein: Die Anlage soll bereits in der ersten Ausbaustufe 100 Megawatt Strom liefern, genug für den Bau der Retortenstadt.

Entwurf vom Stararchitekten
Deren Entwurf stammt vom Team des britischen Stararchitekten Sir Norman Foster, das dabei auch auf traditionelle arabische Städtebautechniken zurückgegriffen hat: Foster wird die Häuser so bauen lassen, dass sie die öffentlichen Wege beschatten und sich auch gegenseitig Schatten spenden - was bewirken soll, dass die durchschnittliche Temperatur in Masdar City um 20 Grad Celsius niedriger ist als außerhalb. Zur Klimatisierung der Häuser wird außerdem die Kühle aus tieferen Erdschichten genutzt, und aufbereitetes Brauchwasser dient zur Bewässerung von öffentlichem Grün und Äckern.


Als Alternative zum Privatauto ist in Masdar City eine elektrische Kabinenbahn geplant. Die Kabinen sollen Platz für sechs Personen bieten und auf 1500 verschiedene Ziele programmiert werden können, die sie automatisch ansteuern.

Bis ins thüringische Ichtershausen strahlt die sonnige Zukunft. Für 150 Millionen Euro wird dort derzeit eine Pilotfabrik mit 180 Arbeitsplätzen gebaut, die für das Masdar-Projekt Folien mit Photovoltaik-Zellen herstellen soll. Neben Spanien sei Deutschland führend im Bereich der erneuerbaren Energien, sagt der Vorstandschef der Energiebehörde Abu Dhabis, Sultan Ahmed Al Jaber. Diese Rolle will er den Europäern bald streitig machen und 1,3 Milliarden Euro in die Produktion von Solarzellen-Folien investieren. Das meiste davon in Masdar City.


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Kommentare zu ""Masdar City": Die Null-Emissions-Stadt in der Wüste"


Thomas | 04.12.2008 12:43

Gut Idee..Hoffentlich bleibt es nicht die letzte Öko City....www.dshini.net Beitrag melden!

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