GEO Magazin Nr. 4/07 - Was den Menschen prägt Seite 1 von 3

Text von Gerhard Samulat

Ingenieurskunst

Sie sind die größte Berufsgruppe - und eine der stillsten. Dabei erringen Deutschlands rund eine Million Ingenieure mit Erfindungen, Optimierungen und Präzisionsarbeit immer neue Erfolge auf dem Weltmarkt: "German Engineering" ist gefragt. Viele der Spitzenleistungen liefern kleinere, kaum bekannte Unternehmen. Eine Reportage über die anonymen Meister der praktischen Vernunft


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wer ein Beispiel für Ingenieurskunst made in Germany sucht, für einen Mittelstandsbetrieb mit Weltmarktführer-Position, für eine Mischung aus Tüftler-Akribie und Vision, schaut eher selten Richtung Sachsen. Und doch gehört die "Von Ardenne Anlagentechnik GmbH" in Dresden zu den feinsten Adressen im Technologiesektor. Hier werden millionenteure Anlagen gebaut, die Glas, Kunststoff oder Metall beschichten. So raffiniert, dass die Firma 2005 in einem Unternehmensvergleich zum "Innovator des Jahres" gekürt wurde. So erfolgreich, dass die Zahl ihrer Mitarbeiter in den vergangenen 15 Jahren von 65 auf 300 gewachsen ist.


"Gebäudekommunikation" ist der moderne Schwerpunkt der 250 Jahre alten Firma Siedle in Furtwangen. Zum Angebot gehören einfache Türsprechanlagen genauso wie aufwendige Videokameramodule (Foto von: Thomas Ernsting)
© Thomas Ernsting
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"Gebäudekommunikation" ist der moderne Schwerpunkt der 250 Jahre alten Firma Siedle in Furtwangen. Zum Angebot gehören einfache Türsprechanlagen genauso wie aufwendige Videokameramodule

Wirtschaftswunder der leisen Art

Effektiv, aber ohne öffentliches Aufsehen wirken Ingenieure und Techniker auch andernorts in Deutschland an einem Wirtschaftswunder der leisen Art. "Andere Länder beneiden uns um das 'German Engineering', unsere Ausbildung ist weltweit die beste", sagt Michael Schwartz vom Verein Deutscher Ingenieure, dem VDI. Aber was ein "CFD-Berechner" oder ein "Vertriebskoordinator für Lenkungssysteme" treibt, taugt eben selten zu Partygesprächen. Neben den Luftfahrt- oder Automobilkonzernen sind allenfalls Namen einiger Großfirmen bekannt. Die anderen, "Hidden champions", heimliche Gewinner, wie der Bonner Wirtschaftsexperte Hermann Simon sie nennt, sind kleine und mittlere Unternehmen, die selten in die Schlagzeilen geraten.


An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen simulieren Forscher am Lungenmodell, wie sich Unterschiede in Druck, Frequenz und Volumenstrom im Körper auswirken (Foto von: Thomas Ernsting)
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An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen simulieren Forscher am Lungenmodell, wie sich Unterschiede in Druck, Frequenz und Volumenstrom im Körper auswirken

Mit 90 Jahren 600 Erfindungen patentiert

Manfred von Ardenne, Namensgeber und Gründer der VAAT, war eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Technikhistorie. 1907 in Hamburg geboren, flog er mit 16 Jahren vom Gymnasium - und meldete ein paar Monate später sein erstes Patent an. Als er 90-jährig starb, waren 600 Erfindungen zusammengekommen, darunter das vollelektronische Fernsehgerät im Jahr 1930. 1955 durfte er in Dresden sein privates "Forschungsinstitut Von Ardenne" gründen. Nach der Wende wandelte er es in eine GmbH um und stellte die Weichen für die Beschichtungstechnik.


Bläulich schimmert die Fassade des neuesten Hallenkomplexes von VAAT. In 420 Modulen spiegelt sich die Sonne und erzeugt nebenbei Strom. "Solarzellen ohne Silizium", erklärt Geschäftsführer Robin Schild. Nanoschichten veredeln Glas, können es kratzfest machen, Wärmestrahlung reflektieren oder, wie im Fall der Solarmodule, für Transparenz und zugleich hohe elektrische Leitfähigkeit sorgen. Ziel ist es, solche Schichten möglichst dünn zu machen.



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