GEO Magazin Nr. 06/06 - Leonardo da Vinci Seite 1 von 4

Text von Stefan Schomann

Hauptbahnhof Berlin: Palast der Züge

Zehn Jahre lang arbeiteten Techniker und Ingenieure aus 30 Ländern am neuen Hauptbahnhof in Berlin. Am 28. Mai wurde er nun eröffnet: ein gigantischer Verkehrsknotenpunkt - und ein leuchtendes Monument aus Glas und Stahl, das den Mythos der europäischen Weltstadt-Bahnhöfe wiederbeleben soll


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Nächster Halt: Berlin Hauptbahnhof. Die Ansage wird nüchtern klingen, und doch verheißungsvoll. In allen Zügen aus dem Norden und dem Süden Deutschlands wird sie zu hören sein, die am 28. Mai ins Zentrum von Deutschlands Metropole vorstoßen. In die Mitte einer Stadt, die noch nie in ihrer Geschichte einen Hauptbahnhof hatte, nur ein gutes Dutzend Kopfbahnhöfe in ihrer Blütezeit, und ein Stadtbahnviadukt.


Ein Luxustunnel mit Festbeleuchtung

Ein knapp vier Kilometer langer Tunnel zwischen Moabit und Landwehrkanal hat die kleine Revolution möglich gemacht. Ein Luxustunnel mit Festbeleuchtung rund um die Uhr, mit einem Laufsteg für den Evakuierungsfall und einer akribisch ausgeführten Betonverschalung. Statt der Oberleitungen besitzt er eine Deckenstromschiene, statt des Schotters ein Gleisbett aus Beton, das auf elastischen Lagern ruht. Sie gleiten, vom neuen Bahnhof Südkreuz kommend, unter dem Landwehrkanal hindurch hinein in den Regionalbahnhof Potsdamer Platz, dann unter dem Tiergarten entlang: in den Hauptbahnhof. In eine verzweigte unterirdische Halle, taghell erleuchtet und ungeheuer groß.


Der Hauptbahnhof in Berlin: ein Monument der Mobilität (Foto von: Peter Ginter)
© Peter Ginter
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Der Hauptbahnhof in Berlin: ein Monument der Mobilität

Eine "Renaissance der Bahnhöfe"

Auf drei Zwischenebenen reihen sich Ladengalerien und Auskunftschalter aneinander. Karusselltüren führen hinaus auf die Südterrasse, die mit einem Panorama aufwartet, wie es keine andere Stadt der Welt zu bieten hat. Wie Felsinseln in der Prärie ragen sie auf, das Kanzleramt, der Reichstag, die Parlamentsgebäude. Erst von jenseits der Brücke über die Spree lässt sich der Bahnhof als Ganzes ins Auge fassen. Man braucht kein Ingenieur zu sein, um hier die hohe Schule der Statik zu erkennen. Erdacht wurde dieser Verkehrspalast vom Hamburger Architektenbüro Gerkan, Marg und Partner, für die Gestaltung von Flughäfen, Messehallen, Stadien und Theaterbauten weltweit berühmt. Als sich die Deutsche Bahn in den 1990er Jahren um ein neues Image bemühte, war Meinhard von Gerkan der wichtigste Vordenker einer "Renaissance der Bahnhöfe", dachte an Paris und London, aber auch an Leipzig oder Frankfurt.


Tiefste Eisenbahn für das 21. Jahrhundert: 15 Meter unter der Spree (Foto von: Peter Ginter)
© Peter Ginter
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Tiefste Eisenbahn für das 21. Jahrhundert: 15 Meter unter der Spree

Jenseits aller Zweckdienlichkeit wohnte diesen Bauten, sagt Gerkan, ein "metaphysisches Moment" inne. "Bahnfahrten wurden zelebriert, Bahnhofsrestaurants zählten zu den nobelsten der Stadt." Mit seinem Entwurf für Berlin hat Gerkan versucht, die Belle Époque ins 21. Jahrhundert zu übersetzen. Doch das Glasdach aus Gerkans Entwurf wurde um fast ein Drittel der geplanten Länge gekappt, die spektakuläre Kreuzgewölbedecke im unterirdischen Bahnhofsteil durch eine Flachdecke ersetzt; über den Streit zwischen Architekt und Bauherrn haben die Medien ausführlich berichtet. "Wir haben einen Bahnhof bestellt und kein Monument", wehrt sich Bahnchef Hartmut Mehdorn. Doch kann man einen Bahnhof "bestellen" wie eine Pizza?


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Kommentare zu "Hauptbahnhof Berlin: Palast der Züge"


K. Mueller | 22.02.2009 18:56

Passender Artikel, dieser Bahnhof wirkt wie ein reiner Zweckbau. Die beschriebe weite Aussicht auf die Bahnhofsumgebung könnte man auch als unfertige Ödnis beschreiben, dieser Bahnhof lädt nicht dazu ein zu verweilen sondern nur schnell weiterzureisen. Sollte man etwas länger auf seinen Anschlusszug warten müssen (was aufgrund der manchmal etwas eigenartigen Fahrplangestaltung der Bahn öfters vorkommt), so kann man viel nackten Beton bewundern. Es gibt sehr viel schöner Bahnhöfe in Deutschland als diesen. Beitrag melden!

credescend | 23.01.2008 22:28

Muriel, Du Pappnase - schau doch mal aufs Datum dieser GEO-Ausgabe (06/06) ;-) Auch ich habe diesen Artikel nun erst recht spät entdeckt, möchte es mir aber dennoch nicht nehmen lassen, hier kurz mein Lob auszusprechen: ein sehr gelungener, wunderbar geschriebener Artikel, wie er diesem wundervollen Bahnhof auch gerecht wird ! Ich nehme mir mal die Freiheit, obwohl er schon alt ist, ihn in meinem Blog zu verlinken :-) Schöne Grüße ! Beitrag melden!

Muriel | 22.09.2007 23:09

Das bei einem Sturm Fassadenteile vom Hauptbahnhof fielen,stand nicht drin. Beitrag melden!

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