GEO WISSEN Nr. 03/01 - Mensch und Kommunikation Seite 1 von 4

Die Herrscher der Portale

Surferparadies Internet. Doch leider droht der Mensch in der wachsenden Informationsflut zu ertrinken. Wenn da nicht die Suchmaschinen wären. Sie fischen für uns im Daten-Teich: die guten Links in die Liste, die schlechten fliegen raus. Wie das geht? Yahoo und Google geben Auskunft.


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wieder so ein schräger Name: Google. Abgeleitet von Googol, einem Wort, das in der Mathematik eine Eins mit hundert Nullen beschreibt. Google ist eine von zahllosen Suchmaschinen für das Internet. Doch diese soll dem Ehrgeiz dienen, die schnellste, vollständigste und vor allem die treffsicherste zu präsentieren - einen Zwischenspeicher für das Weltwissen.


Seit Bill Hewlett und David Packard 1939 hier im Silicon Valley ihre High-Tech-Firma gegründet haben, ist die Geschichte dieser Gegend eine Geschichte männlicher Duos von der Stanford University, der Keimzelle in diesem Tal des elektronischen Booms. Auch die Gründer von Google, Larry Page und Sergey Brin, trafen sich in Stanford und beschlossen, gemeinsam Großes zu schaffen - die perfekte Suchmaschine. Es sollte eine Konstruktion sein, die nicht nur mit schierer Rechengewalt den Datenozean des World Wide Web durchpflügt, sondern auch in der Lage ist, das Gefundene sinnvoll zu ordnen. Gewöhnliche Software-Roboter, die sich automatisch von Link zu Link durch das Internet hangeln, zählen oft nur die Worthäufigkeit. Findet sich auf einer Website 50-mal das Wort Whisky, so folgert die Software, hier müsse es sich um eine maßgebliche Quelle zum Thema Whisky handeln - und präsentiert sie, wenn ein Suchender den Begriff Whisky recherchiert, weit vorn auf der Ergebnisliste. Die Sexindustrie hatte das Prinzip unverzüglich begriffen und stopft seither alle einschlägigen Schlagwörter so häufig wie möglich in ihre Web-Angebote. Andere kommerzielle Anbieter ahmten das Prinzip nach. Und so begann ein absurder Wettbewerb in Sachen Textmüllproduktion.


Auf dem Weg nach oben: die beiden Google-Gründer Larry Page (links) und Sergey Brin. (Foto von: Andy Freeberg)
© Andy Freeberg
Auf dem Weg nach oben: die beiden Google-Gründer Larry Page (links) und Sergey Brin.

Helfer in der Not

Drei Viertel aller Websurfer benutzen inzwischen Suchhelfer: die von Maschinen geschaffenen Indexe wie Google oder AltaVista ebenso wie die von Menschenhand kreierten Verzeichnisse wie Yahoo oder das deutsche Web.de. Letztere enthalten zwar weit weniger Seiten als die großen Automaten, doch ihr Inhalt ist von menschlichen Hirnen auf Bedeutung geprüft und in logischen Suchbäumen verzeichnet. Und dennoch: Solche Verzeichnisse können mit dem Wachstum des Web kaum mithalten. "Wir haben mehr zu tun, als wir bewältigen können", sagt Monika Landenhammer, International Surfing Manager bei Yahoo. "Das Web wird immer komplexer." Die grauhaarige Bayerin, eine erfrischend Valley-untypische Erscheinung, ist Bibliothekarin von Beruf. Bibliothekarin? "Filtern und Zugangspunkte finden - das ist Bibliotheksarbeit", sagt sie lächelnd und hat das Gefühl, "zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.". Selbst die Yahoo-Chefredakteurin Srinija Srinivasan räumt offen ein, der Versuch, das Web von Hand zu katalogisieren, sei letztlich eine Sisyphusarbeit, ein verrücktes Unterfangen. Auch wenn Yahoo täglich rund 1000 Websites nachträgt: "Wir versuchen, ein unendliches Problem mit endlichen Ressourcen anzugehen." Doch auch den großen Suchmaschinen gelingt es immer seltener, aus Abermillionen indizierten Webseiten das Beste herauszupicken. Oft gerät eine Suche zu einem Schlammbad an Irrelevanz.



Seite 1 von 4
 
1 - 2 - 3 - 4

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Momentan sind zu dem Artikel "Die Herrscher der Portale" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO Kalender 2012


G+J Glossar
Partner-Angebote