GEO EPOCHE Nr. 03 - 04/00 - Pharaonen Seite 1 von 5

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Mumienforschung: Ein Toter packt aus

Wissenschaftler haben einen namenlosen Toten mit Computertomographen und High-Tech untersucht - auf der Spur von Leben und Leiden im Alten Ägypten.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die halbnackten Klageweiber jammerten und schrien, warfen sich nieder und streuten Staub über ihre schwarzen Perücken. Ihr Weinen hörte gewiss auch Osiris, der Herrscher über das Totenreich, der so erfuhr, dass wieder jemand zu ihm geschickt würde, in die Gefilde der Unsterblichen. Der "Hüter des Geheimnisses", ein Balsamierungspriester, trug die Schakalmaske des Totengottes Anubis. Unter seiner Anleitung und begleitet von der Litanei des Vorlesepriesters, entnahmen "Einwickler" dem Verstorbenen die Organe, entwässerten den Körper in Natriumsalzen und wickelten ihn nach 70 Tagen in Leinenbinden. Denn nur wessen Leib unversehrt ins Jenseits wechselte, konnte dort wiederauferstehen.


Versehen mit Dutzenden Amuletten und einem magischen Papyrus für sicheres Geleit in jene Welt, wurde der Körper in das "Haus der Toten" gelegt, einen Sarg in Menschengestalt und mit einem Gesicht. Und diesen zog ein Ochsengespann auf einem Schlitten zum Friedhof in die Wüste. Dort wurde der Sarg aufgerichtet, mit heiligen Instrumenten berührt und das "Mundöffnungsritual" vollzogen, das dem leeren Leib die Identität zurückgab, auf dass nun die Seele wiederkehre und den Toten für ein Dasein im Jenseits neu belebe. So weit die Hoffnung der alten Ägypter.


 (Foto von: Heiner Müller Elsner / Agentur Focus / GEO EPOCHE 2000)
© Heiner Müller Elsner / Agentur Focus / GEO EPOCHE 2000
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Tatsächlich wurde eine ungeheure Vielzahl der so Bestatteten und Wiederbelebten lieblos aus der Ewigkeit gerissen. Im neuzeitlichen Ägypten verfeuerten die Menschen Särge und Inhalt mangels anderen Brennmaterials, nutzten mumifizierte Arme und Beine als Fackeln. Mumien wurden zentnerweise nach Amerika und Europa verschifft, wo man sie ihrer Binden beraubte, um daraus Brei für braunes Packpapier zu brauen oder eine Ölfarbe namens "Mummy Brown". Im 19. Jahrhundert, als die Ägyptomanie in Mode kam, pflegten gehobene Kreise Mumien-Souvenirs von Nilreisen als Party-Gag zur Geisterstunde auszuwickeln.


Auch in Hannover liegt ein Toter vom Nil, der es nicht bis ins Jenseits geschafft hat, sondern bloß in das zweite Obergeschoss des Kestner-Museums. Eine Mumie "ex Achmim", aus einem Dorf in Mittelägypten, für 300 Mark "angekauft vom Kaufmann Platow in Hamburg", wie es im Registerauszug von 1886 heißt. Keine Hieroglyphen am Fußende des Sarges, wo sonst der Name des Toten steht. "146 Zentimeter Länge ohne Füße" - mehr weiß Rosemarie Drenkhahn, die Leiterin der Ägyptischen Abteilung, über die Mumie nicht zu sagen.


"Als Betrachter vergisst man leicht, dass man auf einen toten Menschen blickt", sagt Frau Drenkhahn, Pietät gebiete es deshalb, Mumien nur in einem wissenschaftlichen Zusammenhang auszustellen. Den möchte sie nun auch für ihren anonymen Gast herstellen - und beschließt im Januar 2000, den Leichnam näher untersuchen zu lassen.



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