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Fotogalerie: Die Top-Ten der Weihnachtsmärkte in Deutschland

Es riecht verführerisch nach Lebkuchen und Glühwein, Lichter schmücken die Stadt und aus den Lautsprechern schallen besinnliche Klänge: Die Vorweihnachtszeit beginnt. Wir stellen die schönsten Weihnachtsmärkte im Land vor

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Weihnachtstied in Husum
© TSMH/Foto Oliver Franke
Weihnachtstied in Husum

"Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein sitzen", sind die berühmten Verse aus dem Weihnachtsgedicht "Knecht Ruprecht" von Husums weltbekanntem Dichter Theodor Storm. Kein Wunder, dass die Hafenstadt an der Nordsee die "Weihnachtstied" unter anderem literarisch feiert: An zwei Advents-Samstagen (6. und 13. Dezember 2014) können die Besucher auf den Spuren des Dichters durch Husum schlendern, sein einstiges Wohnhaus besichtigen und seine Lieblingsspeisen, wie den köstlichen Apfelauflauf "Tante Moritz", probieren.

Der traditionelle Weihnachtsmarkt von Husum ist aber auch ohne Storm einen Besuch wert. Zwischen feierlich geschmückten Giebelhäusern und dem zentralen Tine-Brunnen reihen sich die Stände aneinander. In ihren Auslagen lässt sich von Kunsthandwerk aus dem benachbarten Dänemark bis hin zum nordischen Glühwein alles finden. Richtige Weihnachtsfans besuchen in Husum noch das Weihnachtshaus mit mehreren Tausend Exponaten rund um die festlichen Tage.

www.husum-tourismus.de

Augsburger Christkindlesmarkt
© Regio Augsburg Tourismus GmbH
Augsburger Christkindlesmarkt

Er ist einer der Klassiker der Weihnachtsmärkte in Deutschland und darf hier natürlich nicht fehlen. Bereits seit über 500 Jahren begeht man in Augsburg die Adventszeit mit dem Christkindlesmarkt. Erstmals wurde er wegen Streitigkeiten um die Budenbelegung am 22. Dezember 1498 Thema im Stadtrat. Die Renaissancebaukunst des Rathauses und des Perlachturms bildet eine historisch ansprechende Kulisse für diesen Weihnachtsmarkt.

Einmalig ist das Augsburger Engelsspiel. Dabei erscheinen zu weihnachtlicher Musik in den Fenstern sowie auf dem Balkon des Rathauses 24 Engel, inspiriert von einem Altarbild Hans Holbeins. Das Augsburger Engelsspiel findet an jedem Freitag, Samstag und Sonntag um 18 Uhr statt, Ausnahme ist der 23. Dezember, da startet das Spektakel erst eine Stunde später.

Einziger Wermutstropfen: Jedes Jahr kommen rund eine Million Besucher aus dem In- und Ausland in die Stadt, um den Weihnachtsmarkt zu erleben - deswegen lieber mehr als nur einen Advents-Abend für den Besuch einplanen.

www.augsburgerchristkindlesmarkt.com

Esslinger Mittelaltermarkt
© Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH
Esslinger Mittelaltermarkt

Die Neckarstadt Esslingen lockt in der Adventszeit gleich mit zwei Märkten. Dem eigentlichen Weihnachtsmarkt und dem Mittelaltermarkt. Ersterer liegt malerisch eingerahmt zwischen Kielmeyerhaus, dem Münster St. Paul und der Stadtkirche.

Der Mittelaltermarkt hat seinen Platz vor dem Alten Rathaus. Handwerker wie Färber, Schmied oder Glasbläser zeigen den Besuchern ihre Fertigkeiten. Besonders die Mitmachwerkstätten sind beliebt. Wer gerne ein selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk unter den Tannenbaum legen will, wird in Esslingen fündig. Auch nicht verpassen sollte man den Fackelumzug zur Esslinger Burg, am 20. Dezember pünktlich zur Wintersonnenwende geht es los.

www.esslingen-marketing.de

Weihnachtsmarkt Hameln
© Hameln Marketing
Weihnachtsmarkt Hameln

Die Rattenfänger Stadt im Weserbergland kommt mit 70 weihnachtlich dekorierten Holzbuden daher. Der Weihnachtsmarkt von Hameln gehört zu den schönsten der Region. Inmitten der wunderschönen historischen Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und den einzigartigen Bauten der Weserrenaissance stehen die Buden dicht an dicht. Heimelige Stimmung ist somit garantiert. Das so genannte Hochzeitshaus verwandelt sich während des Weihnachtsmarktes zu einem überdimensionalen Adventskalender und besinnliche Bootstouren auf der Weser bietet die Flotte Weser GmbH an.

Absoluter Liebling der Kleinen ist die Kindereisbahn im "Lütjen Markt", die zwischen Hochzeitshaus und Marktkirche liegt. Nachmittags drehen hier die Kinder ihre Runden, während die Erwachsenen in Ruhe bummeln gehen. Aber keine Angst: auch die Großen dürfen mal aufs Eis - am Abend ist die kleine Bahn zum Eisstockschießen freigegeben.

www.weihnachtsmarkt.sagenhaftes-hameln.de

Uferlichter Bad Neuenahr
© Christian Lersch
Uferlichter Bad Neuenahr

Zugegeben, bei der Veranstaltung "Uferlichter" handelt es sich nicht um einen klassischen Weihnachtsmarkt, doch er ist eine alternative Variante, um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Das Ahrufer ist von Lichtinstallationen erleuchtet und die Dekorationen von Meisterflorist Gregor Lersch säumen den Weg im Kurpark. Allein das ist schon eine Reise wert.

Die Stände offerieren regionale Spezialitäten und innovative Waren. Von der Bratwurst bis zur Sterneküche wird hier alles geboten, denn der Sternekoch Hans Stefan Steinheuer vom Restaurant "Zur alten Post" hat auch hier einen Pavillon. Diverse musikalische Veranstaltungen wie die "Adventliche Abendmusik" vom Kammerchor Bad Neuenahr und die Kreativwerkstätten zu "Hexenhäuschen" und "Weihnachtskerzen" runden das Angebot ab. Foodies und Genießer müssen zum "Uferlicht" nach Bad Neuenahr fahren.


www.uferlichter.de
Märchenmarkt Gera
© Stadtmarketing Gera
Märchenmarkt Gera

Zum Auftakt des Weihnachtsmarktes werden in Gera nicht nur einfach Lichter angezündet - in der Thüringer Stadt wird das Märchen "Frau Holle" zur Eröffnung als Lasershow geboten. Start der Lichtspektakels ist der 27. November 2014 ab 17 Uhr. Die Adventszeit in Gera wird jedes Jahr unter ein Märchenmotto gestellt. Das brachte dem Geraer Märchenmarkt letztes Jahr bereits von einem TV-Sender den Titel "Deutschlands schönster Weihnachtsmarkt" ein.

33 lebensgroße Märchenfiguren, die elf Märchen der Gebrüder Grimm darstellen, sind in der Fußgängerzone der Innenstadt und auf dem Marktplatz zu bestaunen. Daneben wird regionales und überregionales Kunsthandwerk geboten und die 19 Meter hohe Nordmanntanne mit den rund 7800 LED-Leuchten am Marktplatz darf natürlich auch nicht fehlen.

Neben typischen Thüringer Gerichten wird es in diesem Jahr auch wieder Köstlichkeiten aus Finnland geben. Auch leckerer Glühwein aus der Partnerstadt Nürnberg wird ausgeschenkt. Ein ganz besonderes Erlebnis verspricht ebenfalls ein Rundgang durch die berühmten "Geraer Höhler" mit Jahrhunderte alten Gängen, Gewölben und Nischen. Mit einem Gästeführer erfährt man mehr über die Kunst des Bierbrauens und erlebt einen einmaligen, mystischen Spaziergang durch das unterirdische Gera. Und am Nikolaustag startet traditionell ab 17 Uhr der Wichtelumzug durch die Geraer Innenstadt. Mehr Weihnachten geht nicht!

www.gera.de

Velener Waldweihnachtsmarkt
© GiG-Marketing Velen Ramsdorf e.V.
Velener Waldweihnachtsmarkt

Wer einen Weihnachtsmarkt mitten im Wald sucht, muss ins Münsterland fahren. Auf dem Landgut Krumme in Velen brennen eine Million Lichter und rund 1000 Weihnachtsbäume säumen den Weg ins Weihnachtswunderland. Im westlichen Münsterland stört keine vorweihnachtliche Hektik - vielmehr herrscht hier wirklich besinnliche Stimmung.

Bis zu 180 Aussteller verkaufen Kunsthandwerk und Naschereien aus aller Welt. Eine begehbare Krippe mit lebensgroßen Figuren und eine kleine Bimmelbahn sorgen bei den jungen Besuchern für Unterhaltung. Im urigen Bauerncafé sitzt es sich gut und Punsch und Co. wärmen genauso wie das offenes Feuer im Wald. Naschkatzen sollten übrigens den Stand des "Pralinenclubs" nicht verpassen.


www.waldweihnachtsmarkt.com

Schloss Merode
© Verwaltung Prinzen von Merode
Schloss Merode

Ein mit Fackeln und Lichtern erleuchteter Rundweg schlängelt sich um den Schlossweiher, Holzhäuschen mit Kunst- und Traditionshandwerk umsäumen ihn. Wer möchte, kann jederzeit innehalten und sich von den Korbflechtern ihr Handwerk erklären lassen oder bei einem Glühwein dem Schmied bei der Arbeit zusehen.

In der Mitte des romantischen Weihnachtsmarktes thront das festlich angeleuchtete Schloss Merode, in dessen Innenhof süße und herzhafte Leckereien angeboten werden. Auch das Christkind findet sich hier immer mal wieder ein. Es grüßt die Marktbesucher von den Schlossmauern herab mit weihnachtlichen Gedichten.

www.weihnachtsmarkt-merode.de

Schlachtezauber Bremen
© Großmarkt Bremen GmbH
Schlachtezauber Bremen

Schneider, Korbflechter und Töpfer sind zur Adventszeit an der Bremer Weserpromenade zu finden. Der "Schlachtezauber" ist in der Weserstadt neben dem traditonellen Weihnachtsmarkt am Rathaus der Treffpunkt in der Adventszeit. Die Bremer lieben diesen mittelalterlichen Markt mit seinem historisch aufgebauten Piratendorf im Stil der Hanse.

Das vielfältige Programm bietet unter anderem Freilichtschauspiele, bunte Feuerwerke und musikalische Highlights. Täglich sind Spielmannsleute, Musikanten und Gaukler unterwegs und in den liebevoll dekorierten Winterhütten wird Met, Punch und Fruchtwein angeboten. Abends wird das Ufer bläulich angestrahlt. Die historischen Schiffe, die an die glorreichen Zeiten der Hansestadt erinnern, verleihen dem Markt den letzten Feinschliff.

Und wer sich losreißen kann, findet nur wenige Fußminuten entfernt den 170 Stände umfassenden Weihnachtsmarkt vor dem gotischen Rathaus, das zum UNESCO-Welterbe zählt. Ganz Bremen wird so zu einem großen Weihnachtsmarkt - der sicherlich zu einem der schönsten im deutschen Norden zählt.


www.bremen-tourismus.de

Engelkemarkt Emden
© Emden Marketing und Tourismus GmbH
Engelkemarkt Emden

Sinterklaas, der holländische Nikolaus, kommt am 29. November mit dem Schiff in die ostfriesische Seehafenstadt und reitet anschließend mit seinem Pferd durch die Straßen und verteilt Süßes - so beginnt die Adventszeit in Emden. Doch damit nicht genug. Die Seehafenstadt an der Emsmündung, am Nordufer des Dollarts verwandelt sich am Ratsdelft und im Stadtgarten in eine einzigartige Weihnachtswunderwelt mit großer Weihnachtspyramide und dem Engelkemarkt.

Museumsschiffe und Traditionssegler am Hafen werden mit tausenden kleinen Lichtern geschmückt. Besucher können auch an Bord gehen und von dort das Lichtermeer genießen. Ab dem 1. Adventssonntag kommt zudem der Weihnachtsmann jeden Tag gegen 17 Uhr zur Bühne im Stadtgarten und hat kleine Geschenke für Kinder im Gepäck. Die Erwachsenen fiebern dagegen dem Knobel-Abend vor dem 1. Advent entgegen. In Kneipen und verschiedenen Vereinen wird nach altem ostfriesischen Brauch um Back- und Fleischwaren knobelt. "Hoch gewinnt" heißt es!

Und woher stammt der Name Engelkemarkt? Die Figur des goldenen Jungfrauenadlers über der Stadtmauer im Emder Stadtwappen gab dafür seinen Namen. Die Emder nennen dieses Wappen der Cirksenas liebevoll "Engelke up de Muer" (Engel auf der Mauer).


www.emden-touristik.de/

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