GEO SAISON Nr. 08/2011 - Abenteuer in Europa Seite 1 von 1

Text von Karl Teuschl

Städtereise: Münchens Biergärten

Unser Autor hat sich maßvoll durch seine bayerische Heimatstadt getrunken. Und für seine Hitliste der schönsten Biergärten die Verkehrsanbindungen und Preise gleich mit recherchiert. Ein launiger Städtetrip


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Für Einsteiger: "Bierdimpfl" - so nennt man in Bayern gewohnheitsmäßige Biertrinker -, dazu Tagesgäste in Trachten aus dem Oberland, junge Backpacker vom Bahnhof und die halbe Belegschaft des Bayerischen Rundfunks, der gleich nebenan sendet, ergeben den bunten Publikumsmix im Augustiner-Keller. Seit 1812 lagert im Keller das Bier, darüber pflanzte man schattenspendende Kastanien – fertig war der Biergarten. Grün umrahmt lässt sich mit bis zu 5000 Gleichgesinnten die bayerische Lebensart bei Obatzm (Käse), Radi (gesalzenem Rettich), Steckerlfisch (gegrillter Makrele) und einer großen Brezn genießen. Sogar bis Mitternacht, was lange ist, denn die Münchener gehen meist schon um 16 Uhr in ihre Freiluft-Kneipen - und gegen 22 Uhr nach Hause (Arnulfstr. 52, S- und U-Bahn Hauptbahnhof, www.augustinerkeller.de ; Maß 7,20 Euro).


Für Zugereiste: Der Biergarten am Chinesischen Turm mit seinen 7000 Plätzen im Englischen Garten gibt sich weltoffen: Vom 25 Meter hohen hölzernen Turm klingt Blasmusik, ringsum praktizieren Bayern Völkerverständigung mit Japanern, Amerikanern, EUNachbarn und dem Rest der Republik. Sehr gut: frischer Apfelstrudel mit Vanillesauce am Nachmittag. Danach kann, wer mag, mit den Nackerten auf den Wiesen ein Sonnenbad nehmen oder den City-Surfern im Eisbach am Haus der Kunst zusehen (U-Bahn Universität, www.chinaturm.de ; Maß Hofbräu 7 Euro).

Für Traditionalisten: Mit 8000 Plätzen ist der Königliche Hirschgarten Münchens größter Biergarten. Hier gibt es das traditionsreiche Augustiner-Bier der ältesten Brauerei der Stadt - und der letzten in Familienbesitz. Gezapft wird traditionell aus dem Holzfass. Man holt sich aus den Regalen einen Krug, spült und kühlt ihn in den Becken und lässt sich an den Zapfstellen das Bier einfüllen. Die schönsten Plätze liegen im hinteren Teil des weitläufigen Parks, wo ein Gehege mit Hirschen an die Tische angrenzt. Dort züchtete man früher Jagdwild fürs Schloss Nymphenburg (S-Bahn Hirschgarten, www.hirschgarten.de ; Maß 6,30 Euro).


Für Neugierige: Die Postkarten-Idylle der St. Emmeramsmühle an der Isar, nördlich des Englischen Gartens, haben Prominente und die High Society aus Bogenhausen längst entdeckt. Nicht selten schauen Gäste in ein bekanntes Fernseh-Gesicht am Nebentisch. Im Garten vorn wird feine bayerische Küche serviert, im Biergarten hinterm Haus können Familien, Radler und Wanderer ihre Brotzeit auspacken (St. Emmeram 41, Metrobus 50 oder Bus 188, www.emmerams-muehle.de ; Maß Spaten 6,80 Euro).


Im Chinesischen Turm gibt es statt Brezeln Sushi und Wok-Gemüse statt Weißwurst  (Foto von: Heiko Meyer/laif)
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Im Chinesischen Turm gibt es statt Brezeln Sushi und Wok-Gemüse statt Weißwurst

Für Szenegänger: Am Isar-Hochufer vor der Innenstadt lagerte früher das Hofbräuhaus sein Bier im Hofbräukeller. Heute wird in dem Keller Theater gespielt, im schattigen Kastaniengarten darüber trifft sich das junge Publikum aus Haidhausen an der Sommerbar oder zum Public Viewing. Der größte Teil des Hofbräukellers ist aber nach wie vor ein traditioneller Biergarten - und der Wiener Platz davor einer der schönsten Altmünchener Plätze (Innere Wienerstr. 19, U-Bahn Max-Weber-Platz, Tram 18 Wiener Platz, www.hofbraeukeller.de ; Maß 7 Euro).

Für Asiafans: In einen Biergarten darf man eigenes Essen mitbringen und muss nur das Bier bestellen. Das Mangostin ist eine sogenannte Gartenwirtschaft, in der nur verspeist werden darf, was hier verkauft wird. Dafür sitzen die Gäste wunderbar im Schatten alter Bäume, und an den Grillstationen werden asiatisches Wok-Gemüse, Salate, Sushi und Curries zubereitet (Maria-Einsiedel-Str. 2, U-Bahn Thalkirchen, www.mangostin.de ; Maß Löwenbräu 6,90 Euro).


Für Vorstadt-Fans: An heißen Sommertagen beschert der Michaeli-Garten Urlaubsgefühle. Das dichte Grün um den Ostpark-See lässt glauben, man sei irgendwo im Oberland. Familien aus den östlichen Vorstadtvierteln sitzen mit Picknickkörben an den Tischen am Seeufer, Kinder reiten auf Ponys vorbei, ferngesteuerte Miniaturdampfer gleiten über den See, und Spareribs brutzeln und duften auf den Grillrosten (Feichtstr. 10, U-Bahn Michaelibad, www.michaeligarten.de ; Maß Löwenbräu 7 Euro).

Für Radler: Schön, schick und teuer ist die Waldwirtschaft am Isar-Hochufer. Dafür gibt es im Pavillon der "Wawi" jeden Tag Jazz. Das Publikum kommt aus dem feinen Münchener Süden, dazu gesellen sich Radler, die nach einer Tour im Isartal zur Jause hier landen. Versuchen Sie, einen der Tische zum Tal zu ergattern - mit Blick über die dichtgrüne Au swingt es sich besonders schön. Und das sogar bis 23 Uhr. Eine frühere Sperrstunde zum Schutz der Anwohner der "Waldwirtschaft" hat 1995 die legendäre Biergartenrevolution ausgelöst: Mehr als 25 000 Münchener protestierten für den Erhalt ihrer Biergartenkultur, woraufhin eine neue Biergartenverordnung erlassen wurde (Georg-Kalb-Str. 3, S-Bahn Großhesselohe, www.waldwirtschaft.de ; Maß Spaten 7,50 Euro).


Für Familien: Stellvertretend für die vielen kleineren Biergärten im Münchener Umland sei hier das Forsthaus Kasten genannt. Wie im Grimmschen Märchen liegt es auf einer Lichtung mitten im dunklen Wald. Für Kinder gibt es Hüpfburgen und ein Mais-Labyrinth (3 km von der S-Bahn Stockdorf, www.forstkasten.de ; Maß Paulaner 7 Euro).

Für Ausflügler: Mit der vollen Wucht und Pracht des bayerischen Rokoko lockt das Klosterbräu Schäftlarn gläubige Biertrinker und Wanderer ins Isartal südlich der bayerischen Hauptstadt. Mönche hatten sich schon früher um die Braukunst verdient gemacht. Heute stellen die Benediktiner von Schäftlarn köstlichen Schnaps und Honig her. Ein Besuch der Klosterkirche voller Stuck und Gold ist Pflicht, danach können Gäste im Hof auf den Biergartenbänken Rast machen. Das Kloster ist (noch) nicht rundum saniert, ein bisschen morbider Charme gehört eben dazu (S-Bahn Ebenhausen-Schäftlarn, www.abtei-schaeftlarn.de ; Maß Löwenbräu 5,50 Euro).

Für Überflieger: Als Einstiegsdroge bei der Anreise oder Abschiedsmaß vor dem Abflug - selbst am Flughafen gibt es eine Braukneipe. Im Airbräu werden feine, naturtrübe Biere gebraut. Und im "Garten" unter dem riesigen Dach zwischen den Terminals kommt bei Schweinshaxe und Wurstsalat tatsächlich Biergarten-Feeling auf. Vor allem, wenn sonntags Blasmusik spielt (S-Bahn Flughafen, www.munich-airport.de ; Maß Fliegerquell 4,80 Euro).


Für Busfahrer: Woher die vielen Kastanienbäume stammen und was Albert Einstein mit dem Oktoberfest zu tun hatte, erfahren Besucher bei der Biertour München. In gut zwei Stunden lernen sie während der Fahrt in einem Doppeldeckerbus die bayerische Hauptstadt und ihre Biergeschichte kennen - inklusive Visite einer Brauerei (Abfahrt: Nordseite des Hauptbahnhofs, Tel. 089-55 07 90 00, www.biertour-muenchen.de; Tickets 29–34 Euro).


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Kommentare zu "Städtereise: Münchens Biergärten"


Wendholt | 27.07.2011 13:26

Das empfehle ich meinen Twitter und FB-Freunden. Sehr schöne Übersicht der Biergärten! Klasse! Beitrag melden!

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