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Fahrrad fahren!
Rad fahren ist verblüffend einfach, dazu gesund und umweltschonend. Warum quälen sich viele Menschen trotzdem lieber mit dem Auto durch verstopfte Innenstädte? Ein Plädoyer von GEO.de-Redakteur Peter Carstens
Fahrradfahren ist Unabhängigkeit pur. Nur Tretroller-, Rollschuh- und Skateboardfahrer können sich genauso rühmen, aus eigenem Antrieb, emissionsfrei und zügig von A nach B zu kommen. Verkehrsplaner haben errechnet, was Radfahrer längst wissen: In verstopften Innenstädten läuft das Fahrrad als Verkehrsmittel dem Auto mühelos den Rang ab. Seit sieben Jahren fahre ich jeden Arbeitstag genussvoll an stockendem Autoverkehr vorbei, sieben Kilometer bis zu Gruner+Jahr am Hamburger Baumwall und wieder zurück.
Neulich allerdings musste ich mein Fahrrad für ein paar Tage in die Werkstatt geben. Das war schrecklich. Als ich morgens aus dem Haus trat und zu Fuß zur U-Bahn ging, fühlte ich mich, als hätte ich meine Hose vergessen. Natürlich fuhr die Bahn vor meiner Nase ab. Nutzloses Herumstehen folgte. Was für ein Gesicht setzt man da auf? Ein gleichgültiges? Andere bilden jeden Morgen Stop-and-go-Kolonnen mit ihren PKWs. Darf man da in der Nase bohren?
Solche Fragen stellen sich Radfahrer nicht. Für sie ist jede Sekunde Aktion und Reaktion, frische Luft, Duft von Lindenblüten, zumindest im grünen Hamburg. Das schont die Nerven, regt an, macht ausgeglichen und, im Krankenkassenjargon, die grauen Zellen munter. Die weiteren Vorteile des Fahrradfahrens sind hinlänglich bekannt: ein gesegnetes Alter und die Rettung des Klimas. Unstrittig ist, dass das Autofahren nicht nur auf kurzen Arbeitswegen überflüssig ist. Viele Besorgungen könnten ebenso gut mit dem Fahrrad erledigt werden. Man müsste es nur tun. 70 Millionen Fahrräder warten in deutschen Kellern darauf, bewegt zu werden.
Einfacher geht's nicht
Einer der größten Vorteile des Radfahrens ist so offensichtlich, dass es fast peinlich ist, ihn anzuführen: Ich fahre direkt von der Haustür los und muss nicht erst rekonstruieren, wo ich gestern nach nervenzehrendem Im-Kreis-Fahren einen Parkplatz gefunden habe, der - genau besehen - etwas zu eng war. Wenn ich da bin, wo ich hinwollte, stelle ich mein Rad ab. Fertig. Autofahrer dagegen zahlen Monat für Monat gutes Geld für einen Stellplatz. Oder drehen morgens und abends ihre Runden.
Wenn ich Menschen frage, warum sie nicht radfahren, höre ich oft: "Bin einfach zu bequem." - Was soll denn daran bequem sein, sich jeden Tag an derselben Kreuzung zu ärgern, verschlafen und gereizt ins Büro zu hasten? Um nach Feierabend denselben Film mit Motorkraft rückwärts laufen zu lassen? Gott bewahre!
Andere Hinderungsgründe (zu kalt, zu nass, zu anstrengend) sind leicht als Scheinargumente zu entlarven: Gegen Regen und Kälte gibt es superleichte, wasser- und winddichte Hightech-Bekleidung, bei Gegenwind macht man sich klein und freut sich schon mal auf den Nachhauseweg. Nabendynamos, heute serienmäßig verbaut, machen das Fahren mit Licht zum geräuscharmen Leichtlauf-Genuss. Mit pannensicheren Reifen rollen wir ungestraft durch Scherbenhaufen.
Spielarten der Rücksichtslosigkeit
Manches aber, das soll nicht verschwiegen werden, nervt. Zum Beispiel alle Arten von Verkehrsteilnehmern, die mich beschimpfen, weil sie Verkehrsschilder nicht sehen oder verstehen oder in der Auslegung der Straßenverkehrsordnung unsicher sind. Jogger, die um die Alster rennen, auch auf dem Radweg, als ginge es um irgendwas. Hundeleinen, die zwischen Herr und Hund über den Radweg gespannt sind. Plötzlich aufspringende Autotüren. Blinde Rechtsabbieger. Überhaupt alle Übergangsformen zwischen Unaufmerksamkeit und Ignoranz.
Und, nicht zuletzt: dass "Verkehr" für deutsche Verkehrsplaner immer noch gleichbedeutend ist mit "Autoverkehr". Radler dagegen gelten als Lustreisende, die auf manchen Straßen geduldet, noch lieber aber auf separate Pfade umgelenkt werden, die sie "Radwege" nennen. Dass die dafür verantwortlichen Minister und Senatoren nicht mit dem Rad zur Arbeit fahren, kann man an Erfindungen wie der "Anforderungsampel" ablesen.
Während in Kopenhagen und Amsterdam die Radler in den Innenstädten auf der Grünen Welle schwimmen, werden sie in Hamburg mit diesem raffinierten Verkehrszeichen ausgebremst. Die "Anforderungsampel" lässt an Kreuzungen Radfahrer stehen, wenn Autos in derselben Fahrtrichtung grün haben. Es sei denn, der Radfahrer hat rechtzeitig den Anforderungsknopf betätigt. Daher die unverdächtige offizielle Bezeichnung "Anforderungsampel".
Richtiger wäre natürlich "Radfahrer-Diskriminierungs-Ampel".
TIPPS
- Beim Fahrradkauf darauf achten, dass das Rad einen Nabendynamo hat. Die sind absolut zuverlässig und laufen leicht.
- Pannensichere, "unplattbare" Reifen, z. B. Schwalbe Marathon Plus gewähren unbeschwerten Fahrgenuss auch auf Sandwegen. Das Mitschleppen von Flickzeug entfällt damit.
- Auf den richtigen Luftdruck achten (Aufdruck auf der Flanke des Mantels)! Das macht das Fahren leichter und schont die Reifen.
- Die Kette sollte immer gut geölt sein, aber nicht vor Fett strotzen. Nach Regenfahrten abwischen und wieder ölen.
- Naben- oder Kettenschaltung? Das ist Geschmackssache. Die Nabenschaltung hat einen geringeren Wirkungsgrad, das Fahrrad tritt sich also schwerer. Dafür ist sie wartungsarm. An der Kettenschaltung ist viel einzustellen, zu ölen und zu putzen.
- Regendichte Kleidung und Gamaschen immer dabeihaben! Wann es wo regnet, verraten diverse Wettervorhersage-Sites, z.B. www.wetter-online.de. Für die Kurzfrist-Vorhersage ist das Niederschlagsradar gut, z.B. auf der Seite nachrichten.t-online.de.
- Absolut regendichte Packtaschen, z. B. von Ortlieb, leisten wertvolle Dienste.
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Kommentare zu "Fahrrad fahren!"
Ich kann mich dem artikel nur anschließen. Ich bin selber jahrelang mit dem Rad 4km bzw. 70 Höhenmeter in Tübingen zur schule gefahren und war trotzdem nicht viel langsamer als mit dem Bus, vom Auto bei kleinstädtischer Einbahnstraßen-mit-der-Kirche-ums-Dorf-Verkehrsführung mal ganz zu schweigen. Seit dieser Woche gehts nichtmehr innerstädtisch, sondern durchs alte Land von Buxtehude nach Finkenwerder. Und trotzdem bin ich noch knapp 10minuten schneller als der Werksbus. Und auch ohne Kaffe wach, wenn ich im Werk ankomme... Außerdem muss ich dem Autor zustimmen, dass man was radwegeplanung betrifft im Großraum Hamburg noch nachholbedarf hat. Das betrifft 1. Die eindeutige Markierung der radwege, die sich mit auf dem Bürgersteig befinden (ich komme immer wieder ins grübeln, ob ich jetzt den roten Streifen oder den Schwarzen oder doch die Straße benutzen soll). 2. kommt man sich an einigen stellen mit Fußgngern in die Quere, wo das eigentlich gar nicht nötig wäre.
Ich bin erst seit Kurzem zur Rad fahrenden Fraktion übergewechselt, obwohl ich nur etwas mehr als einen Kilometer einfach zu bewältigen habe, und das noch nahezu bretteben. Aber mein Problem war das Gepäck. Ich brauche für meinen Weg zur Arbeit täglich mindestens drei schwere Taschen, und manchmal sind es noch mehr. Die Lösung meines Problems war dann ein Anhänger mit einer stabilen herausnehmbaren Plastikbox, in die ich meinen ganzen Krempel unkompliziert verstauen kann. Alle Leute bei uns im Stadtteil haben zunächst gelästert, mittlerweile werde ich hie und da angesprochen, wo man sowas kaufen kann und ich vermute, dass demnächst mehrere dieser Anhänger bei uns unterwegs sein dürften. Ich habe damit bereits Getränke geholt, Großeinkäufe absolviert, meinen alten Hund zum Tierarzt gebracht und meinen Enkel und seinen Freund zu einem Kinderfest chauffiert ... Weitere Nutzungsmöglichkeiten teste ich noch aus! Mein Auto dagegen steht mehr denn je.
Ich fahre auch gerne mit dem Fahrrad zu Arbeit und kann mich den Vorrednern nur anschließen: Mit dem Fahrrad steht man selten im Stau ;-) Was ich an dem Artikel vermisse, sind ein paar nützliche Links zum Thema Fahrrad. Einen könnte ich liefern -> http://www.fahrradreparatur.net : Wenn das Rad dann dochmal streikt gibts dort ein paar nützliche Anleitungen.
Der Artikel ist Spitze. Ich fahre das ganze Jahr Fahrrad, egal ob Regen, Schnee und Eis. Das Wetter gibt morgens den Kick, egal ob schlecht oder gut. Bei schönem Wetter ist das Erholung pur. Bei Regen, Schnee und Eis hat man den Kick seinen inneren Schweinehund überwunden zu haben. Seit dem es Winterreifen mit Spikes für Fahrräder gibt macht es auch bei Schnee und Eis "Spaß", zumindest ist es sehr viel sicherer! Fahrradfahren spart auch Zeit im Fitnesscenter. Wenn man dann noch einen Fahrradledersattel von Lepper, Brooks oder Gym sein eigen nennt will man garnicht wieder runter vom Rad. Mein Tipp für alle Pedaleure: Im Dunklen Licht an und helle Kleidung, dann klappt es auch mit den Autofahrern besser. Die müssen uns auch sehen können, wenn sie Rücksicht nehmen sollen.
Ich fahre selbst auch täglich mit dem Rad zur Arbeit. Ich muss aber auch sagen, wenn es richtig Kalt ist, macht es nicht sehr viel Spass. Meine Frau arbeitet in einem Baumarkt, 12 Kilometer von unserem Wohnort entfernt, auch sie fährt sehr gern Rad hat aber auch das Problem mit dem Wetter. Ich glaube nicht das es den Kunden recht ist wenn sie von einer verschwitzten oder vom Regen nassen Frau bedient werden. Leider hat sie auf der Arbeit nicht die Möglichkeit zu duschen. Soetwas müsste eigentlich verboten sein.
Fahrradfahren ist nicht Emissionsfrei ! Alle 6 Millarden Menschen auf dieser Erde produzieren durch ihre Atmung soviel C02, wie 10% der gesamten Weltindustrie. Fahrradfahren steigert den Puls und die Atmung -> Der mensch produziert mehr CO2. Soviel zur Umweltverträglichkeit. NICHTS ist klimaschonend .. ^^
Weibliches Argument? Ich weiß ja nicht... Mir reicht mein (übrigens wasserfester) Mascara als tägliches Make-up aus und ich kenne auch viele andere Frauen, die entweder ebenfalls recht naturbelassen daherkommen oder ein bisschen weniger Schminke ganz gut vertragen könnten. Aber was dieses Argument zum Scheinargument macht, sind folgende Punkte: 1. wird niemand schief angeguckt, wenn er/sie mit vom Regen zerstörter Frisur (und eben Make-up) erscheint, denn jeder weiß, dass das nicht aus mangelnde Stylingfähigkeiten, sondern das Wetter zurückzuführen ist. 2. kann frau sich, wenn sie wirklich dringend Schminke braucht, auch nach der Ankunft nochmal neu schminken (wem das so wichtig ist, der wird das doch eh machen?). 3. geht es im Beitrag um den Alltag. Niemand hat etwas dagegen, wenn eine passionierte Fahrradfahrerin für ihr Vorstellungsgespräch gut aussehen will und deshalb an einem verregneten Tag ausnahmsweise mal auf den motorisierten Verkehr zurückgreift.
Um es vorweg zu nehmen: Ich fahre selbst fast täglich mit dem Rad zum Bahnhof. Und ich mache das, weil 1.) Bewegung mir gut tut, 2.) ich damit Klima und Umwelt schonen kann und 3.) weil es tatsächlich ein Freiheitsgefühl vermittelt. Aber: Die Sichtweise von Herrn Carstens spiegelt genau jene wider, der ich auch im Lauf meiner Ausbildung zur Verkehrsplanerin immer wieder begegnet bin: Es gibt noch ein "weibliches" Argument gegen das Radfahren, das immer vergessen wird: Stellen Sie sich bitte mal eine Frau mit Rock (nicht zu eng, weil sonst der Sattel nicht erklimmbar ist, nicht zu weit, weil sich sonst die wehenden Stoffbahnen in den Speichen verfangen könnten) und Make-Up im Gesicht vor, die zur Arbeit radelt. Und dann stellen Sie sich vor, wie diese Frau nach ein paar Kilometern im Regen (Schutzkleidung hin oder her) aussieht. Alles klar? Daher halte ich das Fahrrad nicht für jeden für ein Allwetter-Verkehrsmittel. (Bei Regen gehe ich übrigens zu Fuß.)
@ Manfred: Vollkommen richtig. Die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer sind oft die Radfahrer selbst. Meinen bisher einzigen Sturz auf dem Weg zur Arbeit verdanke ich einem radelnden Terminator-Würstchen.
Hallo, genau so empfinde ich es auch, kann leider nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit, da 35km einfache Strecke doch etwas sehr weit ist, dafür fahre ich in meiner Freizeit soviel wie nur möglich mit dem Rad.;-) Was man jedoch auch nicht ganz vergessen sollte: viele Radfahrer sind auch keine Engel, fahren über rote Ampeln, ohne LIcht auf der falschen Straßenseite und sind der Meinung, Verkehrsregeln gelten nur für die anderen. Wenn ich an einer roten Ampel anhalte, werde ich schon komsich angesehen und alle fahren an mir vorbei.
Hallo Peter und an alle anderen, dazu fällt mir folgendes ein: Reisen ist die bequemste Flucht aus allen Neurosen. Wer mit dem Auto reist, erlebt die Bewegung, spürt aber nicht seinen Körper. Wer wandert, spürt seinen Körper, bewegt sich aber nur mühsam. Wer mit dem Rade reist, spürt seinen Körper und spürt doch auch, wie er leicht wird dabei. Wer morgens losfährt, gereizt und unwirsch, ist am Abend müde, mit sich selbst zufrieden, ohne Gedanken - so etwas nennt man dann einen glücklichen Tag. Benjamin Heinrichs in: Alle Macht den Rädern, dieses ist ein Ausschnitt aus einem Zeitzungsartikel zum Tag des Radfahrens, erschienen in "der Zeit" vom 15.Mai1981
Hallo Peter, finde Deinen Beitrag gut und insbesondere Deinen Kommentar zu Spielarten und Rücksichtlosigkeit so was von zutreffend, der hätte auch von mir sein können. Fahre selber seit 11 Jahren mit dem Fahrrad zur Arbeit (nicht so weit wie Du, täglich nur 10 km, die aber mal 5 Tage die Woche auf das Jahr hochgerechnet, können sich sehen lassen). Sonstige Radtouren stehen sowieso an. Habe vor 11 Jahren aufgehört zu rauchen und musste mir somit eine Ersatzdroge schaffen. Habe mein Auto verkauft und mir ein Fahrrad zueglegt, das tatsächlich zur neuen Droge wurde. Bei Wind und Wetter bin ich unterwegs und freue mich wirklich jeden Tag auf meine Fahrradtouren. Bin wirklich abhängig geworden - aber diesmal gesünder!
Das wird ja immer besser - die Kommentare meine ich ! Und ehrlich , es gibt nichts Besseres für mich als radeln oder natürlich wandern . Etwas besser noch als Enrico bin ich -pardon - , aber ich fahre nur Rad , habe nie einen Autoführerschein besessen und brauchte ihn bislang auch nie . Man kann mit Kollegen mitfahren , per Bahn reisen und sonst eben ( falls man nicht irgendwohin m u s s ) , zu Hause bleiben . Leicht gesagt , denn hier in Polen sind Bahn und Bus noch billig
Hallo Peter, du hasst ja recht! Aber nach diesem Artikel und euren ganzen netten Kommentaren dazu - da war ich einfach nur ein bisschen in "Stänkerlaune"... Im Grunde genommen, bin ich doch auch ganz gern mit dem Rad unterwegs, sei es zur Arbeit, oder sonst wohin! Und meistens macht es Spass. Ja!
@ Antje: Ich fahre das ganze Jahr mit dem Rad zur Arbeit, und ja, es sind auch Tage dabei, an denen es nicht wirklich Spaß macht. Ich bin mal wochenlang mit Badelatschen gefahren, weil es fast jeden Morgen und Abend geregnet hat. Aber im Schnitt regnet's gar nicht so häufig. Und das ist doch, finde ich, das Entscheidende.
Aber mal ehrlich - es macht nicht immer Spass, mit dem Rad unterwegs zu sein. Oder? Ich erinnere mich da (nicht gern), an den letzten Winter. Da waren die Finger schon fast abgefroren, nach dem man die ersten 500 Meter hinter sich gebracht hatte. Ich selbst fahre jeden Tag mit dem Rad, da ich kein Auto besitze, zu Fuss zu weit, mitt öffentlichen Verkehrsmitteln zu umständlich zur Arbeit zu kommen, würde ich trotzdem an manchen Tagen, mein Fahrrad gerne in die Ecke werfen! Der Wind blässt ein fast runter, da hilft auch kein kleinmachen - ich bin klein!!! Oder der Regenschauer erwischt einen noch auf den letzten Metern und die Regenkombi, liegt - natürlich zu Hause! An manchen Tagen bin ich nicht wirklich enspannt, wenn ich meinen Arbeitsplatz erreiche... Von Autofahrern mag ich gar nicht reden... Und, ich mache auch meine Einkäufe mit dem Rad! Für 3 Personen ein echter Kraftakt! Macht ihr das auch? Oder holt ihr dann euer Auto aus der Garage?
toller Bericht, selber fahre ich fast jeden Tag mit den Rad zum Job..8km hin und soviel natürlich auch wieder zurück. Da ich Diabetiker bin tut es meiner Gesundheit besonders gut..an Tagen des unwohlseins , fahre ich dann Auto oder mit Kollegen mit. Weiterhin mache ich Outdoortouren ein paar Tage oder Wochen durch die Kante. Letztes Jahr waren wir 15Tage in Polen von den Masuren bis zur Ostsee nach Leba unterwegs..es war sicher und Traumhaft. Billig und jedem zu empfehlen..wer Fragen dazu hat: merchi.rostock@gmail.com . Selber habe ich nur ein normales Bike für ca 400€ welches auch schon xmal repariert ist und auch nur normale Klamotten! Zu Empfehlen sind wasserdichte Radtaschen! Also teuer muss es auch nicht sein und das was man an Sprit spart kann man in Ausrüstung investieren oder für den Urlaub sparen!!! grüsse merchi ;-]
Dem kann ich nur beipflichten! Für mich ist es absolut unverständlich warum sich Menschen morgens und abends - jeweils zur Hauptverkehrszeit - durch verstopfte Straßen der Großstadt quälen, immer am Rande des Herzinfarkts! Für mich ist das Fahrrad schon seit 20 Jahren das Fortbewegungsmittel allererster Wahl! Einen Führerschein habe ich zwar auch seit einem Jahr (und das mit 34!), aber ein Auto hat vor meiner Haustür nichts zu suchen. Radfahrer sind in jedem Fall die entspannteren Menschen! Wäre nur wünschenswert, dass es auch seitens der Politik endlich mal ein wenig mehr Rückenwind für uns Pedaleure gäbe! Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt ...