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GEO Magazin Nr. 01/06 Seite 1 von 4


Tunnelbau: 57 Kilometer durch den Fels

Der St.-Gotthard-Tunnel in der Schweiz wird nach seiner Fertigstellung im Jahr 2015 der längste Tunnel der Welt sein. Das Unternehmen ist eine aberwitzige Herausforderung an die Ingenieurskunst

Text von Philipp Maußhardt

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der Bahnhof hat keinen Namen, aber jemand hat eine Zahl auf die Betonwand gesprüht: 9703. So viele Meter trennen diesen Ort vom Tageslicht, vom südlichen Tunneleingang in der Gemeinde Bodio. Eine halbe Stunde braucht die Schmalspurbahn, um die Arbeiter und Material in das Innere des Berges zu bringen. Die Männer haben während der Fahrt noch ein wenig gedöst. Jetzt stapfen sie die letzten Meter zu Fuß über Eisenstege, klettern Treppen hinauf und wieder hinunter bis in den Bauch einer Maschine. Sie ist ein Monster aus Stahl, ein Steine fledderndes Ungetüm: die Tunnelbohrmaschine, kurz TBM. Arbeiter haben sie "Heidi" getauft.


Die zehn Elektromotoren erbringen zusammen eine Leistung von 5000 PS (Foto von: Thomas Ernsting)
© Thomas Ernsting
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Die zehn Elektromotoren erbringen zusammen eine Leistung von 5000 PS

Infernalischer Lärm

Gerade steht Heidi still, weil zwei Monteure einen undichten Hydraulikschlauch auswechseln. Dann reckt einer den Daumen zum Führungsstand der Bohrmaschine hinüber, "pronto!" - fertig. Es ist für lange Zeit das letzte Wort, das man hören wird. Wer jetzt nicht schnell genug die Gummistöpsel in die Ohren drückt und breitbeinig auf der Eisenplattform Halt sucht, den werden Lärm und Erschütterung in Panik versetzen. Der Berg wird angegriffen. 58 Rollenmeißel drücken mit der Wucht von jeweils 26 Tonnen gegen den Fels und zermalmen, was über 300 Millionen Jahre gehalten hat: den harten Gneis der Zentralalpen.




Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2015 wird der Gotthard-Basistunnel der längste Tunnel der Welt sein (Foto von: Rainer Droste)
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© Rainer Droste
Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2015 wird der Gotthard-Basistunnel der längste Tunnel der Welt sein

Der längste Eisenbahntunnel der Welt

Der Tunnelbau hat Tradition in der Schweiz, Verkehrsröhren löchern das Land. Zählt man allein die zurzeit betriebenen, kommt man auf fast 900. Seit 2002 aber graben die Eidgenossen nicht irgendein weiteres Loch, sondern den längsten Eisenbahntunnel der Welt, voraussichtlich 4,6 Milliarden Euro teuer: Über eine Distanz von 57 Kilometern soll der Gott-hard-Basistunnel das im Tessin gelegene Bodio mit Erstfeld im Kanton Uri verbinden und die Reisedauer von Zürich nach Mailand auf zwei Stunden und 40 Minuten, das heißt um rund eine Stunde, verkürzen. Der Bau ist ein kühnes Unternehmen; seine Notwendigkeit von jeder Straßenkarte Europas abzulesen. Nördlich und südlich der Alpen entspinnt sich ein dichtes Netz von Verkehrsadern. Doch bislang verbindet die Zentren Basel-Zürich-Luzern mit Oberitalien nur ein großer Weg für den Autoverkehr: der 1980 eröffnete Gotthard-Straßentunnel. Täglich zwängen sich etwa 3500 Lastwagen durch diese Engstelle.


"Zwischenangriff" in Amsteg: In einem Hohlraum von der Größe einer Turnhalle montieren Mechaniker die Tunnelbohrmaschine (Foto von: Thomas Ernsting)
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"Zwischenangriff" in Amsteg: In einem Hohlraum von der Größe einer Turnhalle montieren Mechaniker die Tunnelbohrmaschine

Oben sorgt der Tunnel für Ruhe und saubere Luft

Die "Neue Eisenbahn-Alpentransversale" (NEAT) soll ab 2015 den Warentransport von der Straße auf die Schiene bringen und für mehr Ruhe und bessere Luft in den Tälern von Reuss und Leventina sorgen. Zwar durchquert auch ein Eisenbahntunnel den Gotthard. Unmöglich aber, die Verkehrsströme des 21. Jahrhunderts auf die alte, Ende des 19. Jahrhunderts eröffnete Röhre ausweichen zu lassen. Ihre Portale liegen auf 1200 Meter Höhe. Eine zusätzliche Lokomotive muss die Züge, die sich aus der Mailänder Tiefebene oder dem Zürcher Unterland hier hinauf- quälen, von hinten schieben. Im Winter durch Lawinen bedroht, wird die Strecke zudem immer wieder gesperrt.


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