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Südtirol: Fünf zum Vorzeigen

Ein Käse-Verrückter, eine Bäuerin und ein Weltvermesser – Südtirol ist reich an ungewöhnlichen Menschen. Wir stellen Ihnen fünf vor

Text von Johannes Strempel, Petra Meyer-Schefe und Stefan Schomann

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.




Er ist, neben dem Ötzi, der berühmteste Südtiroler. Eine Legende und eine eigenwillige Erscheinung: das ungebändigte Haar, der buschige Bart, das Gesicht zerklüftet wie eine Gebirgslandschaft. In den Medien erscheint er oft als seltsames Unikum, halb Hinterwäldler, halb Übermensch. Seine Bücher wirken differenzierter, zeigen ihn als engagierten Zeitgenossen mit philosophischen Neigungen und politischen Ambitionen, kundig, klar und prononciert. Als einen, der weiß, wo er steht.

Messner, der gelernte Geometer, hat wahrhaftig die Welt vermessen. Hat ihre "drei Pole" abgesteckt, den nördlichsten, den südlichsten und den höchsten Punkt, den Mount Everest, der selbst den Namen eines Landvermessers trägt. Stets zu Fuß und aus eigener Kraft, hat Messner Eis- und Sandwüsten durchquert, Gipfel gestürmt und Wände erstiegen. Nur folgerichtig, dass so einer sich auch die Heimat zu Fuß aneignet.


Mindestens so bekannt wie Buddha ist Reinhold Messner, der berühmte Südtiroler Extrembergsteiger und Buchautor   (Foto von: O. Seehauser/Suedtirolfoto/LOOK-foto)
© O. Seehauser/Suedtirolfoto/LOOK-foto
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Mindestens so bekannt wie Buddha ist Reinhold Messner, der berühmte Südtiroler Extrembergsteiger und Buchautor

Gemeinsam mit Hans Kammerlander umrundete er im Herbst 1991 ganz Südtirol. Als echte Grenzgänger folgten sie dabei exakt den Provinzgrenzen, über Grate, Klüfte und Felswände hinweg. Wieder eine Vermessungsarbeit, eine unkonventionelle Standortbestimmung. Kurioserweise passierten sie dabei auch die Fundstelle von Ötzis Mumie am Similaun, nur zwei Tage nach deren Entdeckung.

Für Messner ein Kronzeuge aus einer fernen Vergangenheit, ein Bote aus einer Zeit, als alle Welt zu Fuß ging, als die Alpen noch staatenlos waren und nur die Natur den Menschen Grenzen setzte. Unterwegs trafen sie mit zahlreichen Landsleuten zusammen, diskutierten, räsonierten. Diese Aktion dauerte 41 Tage, war zugleich epischer Marsch und magischer Zirkel. Messner und Kammerlander wollten damit auch gegen vorherrschende Mentalitäten und Klischees angehen.

Gegen Volkstümelei und weinerliche Nabelschau, gegen trügerische Idyllen wie gegen geistlosen Kommerz. Sie wollten den Blick auf die Substanz Südtirols lenken. "Der Begriff ,Heimat‘", erläutert Messner beim Gespräch im Museumscafé von Schloss Sigmundskron, "wird bei uns leicht überstrapaziert.

Oft führen ihn die falschen Leute im Mund, aus den falschen Gründen." Erbittert wettert er gegen die herrschenden Polit- und Medienmonopole und das eingefleischte Lagerdenken. "Wir dürfen uns nicht selbst genügen", mahnt er und beschwört Europa als Gegengewicht zur regionalen Egozentrik.

Seine Reisen haben Messner Südtirol nicht entfremdet, sondern sein Heimatbewusstsein geschärft. Und sie haben den Boden bereitet für sein bislang letztes, langwierigstes und verwegenstes Unterfangen: die Gründung des Messner Mountain Museums. Allen voran das Flaggschiff auf Schloss Sigmundskron, dazu die Trabanten am Ortler, auf dem Monte Rite und auf Schloss Juval sowie sein fünftes Museum in Bruneck über die Kulturen der Bergvölker.

"Der antike Begriff Museum‘ umschreibt einen Ort der Begegnung", erklärt Messner. In diesem Geist hat er seine Ausstellungswelten angelegt, als multimediale und multikulturelle Begegnungsstätten von Mensch und Natur. Sie widmen sich dem Lebensraum der Berge, der Ästhetik des Erhabenen und der Entwicklung des Alpinismus.

Getragen vom leidenschaftlichen Engagement ihres Begründers, enthalten sie die Essenz seines Lebensweges: Horizonterweiterung. "Gegen die zur Phrase erhobene Heimatbeschwörung hilft nur eins: dableiben und da zwischenrufen."


Museen, die Reinhold Messner gegründet hat:

Infos unter www.messner-mountain-museum.it Das zentrale Bergmuseum Firmian befindet sich in Schloss Sigmundskron bei Bozen, Sigmundskronerstr. 53, Tel. 0471-63 12 64.



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