Hauptspalte:
Victoria
BELLS BEACH:
Kein schöner Strand, aber gute, nach rechts brechende Wellen an dem auch „Surfcoast“ genannten Abschnitt der Great Ocean Road östlich von Torquay. Ostern trifft sich in Bells seit 1973frieddie Surf-Elite zur ältesten aller Wellenreiter-Meisterschaften, dem Rip Curl Pro. Für Surf-Neulinge eignen sich die nahen Strände von Anglesea oder Torquay besser.
Western Australia
MARGARET RIVER COAST:
Zwischen Cape Naturaliste und Cape Leeuwin plagt Surfer die Qual der Wahl – so viele Strände mit perfekten Wellen und reizvoller Umgebung markieren diesen Küstenstreifen. Vor allem im Frühjahr und Herbst schaffen kraftvolle „swells“ (Dünung) und ablandige Winde erstklassige Bedingungen. Anfänger finden in den diversen „breaks“ (Spots, an denen die Wellen brechen) ebenso gute Möglichkeiten wie erfahrene Wellenreiter.
PARAKEET BAY:
Extrem klares Wasser und eine immense Artenvielfalt der tropischen Fische und Korallen zeichnen die von Felsen und Sand gesäumte kleine Bucht im Norden von Rottnest Island aus. Anreise per Fähre ab Perth (ca. 1 Std.) oder Fremantle (ca. 30 Min.). Auf der 1900 Hektar großen Insel gibt es keine Autos, aber Busse und Leihfahrräder.
SHELL BEACH:
Der über 100 Kilometer lange Küstenstreifen besteht ausschließlich aus kleinen Muscheln, die sich biszu zehn Meter übereinander schichten. Shell Beach ist Teil der als Unesco-Weltnaturerbe geschützten Shark Bay; deren weitere Attraktionen die Stromatolithen (pilzförmige Kalkablagerungen) von Hamelin Pool und die Seekühe von Eagle Bluff sind.
CABLE BEACH:
Der weiße, feinsandige Strand bei Broome schwingt sich 22 Kilometer lang zwischen dem Indischen Ozean und den in der Ferne rötlich leuchtenden Felsen des Outback dahin. Tropisches Klima verführt zum Nichtstun. Wer in den Stunden vor Sonnenuntergang dennoch rastlos werden sollte, kann Fallschirmspringen oder auf Kamelen reiten. Am Nordrand ist FKK erlaubt.
Queensland
KIRRA POINT:
Die beste Welle der Welt – sagen die Queenslander und schwärmen vom „Supertube Magic“, dem rasanten Tunnel, den vor allem der „First Groyne“ genannte Spot produziert. Der Superlativ und die Lage an der Gold Coast südlich von Brisbane sind Garant dafür, dass hier keiner allein surft. Anfänger sollten zugucken.
LADY MUSGRAVE ISLAND:
Unbewohnte Koralleninsel im südlichen Great Barrier Reef voller Palmen und Seevögel. Die riesige Lagune ist auch für Tieftauch-Anfänger ideal. Erreichbar per Tagestour ab Bundaberg, Seventeen Seventy oder Agnes Water.
HERON ISLAND:
Urlauber und Meeresbiologen teilen sich das winzige Eiland im Great Barrier Reef mit Schildkröten, Reihern und Seeschwalben. Direkt vom Strand aus kann man in die Lagune gleiten und im tropisch warmen Wasser über Fischen, Muscheln und Korallen treiben. Diverse Tieftauchreviere sind nur 15 Bootsminuten entfernt. Zu schade für eine Tagestour, Übernachtung im Heron Island Resort. Anreise per Schiff ab Gladstone (2 Std.).
WHITEHAVEN BEACH:
Weißer Quarzsand, Palmen und türkisfarbenes Wasser vor Augen und eine unbewohnte Insel im Rücken: Whitehaven auf Whitsunday Island kommt dem Klischee vom „Traumstrand“ so nah wie kein anderer Strand. Zu erreichen im Rahmen einer Tagestour, z. B. vom benachbarten Hamilton Island oder von Airlie Beach, dem Ausgangspunkt vieler Touren ins Great Barrier Reef.
MISSION BEACH:
Die Luft flirrt, den Horizont dekorieren ein paar Mini-Inseln, es ist still, und wenn ein Helmkasuar (siehe Seite 6) aus dem angrenzenden Regenwald über den Strand spaziert, war schon eine Menge los. Baden kann man von Juni bis September oder hinter Quallen- Netzen; stundenlang am Strand Ruhe tanken: das ganze Jahr. Rund drei Autostunden nördlich von Townsville.

