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GEO Magazin Nr. 08/05 Seite 1 von 5


GEO Magazin Nr. 08/05 - Zeitnot - Heft vergriffen - › Abonnieren

Sri Lanka: Die Republik der Mönche

Sie sitzen in den Machtzentralen ihres Landes oder in der Stille der Wälder. Sie greifen energisch in die Politik ein oder widmen sich einzig dem langen Warten auf die Erleuchtung. Nirgends sind mönchische Lebensweisen so unterschiedlich wie in Sri Lanka, jenem Inselstaat, in dem die 30000 Mitglieder eines buddhistischen Ordens den Alltag von 20 Millionen Menschen prägen

Text von Gabriele Riedle

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Von heute an sind die acht jungen Männer keine Menschen mehr aus Fleisch und Blut. Natürlich werden sie, allesamt recht schmächtige und nicht besonders hochgewachsene Burschen, die sehr viel jünger aussehen, als sie sind, nämlich um die 20 Jahre alt, weiter atmen. Sie werden essen, schlafen, sich womöglich gelegentlich mit Zahnschmerzen quälen und hin und wieder ausschütten vor Lachen über irgendeinen Scherz.

Dennoch wird am Ende dieses feierlichen Vormittags, nach einer langen Zeremonie, zu der viel festlich gekleidetes Volk in den berühmten Malwatta-Tempel der alten Königsstadt Kandy im Hochland von Sri Lanka gekommen ist, alles anders sein: Nie wieder werden die Leute die acht jungen Männer als ihresgleichen betrachten.


In einer Klosterschule bei Colombo posieren Novizen und ihre Lehrer vor und auf dem Klassenzimmer (Foto von: Enno Kapitza)
© Enno Kapitza
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In einer Klosterschule bei Colombo posieren Novizen und ihre Lehrer vor und auf dem Klassenzimmer

Die Vorbereitung auf das Mönchtum

Vom normalen Leben und vom weltlichen Alltag verabschiedet haben die Burschen sich bereits als Neun- oder Zehnjährige. Damals haben ihre Eltern sie ins Kloster gebracht. Dort hat man ihnen die Haare abrasiert, sie in gelbe, orangefarbene, ochsenblut- oder rostrote Tücher gehüllt, ihnen eingeschärft, nicht mehr zu lärmen und umherzurennen. Sie wurden Novizen und mussten, obwohl noch nicht einmal in der Pubertät, eine gewisse religiöse Würde behaupten.

Doch der Weg aus dem Elternhaus ins Kloster war ja nur der erste Schritt - hinaus aus dem Alltag, hinein in die Welt des Geistes. Der zweite, der entscheidende, der endgültige folgt heute: An diesem Vormittag werden die Novizen zu Mönchen geweiht.


Drei Wege

Vom heutigen Tag an können die jungen Männer die unterschiedlichsten Rollen im gesellschaftlichen Gefüge des Landes ausfüllen. Sie können Karriere in der Stadt machen und als "politische Mönche" großen Einfluss auf die Entwicklung der Republik nehmen. Sie können sich für immer zurückziehen in den Dschungel, um als "Waldmönche" meditierend die Erlösung zu erwarten.

Oder sie können sich als "Dorfmönche" in einem kleinen Tempel auf dem Lande niederlassen und dort für das spirituelle und soziale Wohl ihrer Nächsten sorgen. So werden sich die Mönche einfügen in das Leben der Insel. Immer jedoch werden sie sich grundsätzlich unterscheiden von den Menschen aus Fleisch und Blut. Denn Mönche sind Symbole. Ideale Erscheinungen. Philosophische Metaphern.



Prüfung für die Mönchs-Weihe im Malwatta-Tempel: Für eine halbe Stunde sehen die Novizen aus wie singhalesische Bräutigame, die den Bund fürs Leben schließen (Foto von: Enno Kapitza)
© Enno Kapitza
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Prüfung für die Mönchs-Weihe im Malwatta-Tempel: Für eine halbe Stunde sehen die Novizen aus wie singhalesische Bräutigame, die den Bund fürs Leben schließen

Alles an den Mönchen ist bedeutsam

Der nackte Schädel, der Gleichmut und Bescheidenheit zeigt. Das Gelb, das Orange, das Rot ihrer Roben: die trügerisch leuchtenden, schnell vergänglichen Farben des Herbstes, der Blätter kurz vor dem Absterben. Die rechte Schulter, die von der Robe unverhüllt bleibt, als eine bescheidene Andeutung des Dramas ursprünglicher menschlicher Blöße und Schutzlosigkeit.

Natürlich haben die Mönche unterschiedliche Gestalten - da sind junge, alte, dicke, dünne, aufrechte, gebeugte, die ganze Skala der menschlichen Physiognomien und Gesichter. Aber es sind immer wieder die gleichen Tücher, die gleichen Schädel, die gleichen Schultern: dasselbe Bild in massenhafter Wiederholung. Und damit das Idealbild des Verzichts auf Individualität, der weltlichen Menschen ganzer Stolz und heiligstes Gut.

Und manche Mönche proben sogar den Abschied vom eigenen Gesicht, entfernen nach Bart- und Kopfhaaren auch die Brauen, sodass die Augen wie in den konturlosen Höhlen eines Totenkopfes sitzen und die Mönche noch weniger nach sich selbst aussehen. Denn wer sollte das schon sein: sie selbst? Nichts als eine Illusion.


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