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GEO Special Nr. 01/05 Seite 1 von 6


Reykjavik: Eine sehenswerte Metropole

Noch vor wenigen Jahrzehnten war Reykjavik ein tristes Nest im Nordatlantik. Heute summt die Metropole vor Kreativität, und Isländer setzen weltweit Maßstäbe, was Kunst, Musik und Lebenshunger angeht. Was ist passiert?


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Schirmherrin einer stolzen Insel: Vigdís Finnbogadóttir vor dem alten Nationaltheater, das sie in den 1970er Jahren leitete (Foto von: Horst Wackerbarth)
© Horst Wackerbarth
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Schirmherrin einer stolzen Insel: Vigdís Finnbogadóttir vor dem alten Nationaltheater, das sie in den 1970er Jahren leitete

Die Straße nach Reykjavik wirkt, als sei sie nur ein Kratzer in einer endlosen Geröllwüste, der schnell wieder verschwinden wird. Schroffe Berge säumen den Weg und baumloses Grasland; die Landschaft ist erhaben und feindlich. Tief unter dem Boden brodelt es, als sei die Erde bereit, den spärlichen Bewuchs und die Häuser in der nächsten Minute wieder abzuschütteln. An der Oberfläche spielt das Wetter verrückt: Zur Linken liegt die sonnenbeschienene, blaue See, während sich rechts Regenwolken ballen und Sturmböen das Wasser Über die Fahrbahn peitschen. Für Menschen, erst recht für eine Stadt, scheint hier kein Platz zu sein. Schon auf dem Weg vom Flughafen merkt man: Reykjavik ist eine Anmaßung, eine Auflehnung gegen die Natur.

Die zweistöckigen Häuser in der Altstadt sind mit Wellblech verkleidet, windschief und seltsam schmucklos, als könne man jederzeit alles abreißen und woanders wieder aufbauen. Es gibt Städte, die sich herausputzen, die sich mit Boulevards und Triumphbögen schmücken. In Reykjavik sieht man davon nichts. Nur dass die Bewohner sich bewegen, als flanierten sie in der herrlichsten aller Metropolen. Reykjavik ist eine Stadt, die es gar nicht geben dürfte; sie verkörpert im Extrem die einzige Antwort, die der Mensch einer Übermächtigen Natur entgegensetzen kann - Kultur.


Vigdís Finnbogadóttir

"Es gibt eine pulsierende Energie in diesem Land"

Auch das höchste Staatsamt besetzen die Isländer bisweilen auf unkonventionelle Weise: Vigdís Finnbogadóttir wurde in einem Leserbrief vorgeschlagen. 16 Jahre, von 1980 bis 1996, war die unverheiratete Frau Präsidentin des Inselstaates. Eine Sensation: Es war das erste Mal weltweit, dass eine Frau einen Staat lenkte. Finnbogadóttir manövrierte ihr karges Reich behutsam in die Mitte des Zeitenstroms: 1986 trafen sich in Reykjavik Gorbatschow und Reagan zu dem Gipfel, der den Kalten Krieg aufzutauen half. "Meine Wahl zeigt den Charakter der Isländer: Sie sind mutig und trauen sich etwas", sagt Finnbogadóttir. Das gilt auch für sie: Eine Adoptivtochter zog sie allein auf. Heute arbeitet sie für die Uno.


Es war im Jahr 1961, als ein junger und abenteuerlustiger Katalane namens Baltasar Samper beschloss, Barcelona zu verlassen und in den hohen Norden, nach Reykjavik, zu reisen. Er hatte gehört: Ein halbes Jahr Arbeit auf einem Fischtrawler, und man konnte sich ein Häuschen oder einen Straßenkreuzer kaufen. Er wollte arbeiten, Geld verdienen und wieder nach Hause fahren. Er hatte nicht die geringste Ahnung, auf was er sich einließ. Samper traf zu einer Zeit in Reykjavik ein, als das älteste Restaurant der Stadt gerade mal sieben Jahre alt war und es einen fernsehfreien Donnerstag gab, damit auch die Fernsehleute ausspannen konnten; als Alkohol kaum ausgeschenkt wurde und Bier nur mit einem Alkoholgehalt von zwei Prozent erlaubt war. Mehr als 40 Jahre später, im August, warten Baltasar Samper und seine Frau im Mokka-Café auf uns; es liegt in der Skólavördustígur, die von der Hallgrimskirche hinunter auf die Hauptstraße Laugavegur führt. In diesem Café hat sich Sampers Schicksal entschieden, damals. Jetzt nieselt es draußen, vielleicht sind es zehn Grad plus; eine Temperatur, wie sie im Sommer in Reykjavik nicht ungewöhnlich ist.


Wetter & Klima: Island

Aktuelles Wetter



» Wetter Island

Klimadaten im

 
  • 5,4 °C max/ -1,2 °C min
  • 58 mm
  • 13 Regentage
  • 27% Sonne

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